Tourismusgipfel mit Nachbarstaaten zur Wintersaison

Serfaus, Familienbahn Gampen
Foto: Österreich Werbung / Pupeter Robert

Auf Einladung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger findet am 15.11.2021 ein virtueller Tourismusministergipfel der österreichischen Nachbarstaaten statt. Zentrales Thema wird die Wintersaison 2021/2022 und die Abstimmung bzw. der Austausch bezüglich der gültigen Maßnahmen in den einzelnen Ländern sein.
 

Der Tourismus gehört nach wie vor zu den Sektoren, die am stärksten von der Pandemie betroffen sind. Obwohl das digitale COVID-Zertifikat (Grüner Pass) der EU und vor allem die breit angelegten Impfprogramme während der Sommersaison eine gewisse Erleichterung gebracht haben, erfordern die derzeit steigenden Zahlen an COVID-Fällen erneut ein koordiniertes Vorgehen im Hinblick auf die Wintersaison.

Hauptziel muss es sein, den Gästen und den Beschäftigten im Tourismussektor ein sicheres Urlaubserlebnis zu ermöglichen. Österreich will mit strikten Zugangsregeln (2G-Regelung) in allen Bereichen der Freizeitgestaltung eine Trendumkehr im Infektionsgeschehen herbeiführen. Oberstes Ziel bleibt weiterhin, die Zahl der Erst- und Auffrischungsimpfungen zu erhöhen, auch soll das umfangreiche Testprogramm noch weiter ausgebaut werden.

Der Wintertourismus ist für Österreichs Wirtschaft von besonders großer Bedeutung. Neben den Hauptherkunftsländern Deutschland (37%), Niederlande (9%), Schweiz (3%) sowie Vereinigtes Königreich (3%) sind für viele Regionen auch andere Nachbarstaaten wichtige Quellmärkte.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Schweiz, der Tschechischen Republik, Deutschland, Slowenien, Italien, Liechtenstein, der Slowakei, Slowenien, Ungarn und Südtirol werden nachfolgende Themen zentral behandelt.

Zentrale Themen des Tourismusgipfels der Nachbarstaaten:

  • Maßnahmen für einen sicheren Wintertourismus: spezifische Gesundheits- und Sicherheitskonzepte, Kapazitätsbeschränkungen, Verwendung der COVID-Zertifikate auf nationaler Ebene und Stand zur Anerkennung von Antikörpertests.
  • Reisebeschränkungen: Vermeidung von Verschärfungen der Einreisebestimmungen.
  • Impffortschritt: Umgang mit Impfstoffen aus Drittländern, welche nicht von der Europäischen Arzneimittel Agentur und/oder der Weltgesundheitsorganisation anerkannt sind, Auffrischungsimpfungen und Umgang mit Minderjährigen.
  • Regelungen für Kinder unter zwölf Jahren: Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es noch keine Impfempfehlung der Europäischen Arzneimittel Agentur, daher ist die Frage offen, wie man das Reisen von Familien regelt.

„Wir alle wollen eine sichere Wintersaison für unsere Gäste, dafür sind auch gemeinsame Regeln in den jeweiligen Staaten notwendig und sinnvoll. Der Austausch mit unseren Nachbarländern ist dafür extrem wichtig, da wir besonders im alpinen Raum mit ähnlichen Aufgabenstellungen konfrontiert sind. Es ist mir aber auch wichtig, unseren Nachbarstaaten zu zeigen, dass wir in Österreich Maßnahmen setzen, um ein sicheres Urlaubserlebnis zu ermöglichen.“ , betont Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.