Köstinger dankt Mitarbeitenden der Post

Gruppenfoto mit Bundesministerin Köstinger in der Zustellbasis am Fleischmarkt
Foto: BMLRT / Paul Gruber

Während der Corona-Krise bestellten viele Menschen in Österreich Produkte online. Die Österreichische Post hatte daher ein stark gestiegenes Paket-Aufkommen und ein erhöhtes Arbeitspensum zu bewältigen. Bundesministerin Köstinger bedankte sich daher bei allen Mitarbeitenden der Post und überraschte das Personal der Zustellbasis am Fleischmarkt mit einem kleinen Dankeschön.

Die Corona-Krise hatte große Auswirkungen auf das Leben aller Menschen in Österreich. Gerade während der Handel geschlossen war, waren viele froh, auf Online-Einkäufe zurückgreifen zu können. Das stellte die Österreichische Post vor beträchtliche Herausforderungen. Während die Arbeit durch Corona-Schutzmaßnahmen sicher gestaltet werden musste, stieg das Arbeitspensum an.

Bundesministerin Köstinger übergibt einem Post-Mitarbeitenden ein kleines Frühstückspaket.
Foto: BMLRT / Paul Gruber

 
Elisabeth Köstinger, die für die Post zuständige Ministerin, dankte daher allen Mitarbeitenden der Post und überraschte das Personal der Zustellbasis am Fleischmarkt als Dankeschön mit einem kleinen Frühstück. Dort werden durchschnittlich 70.000 Briefe pro Tag zugestellt, hinzu kommen kleine Pakete. Insgesamt 27 Zustellerinnen und Zusteller sind für den 1. Bezirk zuständig. Viele von ihnen sind bereits über 30 Jahre bei der Post tätig.

„Die Post bringt allen was – nie hat dieser Slogan besser gepasst als während der Coronakrise. Durch das verstärkte Online-Einkaufen haben sich vor allem die Paket-Zustellungen um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Unsere Zustellerinnen und Zusteller haben im Jahr 2020 sagenhafte 166 Millionen Pakete zugestellt. Dafür und für den weiteren Einsatz möchte ich mich bei allen Post-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich bedanken!“

Bundesministerin Elisabeth Köstinger

Infografik zu Paketvolumen - Maschinenlesbares PDF am Artikelende bereitgestellt
Foto: Österreichische Post

 

Gestiegenes Arbeitspensum während der Corona-Krise

Insbesondere der Paket-Bereich nahm im Jahr 2020 stark zu. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 166 Millionen Pakete zugestellt. Das bedeutet einen Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zu 2019. Mit dem Paketbereich wurde ein Umsatz von 668 Millionen Euro erzielt.

Infografik zu Paketvolumen - Maschinenlesbares PDF am Artikelende bereitgestellt
Foto: Österreichische Post

 
Im ersten Quartal verzeichnete das Paketgeschäft einen Anstieg von 28 Prozent, im zweiten Quartal sogar von 42 Prozent. Auch in der zweiten Jahreshälfte gab es noch ein starkes Wachstum von 18 Prozent im dritten und 32 Prozent im vierten Quartal. Auch vor der Corona-Krise wuchs der Paket-Bereich deutlich, wenn auch weniger stark als 2020: Insgesamt ist das Paketvolumen seit dem Jahr 2009 um 230 Prozent gestiegen.

Schutzmaßnahmen für die Mitarbeitenden

Die Post schützte ihre Mitarbeitenden durch Trennung der Schichten, versetzten Dienstbeginn, Verteilung von Schutzmasken und rund 14.000 Corona-Testungen. Hygiene- und Abstandsvorschriften, Plexiflaswände, Desinfektionsmittel, Handschuhe und kontaktlose Services sorgten für einen Schutz von Personal und Kundschaft gleichermaßen. Das Personal erhielt außerdem eine Corona-Prämie von bis zu 700 Euro. Durch die Maßnahmen entstanden der Post Mehrkosten in Millionenhöhe.

Aktuelle Daten und Fakten zur Österreichischen Post