Informationen für Gäste und Reisende

Grünes Icon mit Text COVID 19 Informationen für Gäste

Überblick der aktuellen Rahmenbedingungen und Einreisevoraussetzungen in Österreich

Stand: 24.6.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Seit über einem Jahr leidet die ganze Welt unter COVID-19 und immer wieder führen Mutationen zu neuen Wellen. Dank der Disziplin der österreichischen Bevölkerung während der Lockdowns, dem Tragen von FFP2-Masken, regelmäßigen Tests, sowie der steigenden Impfrate konnten in Österreich die Infektionszahlen stark gesenkt werden und auch die Belastung auf Intensivstationen verbessert werden. Österreich ist damit in der Lage schrittweise zu öffnen und auch die Einreisebestimmungen zunehmend zu lockern. Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

Weitere Lockerungsschritte wurden von der Bundesregierung für den 1. Juli 2021 (kein Mindestabstand, keine Kapazitätsbeschränkungen, Erleichterungen bei der Maskenpflicht, etc.) angekündigt. Auch bei der Reisefreiheit gibt es weitreichende Erleichterungen.

Um auch weiterhin die Corona-Situation im Griff zu haben, wird die Entwicklung laufend von der Bundesregierung gemeinsam mit einem Expertenteam und den Landeshauptleuten evaluiert. Zusätzlich wird weiterhin auf folgende Maßnahmen gesetzt:

    • Einschränkungen in Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 400 zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung
    • Ausbau des bewährten Testangebots, um Infektionen rasch zu erkennen und zu isolieren
    • Motivation der österreichischen Bevölkerung zur Inanspruchnahme des Impfangebotes

Einen Überblick über die aktuellen Reisewarnungen gibt es auf der Seite des Außenministeriums. Auf reopen.europa.eu kann man sich über die geltenden Reisebestimmungen, Maßnahmen in Bezug auf Dienstleistungen sowie Gesundheit und Sicherheit im jeweiligen EU-Mitgliedstaat informieren. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Fragen und Antworten

Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

grundsätzliche Voraussetzungen

  • Alle Personen, die nach Österreich einreisen (ausgenommen Personen aus einem Staat mit geringem Infektionsgeschehen - Anlage A) eine Online-Einreiseregistrierung mit Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance– die erhaltene Sendebestätigung ist elektronisch oder ausgedruckt mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen. Falls die elektronische Registrierung nicht möglich ist, können ausnahmsweise Bestätigungen entsprechend den Anlagen E oder F bei der Einreise mitgeführt werden.
  • Zusätzlich ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen oder getestet) verpflichtend. Ein solcher Nachweis (ärztliches Zeugnis) ist in deutscher oder englischer Sprache entsprechend den Anlagen C oder D vorzulegen.

Voraussetzungen für Einreisen aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen

Personen, die aus folgenden Staaten einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in Österreich oder einem dieser Staaten aufgehalten haben, benötigen lediglich einen aktuellen 3-G-Nachweis. Liegt kein solcher Nachweis vor muss ein Test auf SARS-CoV-2 innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden. Eine Registrierung über das Online-Formular (Pre Travel Clearance) ist nicht erforderlich.

Albanien Andorra Australien
Belgien Bulgarien Dänemark
Deutschland Estland Finnland
Frankreich Liechtenstein Griechenland
Hong Kong Irland Island
Israel Italien Japan
Kroatien Lettland Litauen
Luxemburg Macau Malta
Monaco Niederlande Neuseeland
Nordmazedonien Norwegen Polen
Portugal Rumänien San Marino
Saudi-Arabien Schweden Schweiz
Serbien Singapur Slowakei
Slowenien Spanien Südkorea
Taiwan Thailand Tschechien
Ungarn Vatikan Vereinigte Staaten von Amerika
Vietnam Zypern  

Voraussetzungen für Einreisen aus Risiko-Gebieten

  • Personen, die aus solchen Gebieten einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, müssen einen gültigen 3-G-Nachweis vorlegen. Liegt kein solcher Nachweis vor, muss ein Test auf SARS-CoV-2 innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.
  • Zusätzlich müssen Personen mit einem Test als Nachweis (bzw. die einen Test innerhalb von 24 Stunden nachholen), eine zehntägige Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann.
  • Derzeit sind keine Staaten als Risiko-Gebiete eingestuft.

Voraussetzungen für Einreisen aus Virusvariantenstaaten

Einreisen aus folgenden Staaten sind grundsätzlich untersagt.

