XML-Format "Wasserqualität"

Grundwassermessstelle
Foto: BMLRT

Für die Nutzung der XML-Schnittstelle ist eine Registrierung im Unternehmens-Service-Portal erforderlich.

Als eindeutige Laborkennung wird die GLN der öffentlichen Verwaltung verwendet. Zur Erzeugung der definitionskonformen XML-Schnittstellen-Datendokumenten bietet sich vorzugsweise die Implementierung in ein vorhandenes Labor-Informations-und Management-System (LIMS) an. Damit ist ein nahtloser Datenfluss von der Analyse bis zur Befundausfertigung möglich.

Manuelle Dateneingaben werden reduziert und damit vermindert sich die Möglichkeit des Auftretens von Übertragungsfehlern. Die XML-Schnittstellendokumente und die zugehörigen digitalen Befunddokumente werden über Web-Portalzugänge elektronisch an die Adressaten hochgeladen.

In Abstimmung mit allen Bundesländern und den beteiligten Bundesdienststellen ist das Schnittstellenschema so spezifiziert, dass es von den Untersuchungsanstalten in gleichartiger Weise für sämtliche datenempfangenden Systeme einsetzbar ist. Dies bedeutet, wenn die XML-Schnittstelle bei einer Untersuchungsanstalt einmal eingerichtet ist, kann diese auch für die Übermittlung von Schnittstellendaten an alle Bundesländer, UBA (GZÜV) etc. für alle Befundarten eingesetzt werden.

Durch die Umstellung auf das neue XML-Datenformat mit Portalapplikation ergeben sich keine Änderungen in den bestehenden Verpflichtungen für die Untersuchungsanstalten und deren Auftraggeber in Bezug auf Inhalt und Umfang der behördlich vorgeschriebenen Untersuchungen. Die XML-Schnittstelle dient lediglich dazu, die bereits derzeit laufend durchgeführten Datenübermittlungen (in verschiedenen Fachbereichen mit heterogenen Formaten) von Wasserbefunden von den Untersuchungsanstalten zu den zuständigen Behörden auf ein bundesweit einheitliches Datenformat umzustellen.

Jene Untersuchungsanstalten, die nicht in der Lage sind XML-Dateien selbst zu erzeugen, mögen sich an die zuständige Behörde wenden.

Helpdesk:

Allgemeine Fragen, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge, die die Implementierung der Schnittstelle (z.B. in ein vorhandenes LIMS) betreffen, können per E-Mail oder telefonisch an den Helpdesk im Umweltbundesamt gerichtet werden:

  • E-Mail: xml-helpdesk@umweltbundesamt.at 
  • Telefon: +43-(0)1-313 04/8008

Spezifische Fragen im laufenden Betrieb werden an den jeweiligen Ansprechpartnern der datenempfangenden Zielsysteme (Bund, Umweltbundesamt, Länder) weitergegeben und geklärt werden.