Das Breitbandbüro

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Das Breitbandbüro im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) nimmt alle strategischen und operativen Angelegenheiten rund um die Themen Telekompolitik und IKT-Infrastruktur wahr.

Die Zuständigkeiten des Breitbandbüros

Im Vordergrund steht die Strategie-, Finanz- und Budgetplanung zur Förderung der Telekommunikationsinfrastruktur sowie die Erarbeitung wirtschafts- und innovationspolitischer Positionen in den Bereichen IKT, Breitband und Informationsgesellschaft. Darüber hinaus agiert das Breitbandbüro aufbauend auf dem Leitmotiv „Die ganze Bandbreite des Lebens“ als die zentrale Informations- und Servicestelle für Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden, Länder und Betreiber für alle Angelegenheiten des Infrastrukturausbaues im Breitbandbereich.

Für die operative Abwicklung der Förderungsinstrumente im Rahmen der Initiative Breitband Austria 2020 sowie Breitband Austria 2030 ist die Abwicklungsstelle Österreichische Forschungsförderungs-gesellschaft mbH (FFG) verantwortlich.

Auf internationaler Ebene vertritt das Breitbandbüro Österreich im EK-Netzwerk der Broadband Competence Offices (BCOs) und dient als nationale Kontaktstelle für das EU-Förderinstrument Connecting Europe Facility (CEF).

Bezeichnung Kontaktdaten Web
Breitbandbüro des BMLRT

Team des Breitbandbüros im BMLRT
breitbandbuero@bmlrt.gv.at

breitbandbuero.gv.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)

Breitband-Team der FFG:
+43 57755 7500
breitband@ffg.at

ffg.at/breitband
European Broadband Competence Offices (BCOs) Network

Team des BCO-Netwerkes:
+32 2 282 0918
info@broadbandeurope.eu

BCO-Network

Das Breitbandbüro als Informationsstelle

Breitband - über diesen Begriff stolpert man heutzutage häufig. Aber abgesehen davon, dass es dabei um Internet geht, dass er etwas mit Glasfaser zu tun hat und dass es offenbar wichtig ist, den Breitbandausbau voranzutreiben, wissen viele Menschen in Österreich relativ wenig über Breitband. Um auch Nicht-Fachleuten einen einfachen Überblick über das Thema Breitband zu geben, erklären das Breitbandbüro unter Basisinfos zu Breitband die grundlegenden Zusammenhänge rund um Breitband.

Mit dem Breitbandatlas ist das Breitbandbandbüro auch für die zentrale Informationsplattform des Bundes über die Breitbandversorgung in Österreich zuständig. Im Breitbandatlas wird anhand von Landkarten die Versorgung für feste und mobile Breitbandnetze öffentlich zugänglich gemacht. Darüber hinaus sind im Breitbandatlas auch all jene Gebiete ersichtlich, in denen im Zuge der Initiative Breitband Austria 2020 (BBA2020) ein geförderter Ausbau stattfindet.

Darüber hinaus gibt das Breitbandbüro im jährlich aktualisierten Evaluierungsbericht Breitband in Österreich einen Überblick über den Stand und die Entwicklung des Breitbandausbaus in Österreich der vergangenen Jahre. Darüber hinaus wird dargestellt, wo sich Österreich im weltweiten und europäischen Vergleich befindet.

Das Breitbandbüro als Servicestelle

Neben den telefonischen und schriftlichen Beratungen setzt das „mobile Breitbandbüro“ auch auf den persönlichen Kontakt vor Ort. Insbesondere für Gemeindevertreterinnen und –vertreter setzt das Breitbandbüro zur Vervielfachung von Informationen und Wissen auf kostenlose Individualberatungen und Workshops. Bei den Beratungsgesprächen wird auch besonderes Augenmerk auf potenzielle Förderungsnehmerinnen und Förderungsnehmer gelegt. Ihnen sollen jene Informationen zugänglich gemacht werden, die für einen geförderten Breitbandausbau benötigt werden. Zudem helfen Materialien über die rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen denjenigen, die mit der Materie des Breitbandausbaus oft noch nicht ausreichend vertraut sind.

Das vom Breitbandbüro entwickelte Grobkostenanalysemodell bietet erste technische sowie kostenseitige Ergebnisse für Ausbauvorhaben. Es basiert auf einem geografischen Informationssystem und bietet dadurch räumliche Darstellungen zu möglichen Breitbandausbauszenarien. Gemeinsam mit weiteren Synergien wie der Mitverlegung bei geplanten Baumaßnahmen (Stichwort: Kostensenkungen) entsteht somit eine Grundlage für die Bewertung von Ausbauvorhaben. Dieses Tool wurde bereits von zahlreichen Stakeholdern in Anspruch genommen und gehört damit zu den Grundlagen für die Entscheidung über Ausbauprojekte.