Informationen für Tourismusbetriebe

Grünes Icon mit Schriftzug COVID 19 Informationen für Tourismusbetriebe

Überblick der aktuellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen

Lockerungen im Tourismus

Seit über einem Jahr leidet die ganze Welt unter COVID-19 und immer wieder führen Mutationen zu neuen Wellen. Dank der Disziplin der österreichischen Bevölkerung während der Lockdowns, dem Tragen von FFP2-Masken, regelmäßigen Tests, sowie der steigenden Impfrate sind in Österreich die Infektionszahlen derzeit auf niedrigem Niveau und auch die Belastung auf Intensivstationen gering.

Österreich ist damit in der Lage viel zu öffnen und auch die Einreisebestimmungen zunehmend zu lockern. Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

Um auch weiterhin die Corona-Situation im Griff zu haben, wird die Entwicklung laufend von der Bundesregierung gemeinsam mit einem Expertenteam und den Landeshauptleuten evaluiert. Zusätzlich wird weiterhin auf folgende Maßnahmen gesetzt:

  • Einschränkungen in Bezirken mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 400 zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung
  • Ausbau des bewährten Testangebots, um Infektionen rasch zu erkennen und zu isolieren
  • Motivation der österreichischen Bevölkerung zur Inanspruchnahme des Impfangebotes

Aktuelle Rahmenbedingungen für Tourismusbetriebe

Öffnungszeiten

  • Seit 1. Juli 2021 gibt es keine Einschränkung der Öffnungszeiten mehr aufgrund von COVID-19-Vorschriften – es gelten die Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften.

Besuchergruppe

  • Es gibt keine Höchstgrenzen mehr für Besuchergruppen.
  • Einzig in Gastgewerbebetrieben, in denen Sitzplätze üblicherweise nicht oder nicht für die überwiegende Dauer des Aufenthaltes eingenommen werden (z.B. Tanzlokale, Clubs, Diskotheken) gilt bis einschließlich 21. Juli 2021 eine Kapazitätsbeschränkung von 75% der zugelassenen Personen.

Konsumation

  • Selbstbedienung ist zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Ausnahme: bei der Abholung von Speisen und Getränken – hier ist in geschlossenen Räumen ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Achtung: in Betrieben in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Gäste zu rechnen ist (Einrichtungen der Nachgastronomie, wie z.B. Diskotheken, Clubs, Tanzlokale) benötigen Gäste einen Nachweis über einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen Impfnachweis.

  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen einen gültigen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis) vorweisen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ausnahmen von Beschränkungen der Besuchergruppe, den Öffnungszeiten, dem 3-G-Nachweis gibt es für gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten und Kuranstalten,
  • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
  • Betrieben (Betriebskantinen),
  • Massenbeförderungsmittel.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie

Rahmenbedingungen

  • Beherbergungsbetriebe dürfen für alle Arten von Nächtigungen geöffnet haben.
  • Für Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben gibt es keine Einschränkung der Öffnungszeiten mehr aufgrund von COVID-19-Vorschriften – es gelten die Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften.
  • In Fitness- und Wellnessbereichen gelten die selben Rahmenbedingungen wie für diese Betriebe.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. gastronomische Einrichtung, Wellness- und Fitnessbereich) genutzt werden.
  • Bei Beherbergungsbetrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und muss nicht im Vorfeld vorgewiesen werden.
  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Definition

  • Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
    • Tierparks, Zoos und botanische Gärten
  • Als Kultureinrichtungen gelten Einrichtungen, die der kulturellen Erbauung und er Teilhabe am kulturellen Leben dienen.

Rahmenbedingungen

  • Verabreichung von Speisen und Getränken nach Regeln der Gastronomie.
  • Beförderung in Reisebussen ohne Kapazitätsgrenzen, wenn ein 3-G-Nachweis vorliegt.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Einlass in Freizeitbetriebe und sonstige Kultureinrichtungen (z.B. Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle) nur mit gültigem Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (wenn Aufenthalt überwiegend in geschlossenen Räumen).
  • Bei Betrieben ohne Personal ist der 3-G-Nachweis nur für die Dauer des Aufenthaltes bereitzuhalten und muss nicht im Vorfeld vorgewiesen werden.
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept für Freizeitbetriebe und sonstige Kultureinrichtungen (z.B. Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle) verpflichtend.
  • Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit unmittelbarem Kundenkontakt einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit

Rahmenbedingungen

Zusammenkünfte sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig:

  • Zusammenkünfte mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Anzeigepflicht, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
  • Zusammenkünfte mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Bewilligungspflicht, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung, COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend
  • Außerschulische Jugenderziehung und –arbeit, betreute Ferienlager:  Anzeigepflicht ab 100 Personen und Bewilligungspflicht ab 500 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung
  • Fach- und Publikumsmessen sowie Gelegenheitsmärkte: Anzeigepflicht ab 100 Personen und Bewilligungspflicht ab 500 Personen, Einlass nur mit Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet) und Registrierung zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung (bei Aufenthalt über 15 Minuten und überwiegend in geschlossenen Räumen), COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend. Ausnahme für Gelegenheitsmärkte, bei denen lediglich Waren, Speisen oder Getränke zum Verkauf angeboten werden: hier keine 3-G-Nachweis erforderlich, in geschlossenen Räumen aber Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, nicht jedoch Zusammenkünfte an Orten, die nicht zur Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen – wie Garagen, Gärten, Schuppen, Scheunen,
  • Begräbnisse,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
  • Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien,
  • Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen,
  • Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz,
  • Proben zu künstlerische Darbietungen,
  • Veranstaltungen im Spitzensport,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

Folgende Nachweise sind zulässig:

  • Ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung – dieser muss jedoch in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden und die Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Erstimpfung – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 90 Tage (nur noch gültig bis 14. August 2021),
    • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 270 Tage.
    • Impfung mit Impfstoff bei dem nur eine Impfung vorgesehen ist – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 270 Tage,
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 270 Tage.
  • Ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper – jedoch nicht älter als 90 Tage.
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen solchen Nachweis. Achtung: regionale Sonderregelungen, z.B. Wien).

