Informationen für Gäste und Reisende

Grünes Icon mit Text COVID 19 Informationen für Gäste

Überblick der aktuellen Rahmenbedingungen und Einreisevoraussetzungen in Österreich

Stand: 15.4.2022. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Die Corona-Pandemie ist auch nach über zwei Jahren leider noch nicht überstandenMit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen und aufgrund der Stagnation der Belegungen der Krankenbetten ist eine Entspannung der pandemischen Situation zu beobachten. Somit sind ab 16. April 2022 weitreichende Lockerungen möglich. Folgende allgemeine Corona-Maßnahmen werden ab diesem Zeitpunkt gelten:

  • FFP2-Masken-Pflicht:
    • nur mehr in höchst vulnerablen Bereichen (beispielsweise Krankenhaus), in öffentlichen Verkehrsmitteln samt Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (wie Apotheken und Lebensmitteleinzelhandel).
    • Somit gilt keine generelle FFP2-Masken-Pflicht in Innenräumen, sondern nur noch eine Empfehlung zum Tragen einer FFP2-Maske.
    • Auch bei der Benützung von Reisebussen und Ausflugsschiffen sowie Seil- und Zahnradbahnen besteht – anders als bei den Massenbeförderungsmitteln – keine FFP2-Masken-Pflicht.
  • Die 3G-Regel als Zugangsbeschränkung in der Nachtgastronomie, Stehgastronomie und Barbetrieb wird aufgehoben. Somit gilt in der gesamten Tourismus- und Freizeitwirtschaft keine 3G-Regel.
  • Die Gültigkeitsdauer der Drittimpfung wird auf 365 Tage erhöht (statt neun Monaten).
  • Verpflichtung zur Bestellung eines COVID-19-Beauftragten sowie Ausarbeitung und Umsetzung eines COVID-19-Präventionskonzeptes gilt nur mehr bei Zusammenkünften von mehr als 500 Personen (statt 50 Personen).
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit können in begründeten Fällen zur Verhinderung der Weiterverbreitung von COVID-19 strengere Regelungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen werden.

Die Bundesländer können strengere Maßnahmen erlassen, einen Überblick finden Sie auf der Seite der Corona-Ampel.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

Einen Überblick über die aktuellen Reisewarnungen gibt es auf der Seite des Außenministeriums. Auf reopen.europa.eu kann man sich über die geltenden Reisebestimmungen, Maßnahmen in Bezug auf Dienstleistungen sowie Gesundheit und Sicherheit im jeweiligen EU-Mitgliedstaat informieren. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Fragen und Antworten

Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Voraussetzungen für Einreisen nach Österreich

Alle Personen ab dem 12. Geburtstag, die nach Österreich einreisen, müssen einen Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr (Impfnachweis, Genesungsnachweis, PCR-/Antigen-Test einer befugten Stelle) mitführen. Kann kein Nachweis vorgelegt werden, ist eine sofortige zehntägige Quarantäne anzutreten und eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) vorzunehmen. Die Quarantäne kann beendet werden, sobald nach Einreise ein PCR- oder Antigentest bei einer befugten Stelle gemacht wird und ein negatives Ergebnis bestätigt wurde.

Ausnahmen gibt es unter anderem für:

  • Kinder bis zum 12. Geburtstag – diese brauchen keinen Nachweis. Hinsichtlich Registrierung und Quarantäne gelten die gleichen Regelungen, wie für die Erwachsenen, mit denen sie reisen.
  • Schulpflichtige Kinder, die nicht (vollständig) geimpft und genesen sind, können die Ausnahmeregelung analog zum Ninja-Pass (Corona-Testpass gemäß Schulverordnung) geltend machen – der Ninja-Pass ist einem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr für sieben Tage gleichgestellt, wenn die ersten fünf Tage stets ein gültiger negativer Testnachweis vorliegt und mindestens zwei Tests davon PCR-Tests sind.

Voraussetzungen für Einreisen aus Virusvariantenstaaten

Einreisen auf diesen Staaten sind grundsätzlich untersagt (derzeit befinden sich keine Staaten und Gebiete auf dieser Liste).

