Informationen für Gäste und Reisende

Grünes Icon mit Text COVID 19 Informationen für Gäste

Überblick der aktuellen Rahmenbedingungen und Einreisevoraussetzungen in Österreich

Stand: 14.9.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Seit über einem Jahr leidet die ganze Welt unter COVID-19 und immer wieder führen Mutationen zu neuen Wellen. Österreich ist dank den gesetzten Schritten und der konsequenten Einhaltung der Präventionsmaßnahmen bisher relativ gut durch die Krise gekommen. Aufgrund der ansteckenderen Deltavariante sowie dem urlaubsbedingten Reiseverkehr (insbesondere Reiserückkehrern) kommt es trotz des kontinuierlichen Impffortschritts zu einem Anstieg der COVID-19-Fallzahlen.

Ziel der Bundesregierung ist, mit den geltenden und zukünftigen Rahmenbedingungen eine Überforderung der Hospitalisierungskapazitäten sowie eine Einstufung von Österreich als Risikogebiet zu verhindern. Als Leitprinzip der von der Bundesregierung für den Herbst und Winter definierten Pandemiebekämpfung gilt: Geimpfte und Genesene sollen weitestgehend von Beschränkungen ausgenommen werden. Maßnahmen werden somit in erster Linie für und zum Schutz von Ungeimpften gesetzt.

Anpassung der Maßnahmen für den Herbst und Winter

Gemeinsam mit den Bundesländern, Expertinnen und Experten sowie Städte- und Gemeindebund hat die Bundesregierung Anpassungen der Maßnahmen beschlossen. Neben einer Verstärkung der Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen (insbesondere der 3-G bzw. der 2-G-Regel) und der Ausweitung der Gültigkeit des Impfzertifikats im Grünen Pass von neun auf zwölf Monate (entspricht dem europäischen Standard) wird ein 3-Stufen-Plan auf Basis der Auslastung der Intensivstationen (ICU-Belegung) eingesetzt.

Da der Inzidenzwert durch die Impfung nicht mehr die gleiche Aussagekraft wie im vergangenen Jahr hat, wird die Auslastung der Intensivstationen als Maßstab für die Verschärfung sowie Lockerung von Maßnahmen herangezogen. In diesem Sinne wurde folgender 3-Stufen-Plan vereinbart:

  • Folgende Regeln bleiben insbesondere bestehen:
    • Gastronomie: 3-G-Nachweis
    • Hotellerie: 3-G-Nachweis
    • Nachtgastronomie: Zutritt mit Impfung oder PCR-Test – nunmehr Gleichstellung der Genesenen und Geimpften, damit auch Genesungsnachweis bzw. Absonderungsbescheid für Zutritt möglich
  • Daneben erfolgen folgende Verschärfungen:
    • Verkürzung der Gültigkeitsdauer der Antigen-Tests von 48 auf 24 Stunden
    • 3-G-Regel bei Veranstaltungen ab 25 Personen (bisher 100 Personen)
    • FFP2-Maskenpflicht in jenen Bereichen, in denen bereits jetzt ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist – beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln
    • FFP2-Maskenpflicht im Handel für Kunden, die über keinen 2G-Nachweis (Impfung, Genesung/Absonderung) verfügen, Empfehlung zum Tragen von FFP-2-Masken für alle

  • Folgende Regeln bleiben insbesondere bestehen:
    • Gastronomie: 3-G-Nachweis
    • Hotellerie: 3-G-Nachweis
  • Daneben erfolgen folgende Verschärfungen:
    • Antigen-Tests mit Selbstabnahme („Wohnzimmertests“) sind als Eintrittsnachweis nicht mehr zulässig
    • Einführung der 2-G-Regel (Geimpfte und Genesene – Wegfall von Testungen) für die Nachtgastronomie sowie Veranstaltungen ohne zugewiesenen Sitzplätzen bei mehr als 500 Personen

