Zivildienst ist Regionaldienst

Ein Zivildiener führt eine ältere Dame am Arm
Foto: Wiener Rotes Kreuz / M. Hechenberger

Anfang 2020 haben sich mit der Bildung der Bundesregierung und der entsprechenden Änderung des Bundesministeriengesetzes haben sich auch Ressort-Zuständigkeiten geändert. Die Agenden für Zivildienst sind nun im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus beheimatet.

„Jede Stadt und jedes Dorf braucht Zivildiener! Wir haben ein funktionierendes System, auf das alle Regionen in Österreich angewiesen sind. Zivildienst ist in Wirklichkeit Regionaldienst. Darum werde ich mich dafür einsetzen, dass wir uns auch in Zukunft auf diese wichtige Säule stützen können“, so Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger.

Jährlich sind rund 15.000 Zivildiener in ca. 1.700 Einrichtungen im Einsatz. Der Bedarf an Zivildienern kann österreichweit zu über 90 Prozent gedeckt werden. Vor allem im Gesundheits-Bereich sind Zivildiener eine große Unterstützung. Zu den größten Organisationen, die mit Zivildienern arbeiten, gehören Rote Kreuz, Samariterbund, Lebenshilfe, Caritas, Diakonie, Feuerwehrverbände, Krankenhäuser und Seniorenheime. Genauso wichtig ist der Einsatz in Lernzentren, Gedenkstätten oder auch im Bereich der landwirtschaftlichen Betriebshilfe.

Für sämtliche operativen Abwicklungen ist die Zivildienstserviceagentur ZISA zuständig. Weiterführende Informationen und Kontaktadressen gibt es auf der Homepage www.zivildienst.gv.at.