Informationen für Tourismusbetriebe

Grünes Icon mit Schriftzug COVID 19 Informationen für Tourismusbetriebe

Überblick der aktuellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen

Stand: 17.5.2022. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Die Corona-Pandemie ist auch nach über zwei Jahren leider noch nicht überstanden. Mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen und aufgrund der Stagnation der Belegungen der Krankenbetten ist eine Entspannung der pandemischen Situation zu beobachten. Somit sind seit 16. April 2022 weitreichende Lockerungen möglich. Folgende allgemeine Corona-Maßnahmen werden ab diesem Zeitpunkt gelten:

  • FFP2-Masken-Pflicht:
    • nur mehr in höchst vulnerablen Bereichen (beispielsweise Krankenhaus), in öffentlichen Verkehrsmitteln samt Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (wie Apotheken und Lebensmitteleinzelhandel).
    • Somit gilt keine generelle FFP2-Masken-Pflicht in Innenräumen, sondern nur noch eine Empfehlung zum Tragen einer FFP2-Maske.
    • Auch bei der Benützung von Reisebussen und Ausflugsschiffen sowie Seil- und Zahnradbahnen besteht – anders als bei den Massenbeförderungsmitteln – keine FFP2-Masken-Pflicht.
  • Die 3G-Regel als Zugangsbeschränkung in der Nachtgastronomie, Stehgastronomie und Barbetrieb wird aufgehoben. Somit gilt in der gesamten Tourismus- und Freizeitwirtschaft keine 3G-Regel.
  • Die Gültigkeitsdauer der Drittimpfung wird auf 365 Tage erhöht (statt neun Monaten).
  • Verpflichtung zur Bestellung eines COVID-19-Beauftragten sowie Ausarbeitung und Umsetzung eines COVID-19-Präventionskonzeptes gilt nur mehr bei Zusammenkünften von mehr als 500 Personen (statt 50 Personen).
  • Am Ort der beruflichen Tätigkeit können in begründeten Fällen zur Verhinderung der Weiterverbreitung von COVID-19 strengere Regelungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen werden.

Die Bundesländer können strengere Maßnahmen erlassen, einen Überblick finden Sie auf der Seite der Corona-Ampel.

Um die wirtschaftlichen Folgen für unsere Betriebe bestmöglich abzufedern, wurden zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen aufgelegt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

Aktuelle Rahmenbedingungen für Tourismusbetriebe

Seit 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/covid-massnahmen

Seit 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/covid-massnahmen

Seit 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/covid-massnahmen

Seit 16. April 2022 brauchen nur noch Zusammenkünfte mit mehr als 500 Personen einen COVID-19-Beauftragten und ein COVID-19-Präventionskonzept, ansonsten gibt es keine Beschränkungen mehr.

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Begräbnisse,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz,
  • berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, die nicht digital abgehalten werden können,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, die nicht digital abgehalten werden können,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, die nicht digital abgehalten werden können,
  • Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/covid-massnamen

Seit 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Seit 16. April 2022 gibt es keine Beschränkungen mehr.

Als 1G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Zweitimpfung jedoch nicht länger als 180 Tage (für Personen bis zum 18. Geburtstag 210 Tage gültig), zwischen Erst- und Zweitimpfung müssen mindestens 14 Tage liegen. – Seit 3. Jänner 2022 wird bei der Erstimpfung mit dem Impfstoff Janssen eine Zweitimpfung benötigt, um als 1-G-Nachweis anerkannt zu werden (gilt nicht bei der Einreise).
    • Impfung gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, jedoch nicht älter als 180 Tage.
    • Weitere Impfung – jedoch nicht länger als 270Tage (ab 16. April 2022 365 Tage gültig), zwischen vorangegangener Impfung und dieser müssen mindestens 90 Tage liegen
  • Für die Einreise nach Österreich sind alle Impfzertifikate weiterhin 270 Tage gültig und auch die Einreise mit einer Impfung mit dem Impfstoff Janssen ist ohne Quarantäne zulässig.

Als 2G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 - siehe 1G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Wenn eine Impfung nicht ohne Gefahr für Leben und Gesundheit möglich ist (Bestätigung durch einen berechtigten Arzt), ist auch ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen – zulässig.

Als 2G-plus-Nachweis gilt:

  • Ein 2G-Nachweis und zusätzlich ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Als Booster-plus-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Boosterimpfung und zusätzlich ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
  • Eine Boosterimpfung kann entweder durch eine dritte Impfung oder einen Nachweis über eine Zweitimpfung in Kombination mit einem Genesungszertifikat (oder Absonderungsbescheid) nachgewiesen werden.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Als 2,5G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 - siehe 1G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis, Absonderungsbescheid oder Corona-Testpass (Ninja-Pass) - siehe 2G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen

Als 3G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 – siehe 1G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis, Absonderungsbescheid oder Corona-Testpass (Ninja-Pass) – siehe 2G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen – siehe 2,5G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests oder innerhalb von Österreich auch das negative Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, das in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wurde in beiden Fällen darf die Abnahme nicht länger als 24 Stunden zurückliegen.
  • Ein Corona-Testpass (Schul- oder Holiday-Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch an Tag 6 und 7 gültig, wenn alle Testintervalle von Tag 1 bis 5 eingehalten wurden. Ab 19. April 2022 gibt es keinen Corona-Testpass mehr.

