Neue Regeln nach Sitzung der Corona-Taskforce

Menschen bei einer Hotelbar
Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Die Delta-Variante hat sich auch in Österreich ausgebreitet. Rund 90 Prozent der Neuinfektionen sind mittlerweile auf diesen Virusstamm zurückzuführen. Aus diesem Grund hat die Corona-Taskforce zielgerichtete Anpassungen bei den Maßnahmen vereinbart, um den Anstieg der Neuinfektionen einzudämmen.
 

Die Bundesregierung hat sich am 15. Juli 2021 bei der Corona-Taskforce mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer sowie Gesundheitsexpertinnen und -experten auf die Anpassung bestehender Maßnahmen verständigt. Das soll potenziell verheerende Folgen für den Tourismus wie beispielsweise die Einstufung Österreichs als Risikogebiet vermeiden.

  • Nachtgastronomie: Ab 22. Juli ist der Zugang zur Nachtgastronomie nur mehr für geimpfte Personen sowie Personen mit aktuellem negativem PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden ab Probenahme) möglich.
  • Grüner Pass: Ab 15. August gibt es das Zertifikat für den Grünen Pass erst bei vollständiger Immunisierung. Das Zertifikat wird ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt. Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden sowie für Genesene und Getestete bleiben unverändert.
  • Kontaktdatenerfassung: In der Gastronomie und bei Veranstaltungen bleibt die Registrierungspflicht bis auf Weiteres verpflichtend. 
  • Verschärfte Kontrolle der Einhaltung von Maßnahmen: Die fehlende Bereithaltung eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr kostet künftig 90 Euro.