MONITOR II

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Foto: BMLRT

MONITOR & MONITOR II - seit 2006 arbeitet das BMNT gemeinsam mit neun Partnern daran, besseres naturräumliches Risikobewusstsein zu verankern!

MONITOR II wurde im Rahmen der Europä;ischen Territorialen  Zusammenarbeit – Südosteuropa durchgeführt. Das Projekt baute auf dem 2008 abgeschlossenen INTERREG IIIB Vorläufer-Projekt MONITOR auf.

Fortgesetzter Erfolg fü;r Forstsektion

Seit 2006 strebten im Projekt MONITOR neun Partner unter der Leadpartnerschaft der Forstsektion des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gemeinsam nach Lösungen zu Fragen der Frühwarnung und der Schaffung eines naturräumlichen Risikobewusstseins.

Naturgefahrenmanagement – eine Herausforderung im nationalen wie im transnationalen Kontext

Effektives Management von Naturgefahren stellt eine gemeinsame Herausforderung für alle Länder des Südosteuropäischen Raumes (SEE) dar. Daher wurde als Hauptziel des Projektes MONITOR II festgelegt, die Kommunikation zwischen den Experten für Naturgefahren, des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie politischen Entscheidungsträgern durch eine verbesserte Bereitstellung der für das Katastrophenmanagement erforderlichen Informationen sowie durch die Verbesserung des Informationsflusses im gesamten Risiko-Management-Zyklus zu intensivieren.

Innerhalb des breiten Bereiches der Naturgefahren, befasst sich MONITOR II schwerpunktmäßig mit Überschwemmungen und Rutschungen. Dennoch werden im Rahmen von MONITOR II breit einsetzbare Konzepte und Lösungen erarbeitet, sodass ihre Anwendung auch in anderen Gefahrensituationen möglich sein wird.

Schwerpunktaktivitäten sind:

  • Standards für die Planerstellung, die im Bereich des Programmraumes Süd-Ost-Europa international anerkannt sind. Diese fehlen bisher, sollten aber als Basis für neue Planerstellungen genutzt werden.
  • Verbesserung der Nutzbarkeit der Pläne, durch zielgruppenspezifische Aufbereitung und Zugänglichkeit (insbesondere in breiter Verfügbarkeit in Richtung Web) zu sehen.
  • Dynamisierung der Pläne in Bezug auf Änderungen von mittelfristigen Grundlageninformationen (neue Infrastruktur und Risikoelemente, Änderungen der Landnutzung mit Auswirkung auf den Naturgefahrenprozess etc.).

Abschusskonferenz in Innsbruck, 14. Mai 2012

Die Abschlusskonferenz des Projektes MONITORII bot Experten, Wissenschaftlern, Politikern, Entscheidungsträgern und Praktikern aus verschiedenen Disziplinen sowie den betroffenen Akteuren eine Plattform für einen interdisziplinären, länderübergreifenden Austausch über die weitere Entwicklung von den für das Management von Naturgefahren erforderlichen Strategien und Technologien.

Darüber hinaus wurde auch eine Darstellung der Ergebnisse des Projektes ermöglicht:

  • Verbesserung der Gefahren- und Risikokartierung durch eine Dynamisierung der relevanten Planungsprozesse:
  • Erarbeitung neuer Leitlinien für die Notfallplanung;
  • Reduzierung der noch bestehenden Regelungslücken zwischen Gefahrenkartierung und Notfallplanung mit Hilfe von Szenario-Modellen;
  • Verbesserung des Informationsaustausches und der Lagebilddarstellung im Ereignisfall durch die Entwicklung eines "Continuous Situation Awareness" (CSA)-Systems.

Außerdem hat die Abschlusskonferenz Gelegenheit geboten, jene potentiellen Hindernisse welche einer Umsetzung der entwickelten Ansätze und Konzepte entgegenstehen, zu identifizieren und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung zu erörtern.

Weitere Details zur Abschusskonferenz entnehmen Sie bitte der zweiten Ankü;ndigung (deutscher / englischer Text)

Die Konferenzsprachen waren Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung.

MONITORII Broschüre informiert über neue Methoden zur Verknüpfung von Gefahrenzonen- und Alarmplanung

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Vergleich des derzeitigen Umgangs mit Naturgefahren und Katastrophenmanagement in den jeweiligen Partnerländern wurden im Rahmen des Projektes MONITORII das Arbeitspacket der Methodologie abgeschlossen und als Ergebnis eine Broschüre veröffentlicht.

Ziel dieser Broschüre ist es sowohl

  • Experten im Bereich der Gefahrenzonenplanung und Naturgefahren als auch
  • Entscheidungsträgern im Katastrophenmanagement (z.B. Alarmplanerstellung)

über die Aufgaben und Bedürfnisse des jeweilig anderen Bereiches zu informieren und somit das gegenseitige Verständnis zu erhöhen.

Als langfristiges Ziel soll die Kommunikation zwischen Experten dieser Arbeitsgebiete verbessert werden.
 

Als state-of-the-art-Analyse, spiegelt diese Broschüre die Diskussion wieder, welche sich aus den Problemen und Fragen ergaben, mit denen sich die beteiligten Projektpartner in ihren Testgebieten konfrontiert sahen.

Die Broschüre ist in englischer Sprache verfasst und kann im BMLFUW bestellt werden.

Weitere Informationen zum Projekt MONITOR II können der Projekthomepage - ebenfalls in englischer Sprache - entnommen werden.

Grundinformationen zum Projekt:

Projekttitel: Practical Use of MONITORing in Natural Disaster Management
Projekt-Code: SEE/A/118/2.2/X

Programm: Süd-Ost-Europa

Priority 2: Protection and Improvement of the Environment


Area of Intervention: Improve prevention of environmental risks

Projektpartner: 12

ERDF-Partner*: 11 (1 Lead-Partner, 10 Projektpartner)


10% partner**: 1


Mitwirkende Staaten: 7 (AT, BG, GR, IT, RO, RS, SI)

Projekt-Zeitraum: 01.06.2009 - 30.05.2012

Projektbudget: € 2,358,000,00

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