Call: Koordinierungsstelle für das Normungswesen im Bereich Holz und Holzbau

Stoß mit Brettern
Foto: Unsplash / Greg Rosenke

Ab sofort können Förderanträge zur Etablierung "Koordinierungsstelle für Normungsangelegenheit und Normenentwicklung im Bereich Holz und Holzbau" in Österreich eingereicht werden. Insgesamt stehen für diese Koordinierungsstelle 1,2 Mio. Euro aus dem Waldfonds zur Verfügung. Die Einreichfrist ist der 31. Jänner 2022, 12:00 Uhr.

Zielsetzung

Ziel dieses Calls ist der Aufbau einer Koordinierungsstelle für die nationale und internationale Normung im Holz und Holzbau. Die Aufgabe dieser Koordinierungsstelle ist die Abstimmung der Aktivitäten und Harmonisierung der nationalen und internationalen Baunormen und Regelwerke und Aufbau von Normungskompetenzen, unter anderem in den Bereichen Brandschutz, Schallschutz und Verbindungstechniken. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich ist die Weiterentwicklung der nationalen und europäischen Normen für ökologische Werkstoffe und Modulbauweise für den (mehrgeschoßigen) Holzbau. Die eingerichtete Koordinierungsstelle soll die aktive Mitarbeit und Teilnahme von österreichischen Expertinnen und Experten an europäischen und internationalen Normungsprozessen (CEN und ISO Komitees) ermöglichen.

Wer ist antragsberechtigt?

Natürliche Personen, im Firmenbuch eingetragene Personengesellschaften und juristische Personen sowie deren Zusammenschlüsse mit Niederlassung in Österreich.

Wie hoch ist die Förderung?

Im Rahmen des vorliegenden Aufrufs werden für das zum Zuge kommende Projekt bis zu 1,2 Mio. Euro Fördermittel für Personal- und Sachkosten und anfallende Aktivitäten (Workshops, Seminare, Exkursionen, Publikationen, Informationsmaterial, Öffentlichkeitsarbeit etc.) bereitgestellt. Die Förderquote beträgt bis zu 85% der förderbaren Gesamtkosten. 
 

Einreichstelle und Einreichfrist

Förderungsanträge müssen bis spätestens 31. Jänner 2022, 12:00 Uhr, ausschließlich online über diesen Link vollständig eingelangt sein.

Bewilligenden Stelle ist das
Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT)
Referat Präsidium 4b – Bewilligende Stelle für den Waldfonds
Stubenring 1, 1010 Wien
E-Mail: BST.Praes.4b@bmlrt.gv.at

Wie läuft der Förderungsprozess ab?

ACHTUNG: Für die Einreichung des Antrages ist die Angabe einer Betriebs- oder Klientennummer erforderlich. Sollten Sie über keine Betriebs- oder Klientennummer verfügen, gilt:

Land- und forstwirtschaftliche Betriebe haben eine Betriebsnummer (LFBIS) anzugeben. Diese erhalten Sie über die zuständige Bezirksbauernkammer von der Statistik Austria. Sobald Sie Ihre Betriebsnummer von der Statistik Austria erhalten haben, müssen Sie sich bei der Agrarmarkt Austria (AMA) mit dem Formular „Bewirtschafterwechsel“ über die zuständige Bezirksbauernkammer unter Angabe Ihrer LFBIS-Nummer registrieren.

Nichtland- und forstwirtschaftliche Betriebe haben eine Klientennummer anzugeben. Zur Beantragung füllen Sie bitte das Formular „Stammdatenerhebungsblatt für die Erstzuweisung einer Klientennummer“ vollständig aus und senden dieses anschließend an die E-Mailadresse std@ama.gv.at. 
Die Klientennummer wird Ihnen im Anschluss per E-Mail übermittelt.
Das Formular ist im Downloadbereich abrufbar.

Nach Feststellung der Vollständigkeit des Förderungsantrages und Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen erfolgt ein Auswahlverfahren nach den Kriterien, die für diese Maßnahme festgelegt sind.

Im Auswahlverfahren werden nur vollständige, elektronisch eingelangte Förderungsanträge berücksichtigt. Unvollständige Förderungsanträge sind vom aktuellen Auswahlverfahren ausgeschlossen. Eine neuerliche, gegebenenfalls modifizierte Beantragung des Vorhabens im Rahmen allfälliger nachfolgender Auswahlverfahren ist zulässig.

Die Auswahlkriterien, die für das Auswahlverfahren herangezogen werden, sind über den Downloadbereich verfügbar.

Weiterführende Informationen

Bei Interesse finden Sie nähere Details weiter unten im Downloadbereich und in der Sonderrichtlinie Waldfonds.

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