Informationen für Tourismusbetriebe

Grünes Icon mit Schriftzug COVID 19 Informationen für Tourismusbetriebe

Überblick der aktuellen Maßnahmen und Rahmenbedingungen

Stand: 2.12.2021. Die Informationen werden laufend ergänzt.

Ziel der Bundesregierung ist, mit den geltenden und zukünftigen Rahmenbedingungen eine Überforderung der Hospitalisierungskapazitäten sowie eine Einstufung von Österreich als Risikogebiet zu verhindern. Als Leitprinzip der von der Bundesregierung für den Herbst und Winter definierten Pandemiebekämpfung gilt: Geimpfte und Genesene sollen weitestgehend von Beschränkungen ausgenommen werden. Maßnahmen werden somit in erster Linie für und zum Schutz von Ungeimpften gesetzt.

Anpassungen der Maßnahmen für den Herbst und Winter

Gemeinsam mit den Bundesländern, Expertinnen und Experten sowie Städte- und Gemeindebund hat die Bundesregierung Anpassungen der Maßnahmen beschlossen. Neben einer Verstärkung der Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen (insbesondere der 3-G bzw. der 2-G-Regel) wird ein 5-Stufen-Plan auf Basis der Auslastung der Intensivstationen (ICU-Belegung) eingesetzt.

Da der Inzidenzwert durch die Impfung nicht mehr die gleiche Aussagekraft wie im vergangenen Jahr hat, wird die Auslastung der Intensivstationen als Maßstab für die Verschärfung sowie Lockerung von Maßnahmen herangezogen.

  • Folgende Regeln bleiben insbesondere bestehen:
    • Gastronomie: 3-G-Nachweis
    • Hotellerie: 3-G-Nachweis
    • Nachtgastronomie: Zutritt mit Impfung oder PCR-Test – nunmehr Gleichstellung der Genesenen und Geimpften, damit auch Genesungsnachweis bzw. Absonderungsbescheid für Zutritt möglich
  • Daneben erfolgen folgende Verschärfungen:
    • Verkürzung der Gültigkeitsdauer der Antigen-Tests von 48 auf 24 Stunden
    • 3-G-Regel bei Veranstaltungen ab 25 Personen (bisher 100 Personen)
    • FFP2-Maskenpflicht in jenen Bereichen, in denen bereits jetzt ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist – beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln
    • FFP2-Maskenpflicht im Handel für Kunden, die über keinen 2G-Nachweis (Impfung, Genesung/Absonderung) verfügen, Empfehlung zum Tragen von FFP-2-Masken für alle

  • Folgende Regeln bleiben insbesondere bestehen:
    • Gastronomie: 3-G-Nachweis
    • Hotellerie: 3-G-Nachweis
  • Daneben erfolgen folgende Verschärfungen:
    • Antigen-Tests mit Selbstabnahme („Wohnzimmertests“) sind als Eintrittsnachweis nicht mehr zulässig
    • Einführung der 2-G-Regel (Geimpfte und Genesene – Wegfall von Testungen) für die Nachtgastronomie sowie Veranstaltungen ohne zugewiesenen Sitzplätzen bei mehr als 500 Personen

  • Antigen-Tests sind nicht mehr als Eintrittsnachweis zulässig. Daher gilt als Eintrittsnachweis statt der 3-G-Regel nunmehr:
    • Geimpft
    • Genesen
    • Getestet mittels PCR-Test
  • Einführung der 2-G-Regel (Geimpfte und Genesene – Wegfall von Testungen) für die Nachtgastronomie sowie Veranstaltungen ohne zugewiesenen Sitzplätzen bei mehr als 500 Personen bleibt bestehen

  • Überall dort, wo die 2,5-G-Regel galt, gilt dann die 2-G-Regel (Restaurants, Freizeitbetriebe, Sportstätten, Kultur, körpernahe Dienstleister etc.). Ausnahme: Am Arbeitsplatz gilt 2,5-G-Regel. Damit gibt es auch weiterhin keine Einschränkungen für geimpfte oder genesene Personen

  • Ab diesem Zeitpunkt gelten Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte, d.h. ein Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs wird nur noch aufgrund weniger Ausnahmegründe wie Arbeit, täglicher Bedarf, enge Bezugsperson etc. erlaubt sein. Geimpfte und genesene Personen bleiben auch von dieser Stufe unberührt.

