Die Österreichische Holzinitiative als Leuchtturm der Bioökonomie

Holz
Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Bioökonomie ist der Schlüssel, um fossile Rohstoffe durch nachwachsende Ressourcen zu ersetzen. Mit der heimischen Forstbewirtschaftung verfügt Österreich über beste Voraussetzungen an nachwachsenden Ressourcen. Die Holzinitiative des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus ist daher einer der insgesamt acht Leuchttürme der Österreichischen Bioökonomie-Strategie.
 

Österreichische Holzinitiative

Durch Holzverwendung im Sinne der Bioökonomie wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Dekarbonisierung geleistet. Die Initiative wird aus Mitteln des Waldfonds finanziert und umfasst unterschiedlichste Maßnahmen, die den nachwachsenden Rohstoff Holz als Bau- und Werkstoff sowie als Energieträger effizient und innovativ nutzen.

Insgesamt stehen für Maßnahmen der stofflichen und energetischen Nutzung von Holz mehr als 93 Millionen Euro aus dem Österreichischen Waldfonds zur Verfügung. Eine konkrete Maßnahme ist der Aufbau eines „Bioökonomie-Cluster-Netzwerks“. Der Ausschreibungsaufruf („Call“) startet am 23. Juli 2021. 

Bundesministerin Elisabeth Köstinger ist überzeugt vom Potential der Bioökonomie in Österreichs Wäldern: "Österreich ist Musterschüler bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Mit Innovationen aus der Bioökonomie setzen wir Impulse, dass das Holz aus unseren Wäldern auch nachhaltig genutzt wird. Dafür gibt es die Holzinitiative, mit ihr fördern wir Innovation und neue Produkte. Holz ist der Bau- und Werkstoff der Zukunft. Für die stoffliche und energetische Nutzung von Holz stehen in Summe rund 93 Millionen Euro zur Verfügung.“

Ziele der Holzinitiative

Die Österreichische Holzinitiative setzt zusätzliche Impulse für neue Innovationen in der Forst- und Holzwirtschaft. Außerdem forciert sie neue Produkte im Sinne der Bio- und Kreislaufwirtschaft und technische Lösungen. Verfahren oder Dienstleistungen sollen einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcen- und Energiewende leisten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen erhöhen und Arbeitsplätze in den Regionen sichern.