Drei Säulen der nachhaltigen Tourismusentwicklung

Grafik - 3 Säulen - Nachhaltige Entwicklung im Tourismus
Foto: BMLRT

Damit der österreichische Tourismus auch in Zukunft wettbewerbsfähig ist, müssen alle drei Säulen der Nachhaltigkeit bei der Entwicklung berücksichtigt werden.

Ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Nachhaltigkeit

  • Sicherstellung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit: Tourismus sichert Arbeitsplätze in der Region, besonders bedeutend ist dies auch für periphere Gebiete. Bei Angeboten muss darauf geachtet werden, dass diese langfristig bestehen können und auch rentabel sind.
  • Berücksichtigung von Umweltaspekten: Die Qualität der Umwelt, der Landschaft und der Biodiversität sind unverzichtbare Elemente für den Tourismus. Gesetzte Maßnahmen dürfen die Grundlagen für den Tourismus in Zukunft nicht zerstören.
  • Achtung der sozialen Verträglichkeit: Die Erhaltung der kulturellen regionalen Identität und der Lebensbedingungen für Einheimische stellt ebenso wie Angebote für Gäste mit besonderen Bedürfnissen (Senioren/innen, Menschen mit Handicaps, Familien, sozial Schwächere) die Basis für einen zukunftsfähigen Tourismus dar.
Gesäuseeingang mit Grieshoflacke
Foto: NP Gesäuse / Andreas Hollinger

So finden Nachhaltigkeitsaspekte zum Beispiel bei der Vergabe von Förderungen Berücksichtigung, tourismuspolitische Impulse begünstigen die Umsetzung von energieeffizienten, ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Lösungen in den Unternehmen. Barrierefreiheit wird unter „Tourismus für alle“ erlebbar gemacht, nachhaltige Mitarbeiterführung im Tourismus ist ein „state of the art“. Tourismus- und Mobilitätsanbieter arbeiten gemeinsam erfolgreich an nachhaltigen Mobilitätslösungen. Eine Herausforderung bleibt das Thema Klimwandel, aber auch da setzt die gesamte Branche Maßnahmen zur Anpassung - von umweltfreundlicher Beschneiung über alternative Winterangebote bis zur Saisonentzerrung.

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