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen solchen Nachweis. Achtung: regionale Sonderregelungen, wie beispielsweise in Wien.

Ein 3G-Nachweis wird benötigt

  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • für Besucher und Betreiber sowie Mitarbeiter in Krankenanstalten, Kuranstalten und Orten, an den Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden

Bitte beachten Sie strengere Regelungen in den Bundesländern, siehe unter corona-ampel.gv.at.

Seit 16. April 2022 gilt die FFP2-Masken-Pflicht nur mehr in höchst vulnerablen Bereichen (beispielsweise Krankenhaus), in öffentlichen Verkehrsmitteln samt Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (wie Apotheken und im Lebensmitteleinzelhandel). Somit gilt keine generelle FFP2-Masken-Pflicht in Innenräumen, sondern nur noch eine Empfehlung zum Tragen einer FFP2-Maske.

Seit 16. April 2022 braucht es einen COVID-19-Beauftragten und ein COVID-19-Präventionskonzept nur noch bei Zusammenkünften mit mehr als 500 Personen sowie in Alten- und Pflegeheimen, stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe sowie Krankenanstalten oder Kuranstalten und Betrieben, an denen Gesundheits- und Pflegedienstleistungen erbracht werden.

Für Einreisen nach Österreich gibt es seit 16. Mai 2022 keine Beschränkungen mehr (aktuelle Einreise-Verordnung):

  • Reisende benötigen für die Einreise nach Österreich keinen 3G-Nachweis mehr.
  • Nur bei der Einreise aus Virusvariantenstaaten (Anlage 1 der COVID-19-Einreiseverordnung - derzeit sind keine Länder als solche eingestuft) ist weiterhin ein 3G-Nachweis vorzuweisen, eine Registrierung vorzunehmen (Pre-Travel-Clearance) und eine 10-tägige Quarantäne anzutreten (Freitesten ab dem 5. Tag). 
  • Ausnahmen oder Erleichterungen gibt es für bestimmte Personen, wie Pendler, im Zuge einer beruflichen Tätigkeit, Durchreisen ohne Zwischenstopp, aus medizinischen Gründen.
  • Seit 18.8.2021 gilt als Impfnachweis im Zuge der Einreiseverordnung ausschließlich der Nachweis über eine Vollimmunisierung mit einem Impfstoff, der von der EMA zugelassen wurde oder den EUL-Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen hat (Impfstoffe laut Anlage C).
  • Als 3G-Nachweis gilt für die Einreise aus Virusvariantengebieten:
    • Zweitimpfung (270 Tage gültig; bei Personen bis 18 Jahren 365 Tage gültig),
    • Erstimpfung ab 21 Tagen mit 1-Dosis-Impfstoff (270 Tage gültig; bei Personen bis 18 Jahren 365 Tage gültig),
    • „Boosterimpfung“ (zeitlich unbegrenzt gültig),
    • Impfung nach Genesung (270 Tage gültig)
    • Genesungsnachweis oder Absonderungsbescheid (180 Tage gültig)
    • Testnachweis: PCR-Test (72 Stunden gültig), nicht zur Eigenanwendung bestimmter Antigen-Test (24 Stunden gültig)

Detaillierte Informationen zu den Grenzöffnungen und Reisebeschränkungen finden Sie unter Informationen für Gäste und Reisende.

Bundesländer können strengere Maßnahmen erlassen und aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel sowie den schärferen Regelungen in den einzelnen Bundesländern finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Neue allgemeine COVID-19-Teststrategie

Mit 1. April 2022 ist die neue Teststrategie in Österreich gestartet. Die Finanzierung wird nach Maßgabe der COVID-19-ScreeningVerordnung vom Bund übernommen; die Umsetzung und die Organisation liegen - wie auch bisher - in der Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer.

Grundsätzlich gilt:

  • Tests für symptomatische Personen bleiben in gewohntem Ausmaß erhalten. Erste Anlaufstelle für symptomatische Personen bleibt weiterhin 1450.
  • Die neue Test-Verordnung (COVID-19-ScreeningVerordnung) definiert jene sensiblen Bereiche (wie z.B. Kur- und Krankenanstalten, elementarpädagogische Bildungseinrichtungen etc.), in welchen Personen, die dort wohnen, arbeiten oder diese besuchen auch weiterhin unbeschränkt kostenlose Tests zur Verfügung stehen.
  • Für Personen, die keine Symptome aufweisen, stehen pro Monat künftig 5 kostenlose PCR- und 5 kostenlose Antigen-Tests zur Verfügung.

Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall

Wenn ein Gast, ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin oder Sie selbst Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Stornoregelungen

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Absatz 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das Pauschalreisegesetz Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. Nachdem das Coronavirus jedoch bereits so lange aktiv ist, kann dies nicht mehr als unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstand angesehen werden.

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (wie Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Kontaktmöglichkeiten

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