NPO-Fonds: Antragsstart für das erste Halbjahr 2021

Eine Frau schreibt auf einem Computer und einem Notizblock
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Ab 8. Juli können gemeinnützige Organisationen und Vereine im NPO-Fonds Unterstützung angesichts coronabedingter Einnahmeausfälle im ersten Halbjahr 2021 beantragen. Der europaweit einzigartige NPO-Fonds hat bisher bereits etwa 2.000 gemeinnützige Einrichtungen mit rund 490 Millionen Euro unterstützt.

Die sinkenden Infektionszahlen, die Öffnungen und die steigenden Temperaturen haben wieder Schwung in das Vereinsleben und in das Engagement von gemeinnützigen Organisationen gebracht, die im ersten Halbjahr 2021 noch maßgeblich vom Lockdown betroffen waren. Für das erste und zweite Quartal benötigen viele gemeinnützige Organisationen jedoch noch Unterstützung. Vom 8. Juli bis 15. Oktober können entsprechende Anträge für den NPO-Fonds eingereicht werden. Der europaweit einzigartige NPO-Fonds hat bisher bereits etwa 2.000 gemeinnützige Einrichtungen mit rund 490 Millionen Euro unterstützt.

„Das Ehrenamt ist die Seele unseres Landes – gerade die Coronakrise hat gezeigt, wie unersetzbar dieses Engagement für unsere Gesellschaft und unseren Zusammenhalt ist. Darum haben wir den NPO-Fonds auf das erste und zweite Quartal 2021 ausgeweitet“, erklärt Bundesministerin Elisabeth Köstinger. „Unser Ziel ist, jenen unter die Arme zu greifen, die Anfang des Jahres noch vom Lockdown betroffen waren und die nach wie vor Unterstützung brauchen. Vor allem der neue Kostenersatz für COVID-Tests ist für viele Vereine eine große Erleichterung.“

Der NPO-Fonds im Überblick

Der NPO-Fonds unterstützt gemeinnützige Organisationen, die im ersten Halbjahr 2021 noch mit coronabedingten Einbußen zu kämpfen hatten. Einreichen können verschiedenste Arten von Einrichtungen – von Sport- und Kulturvereinen über Sozial- und Umweltorganisationen bis hin zu anerkannten Glaubensgemeinschaften und freiwilligen Feuerwehren. Gefördert werden Fixkosten – etwa Betriebskosten oder Miete – maximal bis zur Höhe des Einnahmenverlustes im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019. Auch durch COVID verursachte Mehrkosten und angelaufene Kosten für Veranstaltungen, die lockdown-bedingt nicht stattfinden konnten, fallen darunter. Erstmals ersetzt der NPO-Fonds auch unabhängig von einem Einnahmenentfall Kosten für Corona-Tests, sofern diese nicht anderweitig abgedeckt sind. Der Struktursicherungsbeitrag in Höhe von zehn Prozent der Einnahmen aus dem Jahr 2019 soll Organisationen helfen, Personalkosten zu bezahlen, die auch bei extremer Einschränkung des Betriebs angefallen sind, oder nicht aufschiebbare Investitionen und Reparaturen abzudecken.

Antragstellung

  • Antragszeitraum: 8. Juli bis 15. Oktober
  • Für das erste und zweite Quartal 2021
  • Mit einem einzigen Antrag Unterstützung für beide Quartale beantragen
  • Elektronisch unter www.npo-fonds.at

Für gemeinnützige Organisationen, die besonders schwerwiegend und langfristig von der Coronakrise betroffen sind, sind im zweiten Halbjahr 2021 weitere 35 Millionen Euro reserviert.