Ausnahmen: Folgende Personen sind bei Aufenthalt in diesen Staaten innerhalb der vergangenen 10 Tage zur Einreise nach Österreich berechtigt:
  • wenn sie einen Boosternachweis (bei einer Impfung mit Janssen braucht es eine zweite Impfung, bei den anderen Impfstoffen eine dritte Impfung oder zwei Impfungen und ein Genesungsnachweis) und zusätzlich ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (PCR), dessen Probenentnahme nicht länger als 48 Stunden zurückliegt, vorweisen können.
  • wenn sie einen 2G-Nachweis und zusätzlich ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (PCR), dessen Probenentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegt, vorweisen können, eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) vorgenommen wurde und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne angetreten wird, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen molekularbiologischen Test beendet werden kann:
    • Österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger, Schweizer Bürger und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten oder Andorra, Monaco, San Marino, Vatikanstadt oder der Schweiz und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Fremde mit einem Lichtbildausweis gemäß § 5 des Amtssitzgesetzes, BGBl. I Nr. 54/2021 – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
    • Personen, die auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung, eines Aufenthaltstitels oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, BGBl. I Nr. 100/2005, oder dem Asylgesetz 2005, BGBl. I Nr. 100/2005, zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind.
    • Personen mit einer Bestätigung über die Antragstellung gemäß Art. 18 Abs. 1 des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft, ABl. L Nr. 29 vom 31.01.2020 S 7 (Austrittsabkommen) und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Angestellte internationaler Organisationen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
    • Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik Österreich liegt.
    • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums, zur Forschung oder zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen.
    • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen – hier ist keine Quarantäne verpflichtend beim Besuch einer internationalen Einrichtung im Sine des § 2 Z 1 des Amtssitzgesetzes oder bei einer Reise im überwiegenden Interesse der Republik Österreich (in kultureller und sportlicher Hinsicht).
    • humanitäre Einsatzkräfte – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
    • Begleitpersonen im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 8 – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
    • Personen, die die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht einreisen – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
    • Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (z.B. schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen) einreisen – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
    • Personen, die im Zusammenhang mit planbaren sonstigen wichtigen Ereignissen im familiären Kreis (z.B. Hochzeiten, Taufen, Geburtstagsfeiern, Besuch des Lebenspartners) einreisen.

Personen, die in den vergangenen 90 Tagen von COVID-19 genesen sind und deren molekularbiologisches Testergebnis positiv ist, können mit Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses entsprechend der Anlage H oder der Anlage I einreisen. Die Registrierungs- und Quarantäneverpflichtung bleibt weiterhin bestehen. Die Quarantäne kann für diese Personen beendet werden, wenn ihr Testergebnis nach 5 Tagen positiv bleibt, sie jedoch erneut ein ärztliches Zeugnis entsprechend der Anlage H oder der Anlage I vorweisen können.

Keine Einschränkungen gibt es für Einreisen aus medizinischen Gründen, wenn diese unbedingt medizinisch notwendig sind und eine entsprechende Bestätigung vorliegt.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen verpflichteten Test, ansonsten gelten für sie die gleichen Voraussetzungen (Quarantäne), wie für die mitreisenden aufsichtspflichtigen Erwachsenen. Kinder im schulpflichtigen Alter, die noch nicht (vollständig) geimpft sind (also auch noch keine Boosterimpfung erhalten haben), können mit dem Holiday-Ninja-Pass einreisen.

Bundesländer können strengere Maßnahmen erlassen und aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel sowie den schärferen Regelungen in den einzelnen Bundesländern finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, wird an die Eigenverantwortung jedes/jeder Einzelnen appelliert.

  • Beim Betreten geschlossener Räume in öffentlichen Orten ist eine FFP2-Maske zu tragen, ebenso wie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und taxiähnlichen Betrieben, sowie im gesamten Handel.
  • Zusammenkünfte sind wieder zulässig.

Ab 16. April 2022 kommt es zu weitreichenden Lockerungen.

Öffnungszeiten

  • Derzeit gibt es keine coronabedingte Sperrstundenregelungen mehr – unbeschadet der Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften. 
  • Die Abholung von Speisen und Getränken ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Konsumation

  • Die Konsumation vor Ort ist uneingeschränkt zulässig.
  • Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Abseits des Verabreichungsplatzes sowie bei der Abholung von Speisen und Getränken ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Wenn Betreiber/innen von Einrichtungen der „Nachtgastronomie“ Gäste nur mit einem 3G-Nachweis einlassen, gilt keine Maskenpflicht.

