Comeback-Prozess

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Ausgangslage

2019 wurde der "Plan T – Masterplan für Tourismus" als Grundlage für die Tourismuspolitik präsentiert. Dieser Plan definiert die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Österreich. Die UN-Welttourismusorganisation hat für nachhaltigen Tourismus eine klare Definition erarbeitet: "Tourismus, der den derzeitigen und zukünftigen ökonomischen, sozio-kulturellen und ökologischen Auswirkungen umfassend Rechnung trägt und dabei die Bedürfnisse der Gäste, der Tourismuswirtschaft, der Umwelt sowie der heimischen Bevölkerung berücksichtigt." Diese drei Säulen der Nachhaltigkeit wurden daher als Grundprinzip für einen langfristigen Erfolg im Plan T verankert.

2020 hat die Corona-Pandemie den Tourismus hart getroffen und stellt diesen vor existenzielle Herausforderungen. Gerade in der Krise zeigt sich aber, wie zukunftsweisend der Plan T ist und dass die darin definierten Handlungsfelder nicht an Bedeutung verloren haben. Im Gegenteil - der Plan T und die darin definierten Eckpfeiler geben auch in diesen schwierigen Zeiten Orientierung.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger diskutierte mit WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Landeshauptmann Wilfried Haslauer und internationalen Expertinnen und Experten neue Ideen und maßgeschneiderte Lösungen für ein erfolgreiches Comeback des heimischen Tourismus.

Prozess

Mit den schrittweisen Öffnungen seit 19. Mai geht es im Tourismus endlich wieder aufwärts, nachdem viele Betriebe fast 16 Monate geschlossen hatten. Um diese Phase des Aufschwungs bestmöglich zu nützen, hat Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am 29. April 2021 den Prozess „Auf geht´s – zum Comeback des heimischen Tourismus“ gestartet. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten und der gesamten Branche wurden in vier Comeback-Talks Maßnahmen beraten, um den heimischen Tourismus langfristig zu stärken.

Klicken Sie hier, wenn Sie den Kick off nochmals sehen wollen.

Präsentation Comeback-Plan für den Tourismus

Präsentation des Comeback-Plans

Die Ergebnisse der Comeback-Talks sind in einen Comeback-Plan geflossen, den Tourismusministerin Elisabeth Köstinger gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz am 8. Juli 2021 bei einer Comeback-Veranstaltung in Wien vorgestellt haben.

Der Comeback-Plan enthält folgende Schwerpunkte:

  1. Modernisierung des touristischen Arbeitsmarktes

  2. Stärkung von Eigenkapital und neue Finanzierungsperspektiven

  3. Reiseverhalten der Zukunft und Kooperation zwischen Tourismus und Regionen

Klicken Sie hier, wenn Sie die Präsentation des Comeback-Plans nochmals sehen möchten.

Die Etappen

29.04.2021 Start des Prozesses "Auf geht's zum Comeback des heimischen Tourismus"

05.05.2021: Tourismus - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fokus

12.05.2021: Tourismus in den Regionen

17.05.2021: Reiseverhalten der Zukunft

31.05.2021: Neue Finanzierungsperspektiven für den Tourismus

08. Juli 2021 Präsentation des Comeback-Plans

Sei dabei beim Comeback-Prozess für unseren Tourismus

Comeback Talks

  • Hotelmitarbeiter mit Mund-Nasenschutz bereitet Speisen vor

    Mitarbeiter im Fokus

    05. Mai 2021
  • Landschaft

    Tourismus in den Regionen

    12. Mai 2021
  • Schloss Schönbrunn

    Reiseverhalten der Zukunft

    17. Mai 2021
  • Geldkassa

    Finanzierungsperspektiven

    31. Mai 2021

Sommertourismus hat Perspektive

Grafik "Großes Interesse an Öffnung der Gastronomie"

In der Studie „So denkt Österreich" der TQS Research & Consulting, die Anfang April durchgeführt wurde, stand ganz klar die Vorfreude auf die Öffnung der Gastronomie im Vordergrund. Die meisten freuten sich darauf, mit Freundinnen und Freunden essen zu gehen, auf einen Besuch beim Heurigen oder im Biergarten. Viele wollten eine Therme- und Sehenswürdigkeiten oder Kino und Zoos besuchen. Auch klassische Konzerte, Theater, Oper und Sportevents wurden genannt.

Touristische Nachfrage Sommer 2021

Wie im Vorjahr steht auch diesen Sommer Urlaub in Österreich hoch im Kurs. Über die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher, die eine Reise planen, möchte Urlaub im Inland machen. Bei den Deutschen sind es 13%, die nach Österreich kommen wollen. Hochgerechnet entspricht dies einem Potenzial von 2,8 Mio. Gästen aus dem Inland und 5,8 Mio. Gästen aus Deutschland.

Präferenzen der Österreicher/innen für Urlaubsarten im Sommer 2021

Knapp jede bzw. jeder zweite, die bzw. der Urlaub plant, möchte im Sommerurlaub 2021 eine Erholungsreise und/oder einen Badeurlaub am Meer machen. Dahinter folgen der Wanderurlaub und der Natururlaub. Platz 5 belegt bei den Österreicherinnen und Österreichern der Badeurlaub am See/Fluss. Das Ranking der Urlaubsarten entspricht in etwa jenem in "normalen" Reisejahren. An den grundsätzlichen Reiseinteressen hat sich durch Corona also wenig verändert. 

Top-Reiseziele der Österreicher/innen im Sommer 2021

Für die Österreicherinnen und Österreicher ist im Sommer das Inland das beliebteste Reiseziel. Es folgen Italien, Kroatien, Deutschland und Griechenland auf den Top-Plätzen.

Die Präferenz erdgebundener Destinationen, die mit dem Auto bereist werden können, ist auffällig.

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