Wildschadensbericht 2016

Waldimpressionen
Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Der Wildschadensbericht 2016 gibt Auskunft über das Ausmaß der Schädigungen in Österreichs Wald. Für ein ausgeglichenes Verhältnis von Wald und Wild bedarf es weiterer Anstrengungen.

Berichtsjahr 2016

Die Ergebnisse des Wildeinflussmonitorings 2013-2015 zeigten für etwa die Hälfte der Bezirke Verbesserungen, in mehr als einem Drittel der Bezirke ist der Wildeinfluss auf die Waldverjüngung jedoch angestiegen. Nachhaltig wird sich die Situation aber erst dann verbessern, wenn der Wildeinfluss über mehrere Perioden deutlich sinkt, anstatt zu schwanken. Der Forst & Jagd-Dialog empfiehlt mit seiner „Marizeller Erklärung“ ergebnisverbindliche Gespräche auf allen Ebenen, damit bestehende Problembereiche klar angesprochen und gemeinsame Maßnahmenvorschläge erarbeitet und rasch umgesetzt werden.

Insgesamt meldeten die Forstaufsichtsdienste für das Berichtsjahr 2016 etwas weniger gültige Gutachten als für das Jahr davor. Auch die von den Jagdbehörden gesetzten Maßnahmen zur Abstellung der flächenhaften Gefährdung des Bewuchses waren 2016 rückläufig.

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