Ortsteil Eisentratten ist besser vor Hochwasser geschützt

Persoenlichkeiten des Wasserbaues  eroeffnen mit Schnitt durch ein rot-weiss-rotes Band das Projekt Eisentratten
Foto: BMLRT

Insgesamt 33 Wohn- und Gewerbeobjekte und fast 220 Personen werden nun im Ortsteil Eisentratten in der Gemeinde Krems in Kärnten nachhaltig vor Hochwässern der Lieser und dem Nöringbach geschützt.
 

In den Jahren 2018 bis 2019 wurde der Gefahrenzonenplan der Lieser überarbeitet. Die nach dem neuesten Stand der Technik durchgeführten Berechnungen ergaben, dass es in Eisentratten bei Hochwasserabflüssen der Lieser zu großflächigen Überflutungen kommt. Durch die gute Zusammenarbeit von Gemeinde, Bund und Land konnte 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Im geplanten Hochwasserschutzkonzept wurde neben der Lieser auch der im Ortsbereich von Eisentratten einmündende Nöringbach (im Kompetenzbereich der Wildbach- und Lawinenverbauung) berücksichtigt.

Mit Hochwasserschutzdämmen, Hochwasserschutzmauern und einer Ufersicherung mit Wasserbausteinen wurde ein 100-jährlicher Hochwasserschutz geschaffen. Das Kernstück der Maßnahmen ist die neuerrichtete Ortsbrücke über die Lieser. Dies wurde notwendig, weil das Abflussprofil im Bereich der bestehenden Brücke nicht ausreichte.

Die Baukosten einschließlich der Planungsarbeiten betragen 1,400.000 Euro. Rund 610.000 Euro (43,6 %) werden vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus finanziert. Den Rest der Kosten teilen sich das Land Kärnten mit 40 % und die Gemeinde Krems in Kärnten mit 16,4 %).

Mit der Umsetzung der Bauarbeiten waren überwiegend heimische Firmen beschäftigt, wodurch mit der getätigten Investition auch Arbeitsplätze in der Region gesichert werden konnten.