Brasilien Indien Südafrika Vereinigtes Königreich

Ausnahmen: Folgende Gründe berechtigen jedoch zur Einreise nach Österreich, auch wenn dort ein Aufenthalt innerhalb der vergangenen 10 Tagen stattgefunden hat:

  • Einreise mit einem aktuellen negativen molekularbiologischen Testergebnis (auch Geimpfte und Genesene) für:
    • humanitäre Einsatzkräfte,
    • Personen, die die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht einreisen,
    • Personen mit einem Lichtbildausweis gemäß § 5 des Amtssitzgesetzes,
    • Begleitpersonen im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 6,
    • Personen, die zu beruflichen Zwecken zum Besuch einer internationalen Einrichtung im Sinne des § 2 Z i des Amtssitzgesetzes einreisen,
    • Einreisen aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (z.B. schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen).
  • Einreise mit einem aktuellen negativen molekularbiologischen Testergebnis (auch Geimpfte und Genesene) sowie einer zehntägigen Quarantäne, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann:
    • Österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger, Schweizer Bürger und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten oder Andorra, Monaco, San Marino, dem Vatikan oder der Schweiz und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Personen mit einem von Österreich ausgestelltem Visum D,
    • Personen, die auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung, eines Aufenthaltstitels oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, BGBl. I Nr. 100/2005, oder dem Asylgesetz 2005, BGBl. I Nr. 100/2005, zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind.
    • Personen mit einer Bestätigung über die Antragstellung gemäß Art. 18 Abs. 1 des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft, ABl. L Nr. 29 vom 31.01.2020 S 7 (Austrittsabkommen),
    • Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Angestellte internationaler Organisationen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik Österreich liegt,
    • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
    • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums, zur Forschung oder zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen,
    • Einreise im Zusammenhang mit planbaren sonstigen wichtigen Ereignissen im familiären Kreis (z.B. Hochzeiten, Taufen, Geburtstagsfeiern oder dem nicht regelmäßigen Besuch des Lebenspartners).
  • Die Ausnahmen für den regelmäßigen Pendlerverkehr (berufliche Zwecke, Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, familiäre Zwecke oder Besuch des Lebenspartners) sind nicht zulässig.

Voraussetzungen für Einreisen aus sonstigen Staaten

Einreisen aus sonstigen Staaten, die nicht in den Listen angeführt wurden, sind nicht zulässig.

Ausnahmen für Einreisen nach einem Aufenthalt in sonstigen Staaten – auch innerhalb der vergangenen 10 Tage – sind nur möglich für folgende Personen:

  • Einreise mit einem gültigen 3-G-Nachweis, wobei bei einem Test als Nachweis zusätzlich eine zehntägige Quarantäne anzutreten ist, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann:
    • österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
    • Schweizer Bürger sowie Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
    • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten oder Andorra, Monaco, San Marino, dem Vatikan oder der Schweiz und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
    • Personen mit einem von Österreich ausgestellten Visum D,
    • Personen mit einer Berechtigung zum Aufenthalt in Österreich auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung, eines Aufenthaltstitels oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, BGBl. I Nr. 100/2005, oder dem Asylgesetz 2005, BGBl. I Nr. 100/2005
    • Personen mit einer Bestätigung über die Antragstellung gemäß Art. 18 Abs. 1 des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft, ABl. L Nr. 29 vom 31.01.2020 S 7 (Austrittsabkommen),
    • Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
    • Angestellte internationaler Organisationen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben,
    • Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik Österreich liegt,
    • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums, zur Forschung oder zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen.
  • Einreise mit einem gültigen 3-G-Nachweis für:
    • humanitäre Einsatzkräfte,
    • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
    • eine Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 6,
    • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums oder zur Forschung oder zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen,
    • Personen, die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht, wie der Wahrnehmung von Ladungen zu Gerichtsverhandlungen, einreisen,
    • Personen mit einem Lichtbildausweis gemäß § 5 des Amtssitzgesetzes, BGBl. I Nr. 54/2021.

Ausnahmen bzw. Erleichterungen gibt es für bestimmte Personen, wie Pendler (beruflich, schulisch, familiär), im Zuge einer beruflichen Tätigkeit, Durchreisen ohne Zwischenstopp, aus medizinischen Gründen.

Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr benötigen keinen verpflichteten Test, ansonsten gelten für sie die gleichen Voraussetzungen (Quarantäne), wie für die mitreisenden aufsichtspflichtigen Erwachsenen. Minderjährige zwischen dem 10. und vollendeten 18. Lebensjahr ohne Impf- bzw. Genesungszertifikat müssen jedenfalls einen aktuellen negativen Test vorweisen.