Aufgrund der Rekordzahlen bei Neuinfektionen und der ernsten Situation im Gesundheitswesen hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern notwendige Verschärfungen beschlossen: Dazu gehört ein bundesweiter Lockdown ab 22. November 2021. Dieser Lockdown für alle soll bis einschließlich 12. Dezember 2021 gelten und ab 13. Dezember 2021 nur noch ein Lockdown für Ungeimpfte. Um die wirtschaftlichen Folgen für unsere Betriebe bestmöglich abzufedern, werden bewährte Unterstützungsmaßnahmen verlängert bzw. neu aufgelegt. Nur aus folgenden Gründen darf der eigene private Wohnbereich verlassen werden:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, wie insbesondere
    • der Kontakt mit
      • dem nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Lebenspartner,
      • einzelnen engsten Angehörigen (Eltern, Kindern und Geschwistern),
      • einzelnen wichtigen Bezugspersonen (mit denen mehrmals wöchentlich Kontakt gepflegt wird)
    • die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens,
    • die Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen (z.B. COVID-19-Impfung oder Testung)
    • die Deckung eines Wohnbedürfnisses,
    • die Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse (z.B. Friedhofsbesuche)
    • die Versorgung von Tieren,
  • berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke, sofern dies erforderlich ist,
  • Aufenthalt im Freien alleine oder mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt oder einer Person aus einem anderen Haushalt (Lebenspartner, engste Angehörige, wichtige Bezugspersonen), zur körperlichen und psychischen Erholung,
  • zur Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen oder gerichtlichen Wegen (z.B. gerichtliche Verhandlung),
  • zur Teilnahme an gesetzlich vorgesehenen Wahlen,
  • zum Zweck des Betretens von Kundenbereichen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse (z.B. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Abholung von vorbestellten Speisen aus Gastronomiebetrieb),
  • zur Teilnahme an bestimmten Zusammenkünften, wie Begräbnisse, erforderlichen Treffen zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie in der

 

Aktuelle Rahmenbedingungen für Tourismusbetriebe

Öffnungszeiten

  • Seit 1. Juli 2021 gibt es keine Einschränkung der Öffnungszeiten mehr aufgrund von COVID-19-Vorschriften – es gelten die Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften.

Konsumation

  • Ab 22. November 2021 ist jedoch aufgrund des Lockdowns keine Konsumation vor Ort zulässig. Die Möglichkeit zur Abholung von Speisen und Getränke besteht weiterhin.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Bei der Abholung von Speisen und Getränken ist eine FFP2-Maske zu tragen.

  • Seit 1. November 2021 müssen Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit Kontakt zu anderen Personen am Arbeitsort einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen.

Ausnahmen von Beschränkungen der Besuchergruppe, den Öffnungszeiten, dem 3-G-Nachweis gibt es für gastronomische Einrichtungen in folgenden Bereichen:

  • Krankenanstalten und Kuranstalten,
  • Alten- und Pflegeheime sowie stationäre Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe,
  • Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten,
  • Betrieben (Betriebskantinen),
  • Massenbeförderungsmittel.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/gastronomie