Ab 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie

Rahmenbedingungen

  • Beherbergungsbetriebe dürfen für alle Arten von Nächtigungen geöffnet haben.
  • Für gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben gelten die Regelungen der Gastronomie.
  • In Fitness- und Wellnessbereichen gelten die selben Rahmenbedingungen wie für diese Betriebe.

Sicherheitsmaßnahmen

  • In allgemein zugänglichen Bereichen ist eine FFP2-Maske zu tragen – Ausnahme: beim Sport und in Feuchträumen (wie Hallenbad, Wellnessbereich). 

Ab 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Definition

  • Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen.
  • Als Kultureinrichtungen gelten Einrichtungen, die der kulturellen Erbauung und der Teilhabe am kulturellen Leben dienen.

Rahmenbedingungen

  • Derzeit gibt es keine coronabedingten Sperrstunden mehr.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Tragen einer FFP2-Schutzmaske in geschlossenen Räumen, außer während des Sports und in Feuchträumen.

Ab 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit

Rahmenbedingungen

Zusammenkünfte sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulässig – jedes Bundesland kann strengere Regelungen erlassen:

  • Zusammenkünfte bis maximal 100 Teilnehmende: kein 3G-Nachweis, keine FFP2-Maskenpflicht
  • Zusammenkünfte ohne ausschließlich zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit mehr als 100 Teilnehmenden: Einlass mit gültigem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) oder FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Verpflegung nach Regelungen der Gastronomie. Ab 50 Teilnehmenden COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.
  • Zusammenkünfte mit ausschließlich zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit mehr als 100 Teilnehmenden: Einlass mit gültigem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) oder FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Verpflegung nach Regelungen der Gastronomie. Ab 50 Teilnehmenden COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.
  • Außerschulische Jugenderziehung und -arbeit, betreute Ferienlager mit mehr als 100 Teilnehmenden: Einlass mit gültigem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet oder Ninja-Pass) oder FFP2-Maskenpflicht (für Kinder von 6 Jahren bis zum vollendeten 14. Lebensjahr Mund-Nasen-Schutz-Pflicht, darunter gar kein Schutz notwendig), ab 50 Teilnehmenden COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.
  • Fach- und Publikumsmessen mit mehr als 100 Teilnehmenden: Einlass mit gültigem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) oder FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Verpflegung nach Regelungen der Gastronomie.  Ab 50 Teilnehmenden COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.
  • Gelegenheitsmärkte mit mehr als 100 Teilnehmenden: Einlass mit gültigem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet)  oder FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Verpflegung nach Regelungen der Gastronomie. Ab 50 Teilnehmenden COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern eine Durchmischung der Teilnehmer der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird (z. B. durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung).

Die FFP2-Maskenpflicht bzw. die Verpflichtung zur Vorlage des 3G-Nachweises entfallen, wenn

  • es sich um eine geschlossene Gruppe bzw. Gesellschaft handelt und
  • der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft und von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, betreten wird oder eine Durchmischung der Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft mit sonstigen dort aufhältigen Personen ausgeschlossen wird.

Ab 16. April 2022 brauchen nur noch Zusammenkünfte mit mehr als 500 Personen einen COVID-19-Beauftragten und ein COVID-19-Präventionskonzept, ansonsten gibt es keine Beschränkungen mehr.

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Begräbnisse*,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz*,
  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind*,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung*,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, die nicht digital abgehalten werden können*,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, die nicht digital abgehalten werden können*,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, die nicht digital abgehalten werden können*,
  • Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen*,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

* FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

  • Für die Nutzung von Seil- und Zahnradbahnen muss in geschlossenen Räumen der Stationen sowie geschlossenen oder abdeckbaren Fahrtbetriebsmitteln (Gondel, Kabinen, abdeckbare Sessellifte) eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Die Nutzung von Reisebussen und Ausflugsschiffen ist zulässig. In geschlossenen Räumen ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Ab 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Als 1G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 180 Tage (für Personen bis zum 18. Geburtstag 210 Tage gültig), zwischen Erst- und Zweitimpfung müssen mindestens 14 Tage liegen. – Seit 3. Jänner 2022 wird bei der Erstimpfung mit dem Impfstoff Janssen eine Zweitimpfung benötigt, um als 1G-Nachweis anerkannt zu werden (gilt nicht bei der Einreise).
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, jedoch nicht älter als 180 Tage.
    • Weitere Impfung – jedoch nicht länger als 270 Tage (ab 16. April 2022 3650 Tage gültig), zwischen vorangegangener Impfung und dieser müssen mindestens 90 Tage liegen
  • Für die Einreise nach Österreich sind alle Impfzertifikate weiterhin 270 Tage gültig und auch die Einreise mit einer Impfung mit dem Impfstoff Janssen ist ohne Quarantäne zulässig.