Ein 3-G-Nachweis bestätigt, dass die angeführte Person eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  • negativer Test auf SARS-CoV-2:
    • Bei einem molekularbiologischen Test (z.B. PCR-Test) darf die Probennahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
    • Bei einem Antigen-Test darf die Probennahme nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.
  • Impfung gegen COVID-19 mit einem Impfstoff, der von der EMA zugelassen wurde oder den entsprechenden Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen hat:
    • Erstimpfung gültig ab dem 22. Tag für 3 Monate
    • Zweitimpfung gültig für 9 Monate ab der Erstimpfung
    • Impfung mit Impfstoff bei dem nur eine Verabreichung vorgesehen ist – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 9 Monate
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 9 Monate.
  • Genesung von einer in den letzten 6 Monaten überstandenen Infektion mit SARS-CoV-2 oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 3 Monate ist.

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, wird an die Eigenverantwortung jedes/jeder Einzelnen appelliert.

  • Grundsätzlich ist gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. Ein solcher Abstand ist auch nicht gegenüber folgenden Personen einzuhalten: Lebenspartner, der nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, einzelne engste Angehörige (Eltern, Kinder, Geschwister) und einzelne wichtige Bezugspersonen, mit denen in der Regel mehrmals wöchentlich physischer oder nicht physischer Kontakt gepflegt wird. Beim Betreten geschlossener Räume in öffentlichen Orten ist zusätzlich eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Zusammenkünfte sind unter bestimmten Rahmenbedingungen wieder zulässig.
  • Ab 1. Juli 2021 soll es keinen Mindestabstand und Erleichterungen bei der Maskenpflicht geben.

Öffnungszeiten

  • Gastronomiebetriebe dürfen zu Bewirtungszwecken wieder zwischen 5 und 24 Uhr betreten werden – unbeschadet restriktiverer Öffnungszeiten aufgrund anderer Rechtvorschriften.
  • Dies gilt auch für die Abholung von Speisen und Getränke.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Besuchergruppe

  • Personen aus dem gemeinsamen Haushalt, oder
  • indoor maximal 8 Erwachsenen zuzüglich Minderjähriger, oder
  • outdoor aus max. 16 Erwachsenen zuzüglich Minderjähriger
  • Gegenüber Personen, die nicht Teil der Besuchergruppe sind, ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. Dementsprechend sind auch die Verabreichungsplätze einzurichten.

Konsumation

  • Konsumation ist nur im Sitzen zulässig, außer an Imbiss- und Gastronomieständen.
  • Speisen und Getränke dürfen außerhalb der Öffnungszeiten nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Ausnahme: bei der Abholung von Speisen und Getränken.
  • In geschlossenen Räumen ist abseits des Verabreichungsplatzes eine FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen). Dies gilt auch bei der Abholung von Speisen und Getränken.

Ausnahmen von Beschränkungen der Besuchergruppe, den Öffnungszeiten, dem 3-G-Nachweis gibt es für gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten und Kuranstalten,
  • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
  • Betrieben (Betriebskantinen),
  • Massenbeförderungsmittel.

angekündigte Lockerungen ab 1. Juli 2021:

  • kein Mindestabstand, keine Kapazitätsgrenzen und keine Sperrstundenbeschränkung
  • Konsumation auch im Stehen zulässig
  • keine Maskenpflicht mehr, aber weiterhin 3-G-Nachweis (ab 12 Jahren) verpflichtend
  • Öffnung der Nachtgastronomie möglich, jedoch vorerst mit einer Kapazitätsbeschränkung von 75%
  • ab 22. Juli 2021 voraussichtlich keine Registrierungspflicht mehr und für Nachtgastronomie keine Kapazitätsbeschränkung mehr

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie

Rahmenbedingungen

  • Beherbergungsbetriebe dürfen wieder für alle Arten von Nächtigungen aufsperren.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken zwischen 5 und 24 Uhr betreten werden.
  • In Fitness- und Wellnessbereichen gelten die selben Rahmenbedingungen wie für diese Betriebe.
  • Gästegruppen sind Personen aus dem gemeinsamen Haushalt gleichgestellt.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen als zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. gastronomische Einrichtung, Wellness- und Fitnessbereich) genutzt werden.
  • Bei Beherbergungsbetrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und nicht vorzuweisen.
  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Mindestabstand von einem Meter einzuhalten, außer es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung.
  • Außerdem hat der Gast im Innenbereich in allgemein zugänglichen Bereichen eine FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen). Ausnahme: beim Sport und in Feuchträumen.

angekündigte Lockerungen ab 1. Juli 2021:

  • kein Mindestabstand, keine Kapazitätsgrenzen, keine m²-Regelung und keine Sperrstundenbeschränkung
  • Konsumation auch im Stehen zulässig
  • keine Maskenpflicht mehr, aber weiterhin 3-G-Nachweis (ab 12 Jahren) verpflichtend

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Definition

  • Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
    • Tierparks, Zoos und botanische Gärten
  • Als Kultureinrichtungen gelten:
    • Museen, Kunsthallen und kulturelle Ausstellungshäuser,
    • Bibliotheken,
    • Büchereien,
    • Archive.

