Bundesministerin Köstinger eröffnet Hochwasserschutz Waldegg

Bundesministerin Elisabeth Köstinger eröffnet Hochwasserschutz Waldegg
Foto: BMLRT / Christian Lendl

Linearmaßnahmen und ökologische Aufweitungen schaffen Schutz und Lebensraum für Mensch, Tier und Siedlungsraum.

In den Jahren 1997, 2002 und 2007 verursachten schwere Hochwässer große Sachschäden im Gemeindegebiet von Peisching. Gemeinsam mit Experten, Grundeigentümern und der Bevölkerung wurde ein umfassendes Hochwasserschutzprojekt erarbeitet.

Ziel des Hochwasserschutzprojektes ist die schadlose Abfuhr eines 100-jährlichen Hochwassers mit einem Freibord von 50 cm zum Schutz der Gemeinde Waldegg, Ortsteil Peisching.

Nach nur drei Jahren Bauzeit konnte der Hochwasserschutz Peisching/Waldegg fertiggestellt werden.

Linearmaßnahmen und ökologische Aufweitungen sowie eine Sohleintiefung im Bereich der ÖBB-Brücke bei Piesting verbessern die Abflusssituation. Durch den Abtrag der Sohlstufe wird die Durchgängigkeit wiederhergestellt und der Peischinger Graben auf ein HQ100 ausgebaut.

Die Gesamtkosten des Hochwasserschutzprojektes belaufen sich auf 10,7 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus übernimmt 43,3 % das sind 4,6 Millionen Euro. Ein Sonderbeitrag von 110.000 Euro werden von der ÖBB übernommen.

Das Hochwasserschutzprojekt Waldegg bietet der Bevölkerung mehr Schutz in ihrem Siedlungsraum und schöne Naherholungsplätze. Die Aufweitung des Retentionsbeckens schafft auch mehr Lebensraum für die Tierwelt.