Tourismusgipfel fixiert Prioritäten für "Grünen Pass"

Bundesministerin Köstinger sitzt an einem Tisch, im Hintergrund die Österreich-Fahne
Foto: BMLRT / Pribassnig

Am 29. März 2021 haben auf Einladung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger 13 Tourismusstaaten bei einem Gipfel über die Prioritäten bei der Umsetzung des "Grünen Passes" beraten. Nun wurden sieben gemeinsame Prioritäten aus Sicht des Tourismus fixiert.

Österreich hat Ende März gemeinsam mit  Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien, Spanien über die Prioritäten bei der Umsetzung des Grünen Passes beraten. Zwei Wochen später wurden nun sieben gemeinsame Prioritäten aus Sicht des Tourismus für den Grünen Pass fixiert:

  1. Umsetzung des Digitalen Grünen Passes bis spätestens Juni 2021
  2. Erleichterte Reisefreiheit durch den Digitalen Grünen Pass noch während der anhaltenden Pandemie
  3. Sicherstellung von Gleichbehandlung und keine Diskriminierung unter den Zertifikaten
  4. Bereitstellung einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung
  5. Nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den Grünen Pass, welche auf einer gemeinsamen Plattform, wie z.B. Re-open EU ersichtlich sind.
  6. Grenzübergreifende Lösung auch mit Drittstaaten erarbeiten
  7. Enge Zusammenarbeit mit der Reise- und Tourismusbranche bei der Einführung des Grünen Passes