Ein 3-G-Nachweis wird benötigt

  • in der Gastronomie
  • in der Beherbergung
  • in Sportstätten
  • in Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • in Reisebussen und auf Ausflugsschiffen
  • bei Zusammenkünften (Veranstaltungen), Fach- und Publikumsmessen, bestimmten Gelegenheitsmärkten, außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • in einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder für Gesundheitsdienstleistungen

Liegt kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vor, darf ausnahmsweise das negative Testergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung herangezogen werden, der unter Aufsicht des Betreibers des Beherbergungsbetriebes gemacht wurde. Dieser ist dann ausschließlich an diesem Ort gültig.

Sonderregelung Wien:

  • Als Testnachweis iSd 3-G-Regel gelten nur PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden) oder Antigentests, die in einer Teststraße oder Apotheke gemacht wurden (nicht älter als 48 Stunden). Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) sind daher nicht als 3-G-Nachweis zulässig!
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G-Nachweises gilt bereits für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr (bundesweit erst ab dem vollendeten 12. Lebensjahr). Auch für Kinder gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht mehr als 3-G-Nachweis.

Seil- und Zahnradbahnen

  • eng anliegender Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen (nicht in nicht abgedeckten Gondeln, Kabinen, Sesselliften)
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Reisebusse und Ausflugsschiffe

  • Einlass nur mit gültigem 3-G-Nachweis
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Folgende Nachweise sind zulässig:

  • Ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung – dieser muss jedoch in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst werden und die Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests – Abnahme darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Erstimpfung – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 90 Tage,
    • Zweitimpfung – jedoch nicht länger als 270 Tage.
    • Impfung mit Impfstoff bei dem nur eine Impfung vorgesehen ist – gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 270 Tage,
    • Impfung – gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 270 Tage.
  • Ein Absonderungsbescheid – jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper – jedoch nicht älter als 90 Tage.
  • Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen solchen Nachweis.

Ein 3-G-Nachweis wird benötigt

  • in der Gastronomie
  • in der Beherbergung
  • in Sportstätten
  • in Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • in Reisebussen und auf Ausflugsschiffen
  • bei Zusammenkünften (Veranstaltungen), Fach- und Publikumsmessen, bestimmten Gelegenheitsmärkten, außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • in einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder für Gesundheitsdienstleistungen

Liegt kein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vor, darf ausnahmsweise das negative Testergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung herangezogen werden, der unter Aufsicht des Betreibers des Beherbergungsbetriebes gemacht wurde. Dieser ist dann ausschließlich an diesem Ort gültig.

Sonderregelung Wien:

  • Als Testnachweis iSd 3-G-Regel gelten nur PCR-Tests (nicht älter als 72 Stunden) oder Antigentests, die in einer Teststraße oder Apotheke gemacht wurden (nicht älter als 48 Stunden). Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) sind daher nicht als 3-G-Nachweis zulässig!
  • Die Verpflichtung zur Vorlage eines 3-G-Nachweises gilt bereits für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr (bundesweit erst ab dem vollendeten 12. Lebensjahr). Auch für Kinder gelten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) nicht mehr als 3-G-Nachweis.

Für Einreisen nach Österreich gibt es aufgrund von Corona nach wie vor Beschränkungen (aktuelle Einreise-Verordnung):

  • Personen, die aus Staaten mit geringem epidemiologischen Risiko (Anlage A der COVID-19-Einreiseverordnung - ab 1. Juli 2021 Anlage 1) einreisen, benötigen lediglich einen aktuellen 3-G-Nachweis.
  • Einreisen aus Virusvariantenstaaten (Anlage B2 der COVID-19-Einreiseverordnung - ab 1. Juli 2021 Anlage 2) sind grundsätzlich untersagt. Berechtigte Personen, die aus diesen Gebieten einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, müssen eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) durchführen, benötigten jedenfalls ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (auch Geimpfte und Genesene) und müssen zusätzlich unverzüglich eine Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen molekularbiologischen Test (PCR) beendet werden kann.
  • Personen, die aus sonstigen Staaten einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, müssen eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) durchführen, einen gültigen 3-G-Nachweis vorlegen und zusätzlich eine Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann - Erleichterungen für bestimmte Personengruppen.
  • Ausnahmen bzw. Erleichterungen gibt es für bestimmte Personen, wie Pendler, im Zuge einer beruflichen Tätigkeit, Durchreisen ohne Zwischenstopp, aus medizinischen Gründen.

Detaillierte Informationen zu den Grenzöffnungen und Reisebeschränkungen finden Sie unter Informationen für Gäste und Reisende.

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken, können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die vierstufige Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ erarbeitet. Damit gehören wir zu den internationalen Vorreitern und zu den sichersten Urlaubsländern der Welt.

Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inhaberinnen und Inhaber sowie sonstigen im Betrieb im direkten Kundenkontakt Tätigen) regelmäßig freiwillige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung. Seit 1. September 2020 steht das Angebot auch Beschäftigten in gewerblichen Gastronomiebetrieben, auf Campingplätzen und in Jugendherbergen offen. Mit 1. November 2020 können sich zusätzlich Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung übernommen. Das Testangebot gilt auch wieder für die Sommersaison 2021. Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot

Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall

Wenn ein Gast, ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin oder Sie selbst Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Stornoregelungen

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

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