Als 2G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 - siehe 1G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- und Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Wenn eine Impfung nicht ohne Gefahr für Leben und Gesundheit möglich ist (Bestätigung durch einen berechtigten Arzt), ist auch ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen – zulässig.

Als 2G-plus-Nachweis gilt:

  • Ein 2G-Nachweis und zusätzlich ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Als Booster-plus-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Boosterimpfung und zusätzlich ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Eine Boosterimpfung kann entweder durch eine dritte Impfung oder einen Nachweis über eine Zweitimpfung in Kombination mit einem Genesungszertifikat (oder Absonderungsbescheid) nachgewiesen werden.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Als 2,5G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 - siehe 1G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis, Absonderungsbescheid oder Corona-Testpass (Ninja-Pass) - siehe 2G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen

Als 3G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 – siehe 1G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis, Absonderungsbescheid oder Corona-Testpass (Ninja-Pass) – siehe 2G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen – siehe 2,5G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) oder innerhalb von Österreich auch das negative Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, das in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wurde in beiden Fällen darf die Abnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen solchen Nachweis. Achtung: regionale Sonderregelungen, wie beispielsweise in Wien.

Ein 3G-Nachweis wird benötigt

  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • für Besucher und Betreiber sowie Mitarbeiter in Krankenanstalten, Kuranstalten und Orten, an den Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden

Bitte beachten Sie strengere Regelungen in den Bundesländern, siehe unter corona-ampel.gv.at.

Seit 24. März 2022 gilt die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske in folgenden Bereichen:

  • Bei der Benützung von Taxis und taxiähnlichen Betrieben, Schülertransporten und Massenbeförderungsmitteln sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen sowie deren jeweiligen Verbindungsbauwerken
  • Beim Betreten folgender Kundenbereiche in geschlossenen Räumen:
    • Betriebsstätten zum Zweck des Erwerbs von Waren oder zur Inanspruchnahme von Dienstleistungen;
    • Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe, ausgenommen während des Verweilens am Verabreichungsplatz;
    • Beherbergungsbetriebe in allgemein zugänglichen Bereichen;
    • Sportstätten;
    • Freizeiteinrichtungen;
    • Kultureinrichtungen
  • Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichte bei Parteienverkehr
  • Verbindungsbauwerke baulich verbundener Betriebsstätten (z. B. Einkaufszentren, Markthallen
  • Einrichtungen zur Religionsausübung
  • Sowie beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räume

Seit 24. März gilt die FFP2-Maskenpflicht auch bei Zusammenkünften mit mehr als 100 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen, ausgenommen

  • im privaten Wohnbereich
  • während des Verweilens am Verabreichungsplatz
  • bei Proben oder künstlerischen Darbietungen in fixer Zusammensetzung
  • bei Zusammenkünften ohne ausschließlich zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze, wenn alle Teilnehmenden einen 3G-Nachweis vorweisen können

Ab 16. April 2022 gilt die FFP2-Masken-Pflicht nur mehr in höchst vulnerablen Bereichen (beispielsweise Krankenhaus), in öffentlichen Verkehrsmitteln samt Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (wie Apotheken und im Lebensmitteleinzelhandel). Somit gilt keine generelle FFP2-Masken-Pflicht in Innenräumen, sondern nur noch eine Empfehlung zum Tragen einer FFP2-Maske.

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Absatz 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das Pauschalreisegesetz Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. Nachdem das Coronavirus jedoch bereits so lange aktiv ist, kann dies nicht mehr als unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstand angesehen werden.

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben.  Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (wie Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln soll dabei helfen, den Urlaub genießen zu können und gesund sowie erholt aus dem Urlaub zurückzukehren. Für den Fall, dass aber dennoch eine Erkrankung erfolgt, hat das Arbeitsministerium ein Handbuch mit wesentlichen Informationen, auch zum Anspruch auf Entgeltfortzahlung veröffentlicht. Dieses finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit.

Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind unter anderem Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

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