Informationen für Tourismusbetriebe

Grünes Icon mit Schriftzug COVID 19 Informationen für Tourismusbetriebe

Überblick der aktuellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen

Stand: 10.6.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Lockerungen im Tourismus

Seit über einem Jahr leidet die ganze Welt unter COVID-19 und immer wieder führen Mutationen zu neuen Wellen. Dank der Disziplin der österreichischen Bevölkerung während der Lockdowns, dem Tragen von FFP2-Masken, regelmäßigen Tests, sowie der steigenden Impfrate konnten in Österreich die Infektionszahlen stark gesenkt werden und auch die Belastung auf Intensivstationen verbessert werden.

Österreich ist damit in der Lage schrittweise weiter zu öffnen und auch die Einreisebestimmungen schrittweise zu lockern. Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

Weitere Lockerungsschritte wurden von der Bundesregierung für den 1. Juli 2021 angekündigt.

Um auch weiterhin die Corona-Situation im Griff zu haben, wird die Entwicklung laufend von der Bundesregierung gemeinsam mit einem Expertenteam und den Landeshauptleuten evaluiert. Zusätzlich wird weiterhin auf folgende Maßnahmen gesetzt:

  • Einschränkungen in Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 400 zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung
  • Ausbau des bewährten Testangebots, um Infektionen rasch zu erkennen und zu isolieren
  • Motivation der österreichischen Bevölkerung zur Inanspruchnahme des Impfangebotes

Aktuelle Rahmenbedingungen für Tourismusbetriebe

Öffnungszeiten

  • Seit 10. Juni 2021 dürfen Gastronomiebetriebe zu Bewirtungszwecken wieder zwischen 5 und 24 Uhr betreten werden – unbeschadet restriktiverer Öffnungszeiten aufgrund anderer Rechtvorschriften.
  • Dies gilt auch für die Abholung von Speisen und Getränke.
  • Die Zustellung via Lieferservices ist auch außerhalb dieser Zeiten möglich.

Besuchergruppe

  • Personen aus dem gemeinsamen Haushalt, oder
  • indoor maximal 8 Erwachsenen zuzüglich Minderjähriger, oder
  • outdoor aus max. 16 Erwachsenen zuzüglich Minderjähriger
  • Gegenüber Personen, die nicht Teil der Besuchergruppe sind, ist ein Mindestabstand von einem Meter einzuhalten. Dementsprechend sind auch die Verabreichungsplätze einzurichten.

Konsumation

  • Konsumation ist nur im Sitzen zulässig, außer an Imbiss- und Gastronomieständen.
  • Speisen und Getränke dürfen außerhalb der Öffnungszeiten nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Ausnahme: bei der Abholung von Speisen und Getränken.
  • In geschlossenen Räumen ist abseits des Verabreichungsplatzes eine FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen). Dies gilt auch bei der Abholung von Speisen und Getränken.
  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen gültigen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis) vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (auch im Freien) tragen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Ausnahmen von Beschränkungen der Besuchergruppe, den Öffnungszeiten, dem 3-G-Nachweis gibt es für gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten und Kuranstalten,
  • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
  • Betrieben (Betriebskantinen),
  • Massenbeförderungsmittel.

angekündigte Lockerungen ab 1. Juli 2021:

  • Ab 1. Juli 2021 soll es keinen Mindestabstand, keine Kapazitätsgrenzen und keine Sperrstundenbeschränkung mehr geben. Die Nachtgastronomie wird im Laufes des Julis wieder möglich sein.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie

Rahmenbedingungen

  • Beherbergungsbetriebe dürfen wieder für alle Arten von Nächtigungen geöffnet haben.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken zwischen 5 und 24 Uhr betreten werden.
  • In Fitness- und Wellnessbereichen gelten die selben Rahmenbedingungen wie für diese Betriebe.
  • Gästegruppen sind Personen aus dem gemeinsamen Haushalt gleichgestellt.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen als zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. gastronomische Einrichtung, Wellness- und Fitnessbereich) genutzt werden.
  • Bei Beherbergungsbetrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und muss nicht im Vorfeld vorgewiesen werden.
  • Der Gast hat in allgemein zugänglichen Bereichen gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben bzw. nicht zur Gästegruppe in der gemeinsamen Wohneinheit gehören, einen Mindestabstand von einem Meter einzuhalten, außer es gibt geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung.
  • Außerdem hat der Gast im Innenbereich in allgemein zugänglichen Bereichen eine FFP2-Maske zu tragen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen). Ausnahme: beim Sport und in Feuchträumen.
  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. In Betriebsstätten des Gastgewerbes muss bei unmittelbarem Kundenkontakt immer ein gültiger 3-G-Nachwes vorliegen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Definition

  • Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
    • Tierparks, Zoos und botanische Gärten
  • Als Kultureinrichtungen gelten:
    • Museen, Kunsthallen und kulturelle Ausstellungshäuser,
    • Bibliotheken,
    • Büchereien,
    • Archive.

