Start der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Änderung der Nitrat-Aktionsprogramm- Verordnung

Feldarbeit
Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Österreich ist bestrebt die Gewässersituation weiter zu verbessern und den Anteil der Messstellen mit Schwellenwertüberschreitung bzw. den Anteil der Gewässer im nicht guten ökologischen Zustand weiter zu reduzieren.

Mit der Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (NAPV) werden die Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie national umgesetzt. Die Verordnung legt österreichweit Maßnahmen zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen fest. Die Zielerreichung muss zumindest alle vier Jahre überprüft werden und gegebenenfalls sind weitere Maßnahmen umzusetzen.

Die Überprüfung der in der NAPV festgelegten Maßnahmen hat gezeigt, dass mit den bisherigen Maßnahmen vor allem im östlichen Trockengebiet die Zielerreichung gemäß Nitratrichtlinie nicht sichergestellt werden kann und eine Nachschärfung der Regelungen zur Zielerreichung notwendig ist.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus hat einen Verordnungsentwurf zur Änderung der Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung vorgelegt. Dieser kann gemeinsam mit den erläuternden Bemerkungen zum Verordnungsentwurf unter folgendem Link eingesehen werden: Begutachtungsverfahren

Zur Novelle der Nitrat-Aktionsprogramm-Verordnung (NAPV) wurde ein Umweltbericht erstellt, in dem die Auswirkungen der geplanten Änderungen auf die Umwelt bewertet werden.

Es besteht die Möglichkeit, zu den Planungsdokumenten bis zum 21.07.2021 eine Stellungnahme abzugeben an:

Abt-15@bmlrt.gv.at oder

BMLRT, Abteilung I/5, Marxergasse 2, 1030 Wien

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