Relaunch des Breitbandatlas

Grafikkarte Breitbandatlas Festnetzversorgung Österreich
Foto: BMLRT

Die zentrale Informationsplattform "Breitbandatlas", die einen Überblick über die Breitbandversorgung in Österreich gibt, wurde neu gestaltet. Telekomministerin Köstinger zeigt sich erfreut, dass bereits für 38 Prozent der österreichischen Haushalte Gigabit-Anschlüsse verfügbar sind.

Heute wurde von Telekomministerin Elisabeth Köstinger der neu gestaltete Breitbandatlas – erreichbar unter breitbandatlas.gv.at – als die zentrale Informationsplattform zu Österreichs Breitbandversorgung präsentiert.

Breitbandatlas macht Informationen zur Breitbandversorgung öffentlich zugänglich

„Mit mehr als 360.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr 2019 hat sich der Breitbandatlas als zentrale Informationsplattform über die Breitbandversorgung in Österreich etabliert“, so Bundesministerin Elisabeth Köstinger und ergänzt: „Mit dem Relaunch präsentiert sich der Breitbandatlas in einem neuen Design und wird um wichtige Funktionalitäten erweitert.“

Im Breitbandatlas wird anhand von Landkarten die Versorgung für feste und mobile Breitbandnetze öffentlich zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden im Breitbandatlas auch all jene Gebiete ersichtlich, in denen im Zuge der Initiative Breitband Austria 2020 ein geförderter Ausbau stattfindet. Künftig ist der Breitbandatlas auch ein bundesweiter 5G-Monitor zur Versorgungssituation mit der neuen Mobilfunkgeneration. Im Festnetzbereich wird neben der Downloadrate zukünftig auch die Breitband-Technologie und die Uploadrate angezeigt.

38 Prozent der Haushalte haben bereits Gigabit-Anschlüsse

„Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der gigabit-fähigen Internetanschlüsse in Österreich in den letzten 18 Monaten von 14 Prozent auf 38 Prozent der Haushalte angestiegen ist“, so die Telekomministerien und ergänzt, dass knapp elf Monate nach dem Start von 5G in Österreich laut Angaben der Mobilfunkbetreiber bereits 50 Prozent der Bevölkerung versorgt werden können. Unter Berücksichtigung des geförderten Ausbaus werden Gigabit-fähige Anschlüsse in naher Zukunft für mehr als 42 Prozent der Haushalte verfügbar sein. Damit liegt Österreich bei der Gigabit-Versorgung nahe dem europäischen Durchschnitt und vor Deutschland (33 Prozent), Italien (30 Prozent) und Großbritannien (10 Prozent). Betrachtet man die Gigabit-Versorgung auf Bundesländerebene, so zeigt sich, dass einzelne Bundesländer, wie Wien (92 Prozent), Salzburg (62 Prozent) und Tirol (45 Prozent), sich bereits heute mit den besten Ländern Europas messen können. „Bis 2030 wollen wir unser Land flächendeckend mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgen. Das ist ein großes Ziel, das wir nur gemeinsam mit Gemeinden, Ländern und Unternehmen erreichen können“, betont Bundesministerin Köstinger.

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