Rahmenbedingungen

  • Sportstätten (indoor und outdoor) sowie Kultur- und Freizeitbetriebe dürfen wieder zwischen 5 - 24 Uhr (unbeschadet restriktiver Öffnungszeiten anderer Rechtsvorschriften) geöffnet haben.
  • In geschlossenen Räumen gilt die m²-Regelung wie im Handel – ausgenommen in Fahrgeschäften.
  • Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie.
  • Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten und FFP2-Masken-Pflicht in geschlossenen Räumen (ausgenommen während des Sports und in Feuchträumen).
  • Beförderung in Reisebussen ohne Kapazitätsgrenzen, wenn ein 3-G-Nachweis vorliegt.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Einlass nur mit gültigem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (auch in Kultureinrichtungen).
  • Bei Betrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und muss nicht im Vorfeld vorgewiesen werden.
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend.
  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. In Betriebstätten des Gastgewerbes muss bei unmittelbaren Kundenkontakt immer ein gültiger 3-G-Nachweis vorliegen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit

Rahmenbedingungen

  • Zusammenkünfte sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulässig:
    • Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen, an denen höchstens 8 Erwachsene und Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen
    • Zusammenkünfte im Freien, an denen höchstens 16 Erwachsene und Minderjährige aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen
    • Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 50 Teilnehmern zwischen 5 und 24 Uhr: Anzeigepflicht ab 17 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nur im Freien gemäß Regeln der Gastronomie zulässig, Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht im Innenbereich
    • Zusammenkünfte mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1.500 Teilnehmern in geschlossenen Räumen und mit bis zu 3.000 Teilnehmern im Freien (max. 75% der Personenkapazität) zwischen 5 und 24 Uhr: Anzeigepflicht ab 17 Personen und Bewilligungspflicht ab 50 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von einem Meter (oder 1 Sitzplatz) zu Personen aus anderen Haushalten bzw. außerhalb der Besuchergruppe, FFP2-Masken-Pflicht im Innenbereich, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
    • Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit, betreute Ferienlager: bis zu 50 Teilnehmenden zuzüglich Betreuungspersonen, bei Vorliegen eines COVID-19-Präventionskonzeptes und eines COVID-19-Beauftragten Unterschreitung des Mindestabstandes und Entfall der FFP2-Maske möglich, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung
    • Fach- und Publikumsmessen sowie Gelegenheitsmärkte: Anzeigepflicht ab 10 Personen und Bewilligungspflicht ab 50 Personen, m² Regelung wie im Handel, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) - nicht erforderlich bei Gelegenheitsmärkten, wenn lediglich Waren, Speisen oder Getränke zum Verkauf angeboten werden - und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie, Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten, FFP2-Masken-Pflicht im Innenbereich, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, nicht jedoch Zusammenkünfte an Orten, die nicht zur Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen – wie Garagen, Gärten, Schuppen, Scheunen,
  • Begräbnisse,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen,
  • Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz,
  • Proben zu künstlerische Darbietungen,
  • Zusammenkünfte in nicht öffentlichen Sportstätten,
  • Zusammenkünfte zu beruflichen Aus- und Fortbildungszwecken, zur Erfüllung von erforderlichen Integrationsmaßnahmen nach dem Integrationsgesetz, zur Fahraus- und -weiterbildung und zu beruflichen Abschlussprüfungen,
  • Veranstaltungen im Spitzensport,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

angekündigte Lockerungen ab 1. Juli 2021

  • Erhöhung der Anzeigepflicht für Zusammenkünfte ab 100 Personen und der Bewilligungspflicht ab 500 Personen.
  • Keine Kapazitätsbeschränkungen und Mindestabstände mehr.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