Rahmenbedingungen

  • Sportstätten (indoor und outdoor) sowie Kultur- und Freizeitbetriebe dürfen wieder zwischen 5 - 24 Uhr (unbeschadet restriktiverer Öffnungszeiten anderer Rechtsvorschriften) geöffnet haben.
  • In geschlossenen Räumen gilt die m²-Regelung wie im Handel – ausgenommen in Fahrgeschäften.
  • Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie.
  • Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten und FFP2-Masken-Pflicht in geschlossenen Räumen (ausgenommen während des Sports und in Feuchträumen).
  • Beförderung in Reisebussen ohne Kapazitätsgrenzen, wenn ein 3-G-Nachweis vorliegt.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Einlass nur mit gültigem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (auch in Kultureinrichtungen)
  • Bei Betrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und muss nicht im Vorfeld vorgewiesen werden.
  • In geschlossenen Räumen FFP2-Maskenpflicht

angekündigte Lockerungen ab 1. Juli 2021:

  • kein Mindestabstand, keine Kapazitätsgrenzen, keine m²-Regelung und keine Sperrstundenbeschränkung
  • Konsumation auch im Stehen zulässig
  • 3-G-Nachweis weiterhin verpflichtend

Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit

Rahmenbedingungen

  • Zusammenkünfte sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulässig:
    • Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen, an denen höchstens 8 Erwachsene und Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen
    • Zusammenkünfte im Freien, an denen höchstens 16 Erwachsene und Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen
    • Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 50 Teilnehmern zwischen 5 und 24 Uhr: Anzeigepflicht ab 17 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nur im Freien gemäß Regeln der Gastronomie zulässig, Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht im Innenbereich
    • Zusammenkünfte mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1.500 Teilnehmern in geschlossenen Räumen und mit bis zu 3.000 Teilnehmern im Freien (max. 75% der Personenkapazität) zwischen 5 und 24 Uhr: Anzeigepflicht ab 17 Personen und Bewilligungspflicht ab 50 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von einem Meter (oder 1 Sitzplatz) zu Personen aus anderen Haushalten bzw. außerhalb der Besuchergruppe, FFP2-Masken-Pflicht im Innenbereich, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
    • Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit, betreute Ferienlager: bis zu 50 Teilnehmenden zuzüglich Betreuungspersonen, bei Vorliegen eines COVID-19-Präventionskonzeptes und eines COVID-19-Beauftragten Unterschreitung des Mindestabstandes und Entfall der FFP2-Maske möglich, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung
    • Fach- und Publikumsmessen sowie Gelegenheitsmärkte: Anzeigepflicht ab 10 Personen und Bewilligungspflicht ab 50 Personen, m² Regelung wie im Handel, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) – nicht erforderlich bei Gelegenheitsmärkten, wenn lediglich Waren, Speisen oder Getränke zum Verkauf angeboten werden – und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht im Innenbereich, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, nicht jedoch Zusammenkünfte an Orten, die nicht zur Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen – wie Garagen, Gärten, Schuppen, Scheunen,
  • Begräbnisse,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen,
  • Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz,
  • Proben zu künstlerische Darbietungen,
  • Zusammenkünfte in nicht öffentlichen Sportstätten,
  • Zusammenkünfte zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, zur Fahraus- und -weiterbildung und zu beruflichen Abschlussprüfungen,
  • Veranstaltungen im Spitzensport,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

angekündigte Lockerungen ab 1. Juli 2021

  • keine Personenobergrenzen und Kapazitätsbeschränkungen für alle Arten von Zusammenkünften
  • keine Mindestabstände und keine m²-Beschränkungen
  • Anzeigepflicht für Zusammenkünfte ab 100 Personen und Bewilligungspflicht ab 500 Personen
  • 3-G-Nachweis bei Zusammenkünften ab 100 Teilnehmern

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben.  Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln soll dabei helfen, den Urlaub genießen zu können und gesund sowie erholt aus dem Urlaub zurückzukehren. Für den Fall, dass aber dennoch eine Erkrankung erfolgt, hat das Arbeitsministerium ein Handbuch mit wesentlichen Informationen, auch zum Anspruch auf Entgeltfortzahlung veröffentlicht. Dieses finden Sie hier.

Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Kontaktmöglichkeiten

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