Rahmenbedingungen

  • Nächtigungen in Beherbergungsbetriebe sind seit 22. November 2021 untersagt.
  • Die Übernachtung in Beherbergungsbetrieben ist derzeit (3-G-Nachweis benötigt) nur gestattet
    • für Personen, die sich vor dem 22. November 2021 bereits in Beherbergung befunden haben, für die im Vorfeld mit dem Unterkunftsgeber vereinbarte Dauer der Beherbergung,
    • zum Zweck der Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen,
    • aus unaufschiebbaren beruflichen Gründen,
    • zur Stillung eines dringenden Wohnbedürfnisses,
    • durch Kurgäste und Begleitpersonen in einer Kuranstalt, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Patienten und Begleitpersonen in einer Einrichtung zur Rehabilitation, die als Beherbergungsbetrieb mit angeschlossenem Ambulatorium organisiert ist,
    • durch Schüler zum Zweck des Schulbesuchs und Studenten zu Studienzwecken (Internate, Lehrlings- und Studentenwohnheime)
  • In allen allgemein zugänglichen Bereichen ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Gastronomische Einrichtungen in Beherbergungsbetrieben dürfen zur Verabreichung von Speisen und Getränken von Beherbergungsgästen betreten werden. Die Verabreichung und Konsumation hat tunlichst in der Wohneinheit zu erfolgen.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Gäste müssen einen 3-G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) vorlegen und zur raschen Kontaktpersonennachverfolgung registriert werden. Der Nachweis muss immer gültig sein, wenn Dienstleistungen des Betriebes (z.B. gastronomische Einrichtung, Wellness- und Fitnessbereich) genutzt werden.
  • Jeder Betrieb braucht eine COVID-19-Beauftragten und muss ein COVID-19-Präventionskonzept erstellen und umsetzen.
  • Seit 1. November 2021 müssen Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit mit physischem Kontakt zu anderen Personen am Arbeitsort einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/beherbergung

Definition

  • Freizeitbetriebe sind alle Betriebe und Einrichtungen, die der Unterhaltung, der Belustigung oder der Erholung dienen, wie insbesondere (aber nicht ausschließlich):
    • Schaustellerbetriebe, Freizeit- und Vergnügungsparks
    • Bäder und Einrichtungen gem. § 1 (1) Z-7 Bäderhygienegesetz
    • Tanzschulen
    • Wettbüros, Automatenbetriebe, Spielhallen und Casinos,
    • Schaubergwerke,
    • Einrichtungen zur Ausübung der Prostitution,
    • Indoorspielplätze
    • Paintballanlagen
    • Museumsbahnen
    • Tierparks, Zoos und botanische Gärten
  • Als Kultureinrichtungen gelten Einrichtungen, die der kulturellen Erbauung und er Teilhabe am kulturellen Leben dienen.

Rahmenbedingungen

  • Mit 22. November 2021 dürfen Freizeitbetriebe zum Zweck der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht mehr betreten werden.
  • Beförderung in Reisebussen und Ausflugsschiffen ist ebenfalls untersagt.
  • Zulässig ist das Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

Sicherheitsmaßnahmen

  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept für Freizeitbetriebe und Kultureinrichtungen, in denen überwiegend Zusammenkünfte stattfinden (z.B. Theater, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsäle), verpflichtend.
  • Seit 1. November 2021 müssen Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit physischem Kontakt zu anderen Personen am Arbeitsort einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen.

Details unter www.sichere-gastfreunschaft.at/freizeit

Rahmenbedingungen

Zusammenkünfte sind seit 22. November 2021 grundsätzlich untersagt.

Ausnahmen gibt es für folgende Zusammenkünfte:

  • Begräbnisse*,
  • Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz*,
  • unaufschiebbare berufliche Zusammenkünfte, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind und nicht digital abgehalten werden können*,
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung*,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, die nicht digital abgehalten werden können*,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, die nicht digital abgehalten werden können*,
  • unaufschiebbare Zusammenkünfte gemäß dem Arbeitsverfassungsgesetz, die nicht digital abgehalten werden können*,
  • Proben zu künstlerische Darbietungen,
  • Veranstaltungen im Spitzensport,
  • Befahren von Theatern, Konzerten, Kinos, Varietees und Kabaretts mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen.

* eine FFP2-Maske zu tragen, sofern nicht alle Personen einen 2-G-Nachweis vorweisen.

