Call Forschungsprojekte

Das Bild zeigt eine junge Pflanze in einem Wasserglas auf einem Holzstoß
Foto: www.pexels.com / Bruno Scramgnon

Ab sofort können Projektanträge bezüglich der Ausschreibung „Forschungsprojekte“ über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH eingereicht werden. Insgesamt stehen für Forschungsprojekte zum Thema Holzverwendung und Holzbau 18 Mio. Euro aus dem Waldfonds zur Verfügung. Die erste Einreichfrist ist am 30. September 2021. Bis 25. August 2022 sind insgesamt vier Calls geplant.

Zielsetzungen

Innovationen sind der Motor unserer Wirtschaft, daher ist eine gezielte Förderung von Forschungsprojekten in diesem Bereich wesentlich. Die Zielsetzung des Calls "Forschungsprojekte" liegt im Schließen von Wissenslücken bis hin zum Beschreiten komplett neuer Wege und der Nutzung von Synergien von bestehenden Forschungsaktivitäten. Darunter fallen einerseits Einzelprojekte für Unternehmen der holzbasierten Wertschöpfungskette und andererseits kooperative Projekte zwischen Unternehmen oder wissenschaftlichen Partnern (wie zum Beispiel Universitäten, kooperative Forschungsinstitute oder Fachhochschulen).
Im Fokus steht die Stärkung der nachhaltigen und langlebigen Verwendung von Holz als Grund- und Baustoff mit dem Ziel die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren, eine bestmögliche Substitution von CO2-intensiven Materialien zu erreichen und die Speicherung von Kohlenstoff in Holzbauten zu erhöhen. Entwicklungen und Innovationen über die gesamte Wertschöpfungskette sollen zur Zielerreichung beitragen. Die Abwicklung erfolgt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH.

Wer ist antragsberechtigt?

Die Ausschreibung basiert auf der Sonderrichtlinie der Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus zur Umsetzung und Durchführung der Förderung gemäß Waldfondsgesetz  und der konsekutiv anzuwendenden Richtlinie zur Förderung der wirtschaftlich–technischen Forschung, Technologieentwicklung und Innovation (FFG-Richtlinie 2015), Themen-FTI-RL. Die Themen-FTI-Richtlinie wurde auf Basis der verlängerten beihilferechtlichen Basis der Europäischen Kommission ((Verlängerungsverordnung, VO (EU) 2020/972 vom 2. Juli 2020)) bis 31.12.2021 verlängert.
Bezüglich der Unternehmensgröße ist die jeweils geltende KMU-Definition gemäß EU-Wettbewerbsrecht ausschlaggebend. Hilfestellung zur Einstufung finden sie auf der KMU-Seite der FFG.
Sämtliche EU-Vorschriften sind in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. 

Einreichstelle und Einreichfrist

Anträge für den ersten Call müssen bis spätestens 30. September 2021, 24:00 Uhr über den E-Call der FFG vollständig eingegeben sein.

Weitere Vorgehensweise

Nach formaler Prüfung der eingereichten Dokumente erfolgt eine Begutachtung der Anträge durch eine Expertinnen- und Expertenjury. Unter Berücksichtigung der schriftlichen Gutachten spricht das eingerichtete Bewertungsgremium (BWG) eine Förderungsempfehlung aus.
Das zuständigen Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) trifft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Klima (BMK) auf Basis der Förderungsempfehlung des Bewertungsgremiums die Förderungsentscheidung.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden sich auf der Ausschreibungsseite „Think.Wood Innovation" des FFG oder unter Downloads 

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