Verschärfte Regeln für die Wintersaison

2 Skifahrer auf der Piste begrüßen sich auf Corona-Art
Foto: Österreich Werbung

Um die Infektionszahlen einzudämmen, hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern  beschlossen, dass mit 8. November die Maßnahmen der Stufen 2, 3 und 4 des Stufenplans gemeinsam in Kraft treten. Ziel ist, einen Lockdown für die Wintersaison unbedingt zu vermeiden.

Ab dem 8. November gelten folgende Regelungen:

  • Corona-Tests jeglicher Art (sowohl PCR- als auch Antigen-Tests) sind grundsätzlich nicht mehr als Eintrittsnachweise zulässig.
  • Überall dort, wo die 3-G-Regel gilt, wird nun die 2-G-Regel (Geimpft bzw. Genesen) eingeführt.
  • Die 2-G-Regel gilt insbesondere für Gäste bzw. Besucherinnen und Besucher von:
    • Beherbergungsbetrieben
    • Gastronomieeinrichtungen
    • Freizeit- und Sportbetrieben
    • Kultureinrichtungen
  • Gleiches gilt bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen sowie bei Veranstaltungen ab 25 Personen.
  • Für den 2-G-Nachweis wird aber eine Übergangsfrist von vier Wochen eingeführt. In diesem Zeitraum gilt die Erst-Impfung in Kombination mit einem PCR-Test als Eintrittsnachweis – somit bedarf es in der Übergangsfrist noch keiner Vollimmunisierung.
  • In Handel, Museen und Büchereien (dort wo derzeit nicht die 3-G-Regel gilt) wird für alle Personen das verpflichtende Tragen einer FFP-2-Maske eingeführt.
  • Zudem wird die Gültigkeit der Impfzertifikate nunmehr auf neun Monate ab erfolgter Vollimmunisierung festgelegt (statt bisher 12 Monate). Danach braucht es eine weitere Dosis (meistens die Dritte) für ein gültiges Zertifikat, es wird eine Übergangsfrist von drei Wochen geben.
  • Kinder sind derzeit bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr von der Pflicht zur Vorlage eines Eintrittsnachweises ausgenommen. Diese Regelung soll auch künftig gelten. Für Minderjährige ab zwölf Jahren wird an einer Übergangsfrist bzw. einer praktikablen Regelung gearbeitet.
  • Am Arbeitsplatz gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Zukunft die 3-G-Regel, wobei der Ausbau der PCR-Testkapazitäten forciert wird, um das flächendeckende Testen durch PCR-Tests zu ermöglichen.