Inhaber, Betreiber und Beschäftigte

  • Seit 1. November 2021 müssen Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit physischem Kontakt zu anderen Personen am Arbeitsort einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen. Wenn kein Nachweis erbracht wird, ist ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

Rahmenbedingungen

  • Seit 22. November 2021 ist nur das Betreten von Betrieben zur Grundversorgung, wie Lebensmittelgeschäfte, Apotheken etc. zulässig. Die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen ist nicht zulässig. Es besteht jedoch die Möglichkeit zur Abholung vorbestellter Waren.
  • Kunden dürfen geöffnete Betriebsstätten (mit Ausnahme von Tankstellen und Apotheken sowie Lebensmittelhandel an Bahnhöfen und Flughäfen aufgrund von COVID-19-Vorschriften nur mehr bis 19 Uhr betreten – es gelten die Öffnungszeiten gemäß anderer Rechtvorschriften.

Sicherheitsmaßnahmen

  • Seit8. November 2021 FFP2-Maskenpflicht im gesamten Handel für Kunden.
  • Seit 1. November 2021 müssen Inhaber, Betreiber und Beschäftigte mit physischem Kontakt zu anderen Personen am Arbeitsort einen gültigen 3-G-Nachweis vorweisen.
  • Für Betriebsstätten mit mehr als 51 Beschäftigten braucht es ein COVID-19-Präventionskonzept sowie einen Covid-19-Beauftragten.

Seil- und Zahnradbahnen

  • Für die Nutzung von Seil- und Zahnradbahnen muss ab 15. November 2021 ein gültiger 2-G-Nachweis vorliegen. Die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske besteht somit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.
  • Davon ausgenommen sind Personen, die die Seil- oder Zahnradbahn zur Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens wie das Erreichen des Wohn- oder Arbeitsortes, zur Sicherstellung der Grundversorgung etc. benutzen. Diese benötigen keinen 2G-Nachweis, haben aber in geschlossenen oder abdeckbaren Fahrbetriebsmitteln (Gondeln, Kabinen, abdeckbaren Sesseln) sowie in geschlossenen Räumen der dazugehörigen Stationen eine FFP2-Maske zu tragen.
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Reisebusse und Ausflugsschiffe

  • Seit 22. November 2021 ist die Nutzung untersagt.
  • COVID-19-Beauftragter und COVID-19-Präventionskonzept verpflichtend

Als 1-G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte:
    • Zweitimpfung jedoch nicht länger als 360 Tage (ab 6. Dezember 2021 nur noch 270 Tage gültig), zwischen Erst- und Zweitimpfung müssen mindestens 14 Tage liegen.
    • Impfung mit Impfstoff bei dem nur eine Impfung vorgesehen ist gültig ab dem 22. Tag, jedoch nicht länger als 270 Tage,
    • Impfung gültig ab sofort, wenn mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. ein direkt davor ein Nachweis über neutralisierende Antikörper (=Genesene) vorlag, jedoch nicht älter als 360 Tage (ab 6. Dezember 2021 nur noch 270 Tage gültig).
    • Weitere Impfung – jedoch nicht länger als 360 Tage (ab 6. Dezember 2021 nur noch 270 Tage gültig), zwischen vorangegangener Impfung und dieser müssen mindestens 120 Tage liegen (nach einer Impfung mit einem Impfstoff mit nur einer Dosis mindestens 14 Tage)

Als 2-G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 - siehe 1-G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion, die molekularbiologisch bestätigt wurde.
  • Ein Absonderungsbescheid jedoch nicht älter als 180 Tage.
  • Ein Corona-Testpass (Ninja-Pass) für Personen, die der allgemeinen Schulpflicht unterliegen – auch Freitag, Samstag und Sonntag gültig, wenn alle Testintervalle dieser Woche eingehalten wurden.
  • Bis 5. Dezember 2021 ein Nachweis über eine Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 und einem Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen

Wenn eine Impfung nicht ohne Gefahr für Leben und Gesundheit möglich ist (Bestätigung durch einen berechtigten Arzt), ist auch ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen – zulässig.

Als 2,5-G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 - siehe 1-G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis, Absonderungsbescheid oder Corona-Testpass (Ninja-Pass) - siehe 2-G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen

Als 3G-Nachweis gilt:

  • Ein Nachweis über eine Impfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 – siehe 1-G-Nachweis
  • Ein Genesungsnachweis, Absonderungsbescheid oder Corona-Testpass (Ninja-Pass) – siehe 2-G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) – Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen – siehe 2,5-G-Nachweis
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests Abnahme darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen
  • Ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) Abnahme darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr benötigen keinen solchen Nachweis. Achtung: regionale Sonderregelungen, z.B. Wien).