  • Antigen-Tests sind mich mehr als Eintrittsnachweis zulässig. Daher gilt als Eintrittsnachweis statt der 3-G-Regel nunmehr:
    • Geimpft
    • Genesen
    • Getestet mittels PCR-Test
  • Einführung der 2-G-Regel (Geimpfte und Genesene – Wegfall von Testungen) für die Nachtgastronomie sowie Veranstaltungen ohne zugewiesenen Sitzplätzen bei mehr als 500 Personen bleibt bestehen

Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

Einen Überblick über die aktuellen Reisewarnungen gibt es auf der Seite des Außenministeriums. Auf reopen.europa.eu kann man sich über die geltenden Reisebestimmungen, Maßnahmen in Bezug auf Dienstleistungen sowie Gesundheit und Sicherheit im jeweiligen EU-Mitgliedstaat informieren. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert.

Fragen und Antworten

Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

grundsätzliche Voraussetzungen

  • Alle Personen, die nach Österreich einreisen (ausgenommen Personen aus einem Staat mit geringem epidemiologischen Risiko - Anlage 1) eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) durchführen – die erhaltene Sendebestätigung ist elektronisch oder ausgedruckt mitzuführen und auf Verlangen vorzuweisen. Falls die elektronische Registrierung nicht möglich ist, können ausnahmsweise Bestätigungen entsprechend den Anlagen D und E bei der Einreise mitgeführt werden.
  • Zusätzlich ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen oder getestet) verpflichtend. Ein solcher Nachweis (ärztliches Zeugnis) ist in deutscher oder englischer Sprache entsprechend den Anlagen A und B vorzulegen.

Voraussetzungen für Einreisen aus Staaten mit geringem epidemiologischem Risiko

Personen, die aus folgenden Staaten einreisen und sich in den letzten 10 Tagen nur in Österreich oder einem dieser Staaten aufgehalten haben, benötigen lediglich einen aktuellen 3-G-Nachweis. Liegt kein solcher Nachweis vor, muss eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) durchgeführt werden und ein Test auf SARS-CoV-2 unverzüglich, aber jedenfalls innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden.

Andorra Australien Belgien
Bosnien-Herzegowina Bulgarien Dänemark
Deutschland Estland Finnland
Frankreich Liechtenstein Griechenland
Hong Kong Irland Island
Italien Jordanien Kanada
Katar Kroatien Lettland
Litauen Luxemburg Macau
Malta Moldau Monaco
Niederlande Neuseeland Norwegen
Polen Portugal Rumänien
San Marino Saudi-Arabien Schweden
Schweiz Singapur Slowakei
Slowenien Spanien Südkorea
Taiwan Tschechien Ungarn
Uruguay (ab 15.9.2021) Vatikan Vietnam
Zypern*    

* Personen, die auf dem Luftweg aus diesem Land nach Österreich reisen, haben ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (PCR), einen Impfnachweis über eine Vollimmunisierung auf SARS-CoV-2 oder ein ärztliches Zeugnis entsprechend der Anlagen H und I zur Bestätigung über eine Genesung innerhalb der letzten 90 Tage mitzuführen. Wer keinen entsprechenden Nachweis erbringt, muss eine Registrierung vor Ort vornehmen und unverzüglich einen PCR-Test am Flughafen durchführen lassen.

Voraussetzungen für Einreisen aus Virusvariantenstaaten

Einreisen aus folgenden Staaten sind grundsätzlich untersagt:

Brasilien Chile Costa Rica
Suriname    

Ausnahmen: Folgende Personen sind bei Aufenthalt in diesen Staaten innerhalb der vergangenen 10 Tage zur Einreise nach Österreich berechtigt, wenn ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (PCR) vorliegt, eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) vorgenommen wurde und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne angetreten wird, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen molekularbiologischen Test beendet werden kann:

  • Österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger, Schweizer Bürger und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten oder Andorra, Monaco, San Marino, dem Vatikan oder der Schweiz und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Fremde mit einem Lichtbildausweis gemäß § 5 des Amtssitzgesetzes, BGBl. I Nr. 54/2021 – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
  • Personen, die auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung, eines Aufenthaltstitels oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz, BGBl. I Nr. 100/2005, oder dem Asylgesetz 2005, BGBl. I Nr. 100/2005, zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind.
  • Personen mit einer Bestätigung über die Antragstellung gemäß Art. 18 Abs. 1 des Abkommens über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft, ABl. L Nr. 29 vom 31.01.2020 S 7 (Austrittsabkommen) und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Angestellte internationaler Organisationen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben.
  • Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik Österreich liegt.
  • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums, zur Forschung oder zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen.
  • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen – hier ist keine Quarantäne verpflichtend beim Besuch einer internationalen Einrichtung im Sine des § 2 Z 1 des Amtssitzgesetzes oder bei einer Reise im überwiegenden Interesse der Republik Österreich (in kultureller und sportlicher Hinsicht).
  • humanitäre Einsatzkräfte – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
  • Begleitpersonen im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 8 – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
  • Personen, die die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht einreisen – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
  • Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (z.B. schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen) einreisen – hier ist keine Quarantäne verpflichtend.
  • Personen, die im Zusammenhang mit planbaren sonstigen wichtigen Ereignissen im familiären Kreis (z.B. Hochzeiten, Taufen, Geburtstagsfeiern, Besuch des Lebenspartners) einreisen.

Personen, die in den vergangenen 90 Tagen von COVID-19 genesen sind und deren molekularbiologisches Testergebnis positiv ist, können mit Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses entsprechend der Anlage H oder der Anlage I einreisen. Die Registrierungs- und Quarantäneverpflichtung bleibt weiterhin bestehen. Die Quarantäne kann für diese Personen beendet werden, wenn ihr Testergebnis nach 5 Tagen positiv bleibt, sie jedoch erneut ein ärztliches Zeugnis entsprechend der Anlage H oder der Anlage I vorweisen können.

Keine Einschränkungen gibt es für Einreisen aus medizinischen Gründen, wenn diese unbedingt medizinisch notwendig sind und eine entsprechende Bestätigung vorliegt.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen verpflichteten Test, ansonsten gelten für sie die gleichen Voraussetzungen (Quarantäne), wie für die mitreisenden aufsichtspflichtigen Erwachsenen.

Voraussetzungen für Einreisen aus sonstigen Staaten

Die Einreise aus sonstigen Staaten (Länder, die in der Liste mit geringem epidemiologischen Risiko bzw. als Virusvariantengebiete geführt sind) ist grundsätzlich wieder zulässig. Personen, die aus diesen Staaten einreisen bzw. sich in den vergangenen zehn Tagen dort aufgehalten haben, müssen einen 3-G-Nachweis mitführen, eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) vornehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen Test beendet werden kann. Personen, die in den vergangenen 90 Tagen von COVID-19 genesen sind und deren molekularbiologisches Testergebnis positiv ist, können mit Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses entsprechend der Anlagen H und I einreisen. Die Registrierungs- und Quarantäneverpflichtung bleibt weiterhin bestehen. Die Quarantäne kann für diese Personen beendet werden, wenn ihr Testergebnis nach 5 Tagen weiterhin positiv bleibt, sie jedoch erneut ein ärztliches Zeugnis entsprechend der Anlagen H und I vorweisen können.

Die Quarantäne- und Registrierungspflicht gilt nicht für

  • Einreisen im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb bzw. zu familiären Zwecken (inklusive Besuch des Lebenspartners),
  • Personen, die Impfnachweis, einen Genesungsnachweis oder ein ärztliches Zeugnis darüber mitführen sowie Minderjährigen, die diese Person begleiten,
  • Fremde mit einem Lichtbildausweis gemäß § 5 des Amtssitzgesetzes, BGBl. I Nr. 54/2021,
  • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
  • humanitäre Einsatzkräfte,
  • Begleitpersonen im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 8,
  • Personen, die die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht einreisen,
  • Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (z.B. schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten, Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen) einreisen.