Rahmenbedingungen

  • Öffnungszeiten längstens zwischen 5 und 24 Uhr betreten werden – unbeschadet restriktiverer Öffnungszeiten aufgrund anderer Rechtsvorschriften
  • Sicherstellung von mindestens 10 m² pro Kunden (ist der Kundenbereich kleiner, darf max. ein Kunde zuzüglich der im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen den Kundenbereich betreten)
  • Bei körpernahen Dienstleistungen muss vom Kunden verpflichtend ein 3-G-Nachweis vorgewiesen werden. Kann auf Grund der Eigenart der Dienstleistung der Mindestabstand von einem Meter zwischen Kunden und Dienstleister und/oder vom Kunden das Tragen einer FFP2-Maske nicht eingehalten werden, ist dies nur zulässig, wenn geeignete sonstige Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimieren. Speisen und Getränke dürfen während der Dienstleistung nicht konsumiert werden.
  • Rahmenbedingungen für baulich verbundene Betriebsstätten (z. B. Einkaufszentren, Markthallen) haben folgende zusätzliche Rahmenbedingungen zu beachten:
    • In Verbindungsbauwerken ist die Konsumation von Speisen und Getränken verboten. Für das Verabreichen von Speisen und Getränken gelten die Regeln der Gastronomie.
    • Ein COVID-19-Beauftragter ist zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept zu erstellen und umzusetzen.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Einhaltung des Mindestabstandes von einem Meter gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen (Kinder zwischen 6 Jahren und dem vollendenden 14. Lebensjahr benötigen nur einen enganliegenden MNS, darunter gar keinen)
  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen alle 7 Tage einen gültigen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis) vorweisen und eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen. Wenn kein 3-G-Nachweis erbracht wird, ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ein COVID-19-Präventionskonzept.

Seil- und Zahnradbahnen

  • Mindestabstand von einem Meter zu Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben
  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen
  • Maximale Beförderung von 75 % in geschlossenen und abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbare Sessellifte), ausgenommen Personen aus demselben Haushalt
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Reisebusse und Ausflugsschiffe

  • keine Kapazitätsbeschränkungen
  • Einlass nur mit gültigem 3-G-Nachweis
  • FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen
  • Verabreichung von Speisen und Getränken gemäß Rahmenbedingungen der Gastronomie
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Folgende Nachweise sind zulässig:

  • Ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung – dieser muss jedoch in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden und die Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Erstimpfung – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 90 Tage,
    • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 270 Tage.
    • Impfung mit Impfstoff bei dem nur eine Impfung vorgesehen ist – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 270 Tage,
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 270 Tage.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper – jedoch nicht älter als 90 Tage.
  • Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr (bzw. so lange sie eine Primarschule besuchen) benötigen keinen solchen Nachweis. Für Schülerinnen und Schüler ab 10. Jahren gilt der Corona-Testpass der Schule.

Ein 3-G-Nachweis wird benötigt

  • in der Gastronomie
  • in der Beherbergung
  • in Sportstätten
  • in Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • in Reisebussen und auf Ausflugsschiffen
  • bei Zusammenkünften (Veranstaltungen), Fach- und Publikumsmessen, bestimmen Gelegenheitsmärkten, außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • in einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder für Gesunheitsdienstleistungen

Liegt kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vor, darf ausnahmsweise das negative Testergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung herangezogen werden, der unter Aufsicht des Betreibers des Beherbergungsbetriebes gemacht wurde. Dieser ist dann ausschließlich an diesem Ort gültig.

Für Einreisen nach Österreich gibt es aufgrund von Corona nach wie vor Beschränkungen (aktuelle Einreise-Verordnung):

  • Eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) wird für alle Staaten benötigt, die nicht in der Anlage A (geringes Infektionsgeschehen) der COVID-19-Einreiseverordnung gelistet sind.
  • Personen, die aus Staaten mit geringem Infektionsgeschehen einreisen, benötigen lediglich einen aktuellen 3-G-Nachweis, keine Online-Einreiseregistrierung erforderlich.
  • Personen, die aus einem Risiko-Gebiet einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, müssen einen gültigen 3-G-Nachweis vorlegen. Personen, die einen Test als Nachweis vorlegen, müssen zusätzlich eine Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann.
  • Einreisen aus Virusvariantenstaaten sind nur sehr eingeschränkt möglich. Berechtigte Personen, die aus diesen Gebieten einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, benötigten jedenfalls ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (auch Geimpfte und Genesene) und müssen zusätzlich eine Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann.
  • Ausnahmen bzw. Erleichterungen gibt es für bestimmte Personen, wie Pendler, im Zuge einer beruflichen Tätigkeit, Durchreisen ohne Zwischenstopp, aus medizinischen Gründen.

Detaillierte Informationen zu den Grenzöffnungen und Reisebeschränkungen finden Sie unter Informationen für Gäste und Reisende.

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ erarbeitet. Damit gehören wir zu den internationalen Vorreitern und zu den sichersten Urlaubsländern der Welt.

Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inhaberinnen und Inhaber sowie sonstigen im Betrieb im direkten Kundenkontakt Tätigen) regelmäßig freiwillige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung. Seit 1. September 2020 steht das Angebot auch Beschäftigten in gewerblichen Gastronomiebetrieben, auf Campingplätzen und in Jugendherbergen offen. Mit 1. November 2020 können sich zusätzlich Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung übernommen. Das Testangebot gilt auch wieder für die Sommersaison 2021. Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot

Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall

Wenn ein Gast, ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin oder Sie selbst Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Stornoregelungen

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

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