Ein 3G-Nachweis wird benötigt

  • an Arbeitsorten, an denen physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden können (Ausnahme: bis zu zwei physische Kontakte im Freien und unter jeweils 15 Minuten pro Tag)
  • Liegt kein gültiger 3-G-Nachweis vor, darf ausnahmsweise noch bis zum 14. November 2021 alternativ durchgehend eine FFP2-Maske getragen werden.

2-G-Nachweis wird benötigt

  • in der Gastronomie
  • in der Beherbergung
  • in Sportstätten
  • in Freizeit- und Kultureinrichtungen
  • in Reisebussen und auf Ausflugsschiffen
  • in Seil- und Zahnradbahnen
  • ab 25 Personen bei Zusammenkünften (Veranstaltungen), Fach- und Publikumsmessen, bestimmten Gelegenheitsmärkten, außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit
  • im Handel (außer Betriebe zur Grundversorgung, wie Lebensmittelgeschäfte)
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • in Alten- und Pflegeheimen sowie stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe
  • in einer Krankenanstalt, Kuranstalt oder für Gesundheitsdienstleistungen
  • für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Arbeitsorten in Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist, wie insbesondere Diskotheken, Clubs, Après-Ski-Lokale und Tanzlokale oder bei Veranstaltungen über 250 Personen. Kann ein solcher nicht vorgewiesen werden, wird ein gültiger negativer PCR-Test benötigt (nicht älter als 72 Stunden) und zusätzlich ist im unmittelbaren Kundenkontakt eine FFP-2-Maske zu tragen.

Für Einreisen nach Österreich gibt es aufgrund von Corona nach wie vor Beschränkungen (aktuelle Einreise-Verordnung):

  • Personen, die aus Staaten mit geringem epidemiologischen Risiko (Anlage 1 der COVID-19-Einreiseverordnung) einreisen, benötigen lediglich einen aktuellen 3G-Nachweis (ab 22. November 2021 2,5-G-Nachweis). Achtung: Sonderbestimmungen für bestimmte Staaten.
  • Einreisen aus Virusvariantenstaaten (Anlage 2 der COVID-19-Einreiseverordnung) sind grundsätzlich untersagt. Berechtigte Personen, die aus diesen Gebieten einreisen bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, müssen eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) durchführen, benötigten jedenfalls ein negatives molekularbiologisches Testergebnis (auch Geimpfte und Genesene) und müssen zusätzlich unverzüglich eine Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen molekularbiologischen Test (PCR) beendet werden kann. – Personen, die in den vergangenen 90 Tagen von COVID-19 genesen sind, müssen bei einem positiven molekularbiologischem Testergebnis ein ärztliches Zeugnis entsprechend der Anlage H oder der Anlage I vorweisen.
  • Personen, die aus sonstigen Staaten einreisen (weder Anlage 1 noch Anlage 2) bzw. sich in den vergangenen 10 Tagen dort aufgehalten haben, müssen eine Online-Einreiseregistrierung (Pre-Travel-Clearance) durchführen, einen gültigen 3G-Nachweis (ab 22. November 2021 2,5-G-Nachweis) vorlegen und zusätzlich eine Quarantäne antreten, die ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem neuerlichen negativen PCR- oder Antigentest beendet werden kann. – Erleichterungen für bestimmte Personengruppen.
  • Ausnahmen bzw. Erleichterungen gibt es für bestimmte Personen, wie Pendler, im Zuge einer beruflichen Tätigkeit, Durchreisen ohne Zwischenstopp, aus medizinischen Gründen.
  • Ab 18.8.2021 gilt als Impfnachweis im Zuge der Einreiseverordnung ausschließlich der Nachweis über eine Vollimmunisierung mit einem Impfstoff, der von der EMA zugelassen wurde oder den EUL-Prozess der WHO erfolgreich durchlaufen hat (Impfstoffe laut Anlage C)

Detaillierte Informationen zu den Grenzöffnungen und Reisebeschränkungen finden Sie unter Informationen für Gäste und Reisende.