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.

Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, wird an die Eigenverantwortung jedes/jeder Einzelnen appelliert.

  • Beim Betreten geschlossener Räume in öffentlichen Orten ist eine FFP2-Maske zu tragen, ebenso wie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und taxiähnlichen Betrieben.
  • In öffentlichen Apotheken, Lebensmittelgeschäften, Banken und Poststellen sowie im Parteienverkehr bei Verwaltungsbehörden und -gerichten ist das Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen (Kinder unter 6 Jahren benötigen keine) verpflichtend. Achtung: ab 15. September FFP2-Maskenpflicht.
  • Ab 15. September 2021 gilt eine FFP2-Maskenpflicht im gesamten Handel für Kunden, die über keinen 2G-Nachweis (Impfung, Genesung/Absonderung) verfügen, Empfehlung zum Tragen von FFP-2-Masken für alle.
  • In vielen Bereichen (z.B. Gastronomie, Beherbergung, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen) muss ein 3-G-Nachweis erbracht werden.
  • Zusammenkünfte sind unter bestimmten Rahmenbedingungen wieder zulässig.

Öffnungszeiten

  • Seit 1. Juli 2021 gibt es keine Einschränkung der Öffnungszeiten mehr aufgrund von COVID-19-Vorschriften – es gelten die Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften.

Besuchergruppe

  • Es gibt keine Höchstgrenzen mehr für Besuchergruppen.
  • Einzig in Gastgewerbebetrieben, in denen Sitzplätze üblicherweise nicht oder nicht für die überwiegende Dauer des Aufenthaltes eingenommen werden (z.B. Tanzlokale, Clubs, Diskotheken) gilt bis einschließlich 21. Juli 2021 eine Kapazitätsbeschränkung von 75% der zugelassenen Personen.

Konsumation

  • Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Ausnahme: bei der Abholung von Speisen und Getränken – hier ist in geschlossenen Räumen ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Achtung: in Betrieben in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Gäste zu rechnen ist (Einrichtungen der Nachtgastronomie, wie z.B. Diskotheken, Clubs, Tanzlokale) benötigen Gäste einen Nachweis über einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden), einen Impfnachweis, einen Genesungsnachweis oder einen Absonderungsbescheid.

Ausnahmen von Beschränkungen der Besuchergruppe, den Öffnungszeiten, dem 3-G-Nachweis gibt es für gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten und Kuranstalten,
  • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
  • Betrieben (Betriebskantinen),
  • Massenbeförderungsmittel.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie

Rahmenbedingungen

  • Beherbergungsbetriebe dürfen für alle Arten von Nächtigungen aufsperren.
  • Für Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben gibt es keine Einschränkung der Öffnungszeiten mehr aufgrund von COVID-19-Vorschriften – es gelten die Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften.
  • In Fitness- und Wellnessbereichen gelten die selben Rahmenbedingungen wie für diese Betriebe.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. gastronomische Einrichtung, Wellness- und Fitnessbereich) genutzt werden.
  • Bei Beherbergungsbetrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und nicht vorzuweisen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Definition

  • Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
    • Tierparks, Zoos und botanische Gärten
  • Als Kultureinrichtungen gelten Einrichtungen, die der kulturellen Erbauung und der Teilhabe am kulturellen Leben dienen.

Rahmenbedingungen

  • Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie.
  • Beförderung in Reisebussen ohne Kapazitätsgrenzen, wenn ein 3-G-Nachweis vorliegt.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Ab 15. September 2021 FFP2-Maskenpflicht in Museen, Kunsthallten, kulturellen Ausstellungshäusern, Bibliotheken, Büchereien und Archiven für Kunden, die über keinen 2G-Nachweis (Impfung, Genesung/Absonderung) verfügen, Empfehlung zum Tragen von FFP-2-Masken für alle.
  • Einlass in Freizeitbetriebe und Kultureinrichtungen, in denen überwiegend Zusammenkünfte stattfinden (z.B. Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle), nur mit gültigem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (wenn Aufenthalt überwiegend in geschlossenen Räumen)
  • Einlass in Reisebusse und Ausflugsschiffe nur mit gültigem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet).
  • Bei Betrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und muss nicht im Vorfeld vorgewiesen werden.

Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit

Rahmenbedingungen

Zusammenkünfte sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig:

  • Zusammenkünfte mit mehr als 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung
  • Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Anzeigepflicht, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
  • Zusammenkünfte mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Bewilligungspflicht, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
  • Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit, betreute Ferienlager:  Anzeigepflicht ab 100 Personen und Bewilligungspflicht ab 500 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung
  • Fach- und Publikumsmessen sowie Gelegenheitsmärkte: Anzeigepflicht ab 100 Personen und Bewilligungspflicht ab 500 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (bei Aufenthalt über 15 Minuten und überwiegend in geschlossenen Räumen), COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend. Ausnahme für Gelegenheitsmärkte oder abgetrennte Areale von Gelegenheitsmärkten, bei denen lediglich Waren, Speisen oder Getränke zum Verkauf angeboten werden: hier keine 3-G-Nachweis und keine Kontaktdatenerhebung erforderlich, in geschlossenen Räumen aber Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, nicht jedoch Zusammenkünfte an Orten, die nicht zur Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen – wie Garagen, Gärten, Schuppen, Scheunen,
  • Begräbnisse,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen,
  • Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz,
  • Proben zu künstlerische Darbietungen,
  • Veranstaltungen im Spitzensport,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

Folgende Nachweise sind zulässig:

  • Ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung dieser muss jedoch in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden und die Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests Abnahme darf nicht länger als 48 Stunden (ab 15. September nur noch 48 Stunden gültig) zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis mittels Corona-Testpass der Schule.
  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Zweitimpfung jedoch nicht länger als 360 Tage, zwischen Erst- und Zweitimpfung müssen mindestens 14 Tage liegen.
    • Impfung mit Impfstoff bei dem nur eine Impfung vorgesehen ist gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 270 Tage,
    • Impfung gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 360 Tage.
    • Weitere Impfung – jedoch nicht länger als 360 Tage, zwischen vorangegangener Impfung und dieser müssen mindesten 120 Tage liegen.
  • Ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper jedoch nicht älter als 90 Tage.
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen solchen Nachweis. Achtung: regionale Sonderregelungen, z.B. Wien).

Ein 3-G-Nachweis wird benötigt

  • in der Gastronomie
  • in der Beherbergung
  • in Sportstätten
  • in Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • in Reisebussen und auf Ausflugsschiffen
  • bei Zusammenkünften (Veranstaltungen), Fach- und Publikumsmessen, bestimmten Gelegenheitsmärkten, außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • in einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder für Gesundheitsdienstleistungen

Liegt kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vor, darf ausnahmsweise das negative Testergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung herangezogen werden, der unter Aufsicht des Betreibers des Beherbergungsbetriebes gemacht wurde. Dieser ist dann ausschließlich an diesem Ort gültig.

Sonderregelung Wien:

  • Als Testnachweis iSd 3-G-Regel gelten nur PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder Antigentests, die in einer Teststraße oder Apotheke gemacht wurden (nicht älter als 24 Stunden). Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) sind daher nicht als 3-G-Nachweis zulässig!
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G-Nachweises gilt bereits für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr (bundesweit erst ab dem vollendeten 12. Lebensjahr). Auch für Kinder gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht mehr als 3-G-Nachweis.

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben.  Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Die Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln soll dabei helfen, den Urlaub genießen zu können und gesund sowie erholt aus dem Urlaub zurückzukehren. Für den Fall, dass aber dennoch eine Erkrankung erfolgt, hat das Arbeitsministerium ein Handbuch mit wesentlichen Informationen, auch zum Anspruch auf Entgeltfortzahlung veröffentlicht. Dieses finden Sie hier.

Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

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