Aufgrund von hohen Infektionszahlen in einzelnen Bezirken können von den Behörden Ausreiseregelungen definiert werden. So können Personen, die aus dem betroffenen Gebiet ausreisen wollen, verpflichtet sein, einen Nachweis über ein negatives Testergebnis eines Antigen-Tests oder molekularbiologischen Tests auf Sars-CoV-2 mit sich zu führen.

Seit 4. September 2020 macht die Corona-Ampel, die vom Gesundheitsministerium erarbeitet wurde, die Gefährdungslage in den einzelnen Bezirken auf einen Blick erkennbar. Die Festlegung der Ampelfarben basiert auf den fachlichen Empfehlungen der „Corona-Kommission“ (Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bund und Ländern). Alle Informationen zur Corona-Ampel finden Sie unter corona-ampel.gv.at.

Initiative "Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus"

Damit sich Gäste und Gastgeber in Österreich wohl und sicher fühlen, hat die Bundesregierung die österreichweite Initiative „Sichere Gastfreundschaft – Testangebot Tourismus“ erarbeitet. Damit gehören wir zu den internationalen Vorreitern und zu den sichersten Urlaubsländern der Welt.

Seit Anfang Juli 2020 stehen Beschäftigten in gewerblichen Beherbergungsbetrieben (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inhaberinnen und Inhaber sowie sonstigen im Betrieb im direkten Kundenkontakt Tätigen) regelmäßig freiwillige Testungen auf den Erreger SARS-CoV-2 zur Verfügung. Seit 1. September 2020 steht das Angebot auch Beschäftigten in gewerblichen Gastronomiebetrieben, auf Campingplätzen und in Jugendherbergen offen. Seit 1. November 2020 können sich zusätzlich Lehr- und Betreuungskräfte in Schneesportschulen, für Reisebüros tätige Reisebetreuer mit Kundenkontakt, Fremdenführer/Reisebetreuer und alpine Führungskräfte (z.B. Berg- und Schiführer) sowie Personen aus der Privatzimmervermietung regelmäßig testen lassen. Die Kosten für die Tests werden vom Bund durch eine eigene Förderung übernommen. Dieses Testangebot soll zumindest so lange ermöglicht werden, so lange die Teilnahme an bevölkerungsweiten Screeningprogrammen kostenlos ist. Details unter www.sichere-gastfreundschaft.at/testangebot

Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall

Wenn ein Gast, ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin oder Sie selbst Symptome aufweisen oder befürchten erkrankt zu sein, rufen Sie das Gesundheitstelefon 1450 an und befolgen Sie die dort erhaltenen Anweisungen. Detaillierte Information zur aktuellen Situation des Coronavirus sowie zur amtlichen Meldepflicht finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Um Tourismusbetrieben Orientierung für den Umgang mit einem COVID-19 (Verdachts-)Fall zu geben, wurde ein Leitfaden mit relevanten Informationen erarbeitet. Den Leitfaden finden Sie hier.

Stornoregelungen

Das Pauschalreisegesetz (PRG) sieht in § 10 Abs 2 ein kostenfreies Rücktrittsrecht des Reisenden vor, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Dem Reisenden sind alle für die Reise bezahlten Beträge zurückzuerstatten. Eine darüber hinaus gehende Entschädigung steht dem Reisenden aber nicht zu. 

Unter unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen versteht das PRG Gegebenheiten außerhalb der Kontrolle desjenigen, der sich auf sie beruft, sofern sich die Folgen dieser Gegebenheiten auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. Als Beispiel nennen die Erwägungsgründe der Pauschalreiserichtlinie unter anderem den Ausbruch einer schweren Krankheit am Reiseziel. 

Neben den unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen muss zusätzlich eine von diesen Umständen erhebliche Beeinträchtigung der Durchführung der Reise oder der Beförderung des Reisenden vorliegen.

Gemäß der bisherigen Judikatur ist beim kostenfreien Rücktrittsrecht auch die zeitliche Nähe zum Abreisedatum relevant. Bei nicht unmittelbar bevorstehenden Reiseantritt sind die weiteren Entwicklungen abzuwarten.

Bitte beachten Sie, dass die Erteilung pauschaler Auskünfte schwierig und jeder Fall individuell zu behandeln ist.

Ob tatsächlich ein Storno kostenfrei akzeptiert werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Gibt es für das Reiseziel eine partielle Reisewarnung?
  • Steht die Reise unmittelbar bevor?
  • Ändere ich die Reiseroute ob der Reisewarnung, kann der Reisende kostenfrei stornieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht nach Österreich einreisen. Muss ich als Veranstalter ein kostenfreies Storno akzeptieren?
  • Aufgrund von Ausreiseverboten können Gäste nicht wie geplant ausreisen. Wer hat die Kosten für den unfreiwilligen Aufenthalt der Gäste zu tragen?

Das Pauschalreisegesetz (PRG) bietet in seinem § 9 (2) eine weitere Möglichkeit vom Pauschalreisevertrag - ohne Zahlung einer Entschädigung - zurückzutreten, wenn der Reiseveranstalter vor Beginn der Pauschalreise gezwungen ist, eine der wesentlichen Eigenschaften (darunter sind Hauptleistungen – wie z.B. die Art der Reise zu verstehen) zu ändern und der Reisende dieser Änderung nicht zustimmt.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/reisebueros/rechtsfragen-coronovirus.html.

Grundsätzlich richten sich die Stornomöglichkeiten nach den Vereinbarungen im Beherbergungsvertrag und den inkludierten Geschäftsbedingungen. War die Vertragserfüllung aufgrund von behördlichen Verfügung wie behördliche Betretungsverbote, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen usw. unmöglich, ist der Beherbergungsvertrag rückabzuwickeln und jegliche Verbindlichkeiten aufzuheben. Im Einvernehmen mit dem Gast sind selbstverständlich auch andere Regelungen möglich (z.B. Gutscheine oder die Verschiebung der Buchung bzw. Umbuchung auf einen anderen Zeitraum). In den von Betriebsschließungen betroffenen Bundesländern sind Beherbergungsverträge für den betreffenden Zeitraum ebenfalls rückabzuwickeln.

Weitere Antworten finden Sie unter https://www.wko.at/branchen/tourismus-freizeitwirtschaft/hotellerie/coronavirus-informationen-fuer-die-hotellerie.html.

Vorweg ist darauf hinzuweisen, dass es hinsichtlich dieser Frage noch keine gesicherte Rechtsprechung gibt. Es wird daher empfohlen – wenn möglich – eine Einigung mit dem Gast zu erzielen (z.B. Gutscheinlösung oder anteilige Stornogebühren).

Grundsätzlich gilt, dass der Gast nicht kostenfrei stornieren kann, wenn Auflagen und Maßnahmen, die während des Aufenthalts gelten, für den Gast bereits bei der Buchung bekannt bzw. absehbar waren. Auch bei zumutbaren Änderungen, wie bspw. einer FFP2-Maskenpflicht statt einer MNS-Pflicht, kann der Gast nicht kostenfrei stornieren, sofern dies nicht vertraglich vereinbart wurde.

Bei unvorhersehbaren und schwerwiegenden Änderungen kann in Einzelfällen ein Stornorecht des Gastes bestehen. Bei Beurteilung von Stornofällen aufgrund der 2G-Regelung ist daher zu hinterfragen, ob diese zum Zeitpunkt der Buchung schon bekannt war bzw. bekannt war, dass die Möglichkeit der Einführung einer 2G-Regelung besteht. Das heißt: fand die Buchung nach der medialen Bekanntgabe der Bundesregierung der Stufen 4 und 5 statt, war die 2G-Regelung für den Gast nicht unvorhersehbar war und somit hat der Beherberger Anspruch auf Stornokosten.

Bei Buchung vor Bekanntwerden der Stufen 4 und 5 ist eine Einzelfallbeurteilung vorzunehmen.

Kontaktmöglichkeiten

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