Breitbandausbau: 184 Millionen Euro für neue Projekte in 250 Gemeinden und 4 Bundesländern

Bundesministerin Köstinger, Landeshauptman Stelzer und Landesrat Achleitner vor einer Kabelrolle mit Kabeln für den Breitbandausbau
Foto: Land OÖ / Mayrhofer

Eine funktionierende, leistungsstarke und flächendeckende digitale Infrastruktur ist das Rückgrat für Gesellschaft und Wirtschaftsstandort. Um den Breitbandausbau in den ländlichen Regionen voranzutreiben, finanziert Telekomministerin Elisabeth Köstinger neue Projekte in vier Bundesländern.

Mit neuen Projekte in vier Bundesländern treibt Bundesministerin Köstinger den Ausbau der leistungsfähigen Breitbandverbindung weiter voran. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Markus Achleitner stellt sie die nächsten Schritte beim Breitbandausbau vor.

„Wie wichtig ein leistungsstarkes und flächendeckendes Breitband-Netz ist, hat das letzte Jahr gezeigt. Homeschooling, Homeoffice, Videotelefonieren mit der Familie, Einkaufen, Amtswege - durch die Coronakrise haben sich die Anforderungen an unsere digitalen Infrastrukturen mit einem Schlag massiv erhöht“, so Bundesministerin Köstinger und ergänzt „Um den Breitbandausbau voranzutreiben, hat die Bundesregierung beschlossen 1,4 Milliarden Euro neue Mittel zur Verfügung stellen. Das ist das größte Breitbandförderbudget das wir in Österreich je hatten. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2030 eine flächendeckende Versorgung mit festen und mobilen Gigabitanschlüssen in Österreich sicherstellen.“

Der Breitbandausbau in Österreich soll weiter vorangetrieben werden, dafür stellt die Bundesregierung 1,4 Milliarden Euro an neuen Mitteln bis zum Jahr 2026 zur Verfügung. Nach erfolgreicher Notifizierung in Brüssel werden die Gelder auf Basis der neuen Förderrichtlinien vergeben.

„Der Ausbau einer leistungsfähigen Festnetzinfrastruktur hat in Österreich in den letzten Jahren gute Fortschritte gemacht: Derzeitig sind 45 Prozent der österreichischen Haushalte mit gigabit-fähigen Anschlüssen ausgerüstet. Bei der Versorgung mit 5G ist Österreich mit aktuell 58 Prozent der Haushalte an der europäischen Spitze“, betont die Telekomministerin.

Um diese positive Entwicklung der letzten Jahre unterbrechungsfrei fortsetzen zu können, werden bereits positiv jurierte Projekte der letzten Ausschreibungsrunde der Initiative Breitband Austria 2020 von Bundesministerin Köstinger aus dem Access-Programm nachträglich finanziert.

Das Access-Programm zielt darauf ab, Investitionen in flächendeckende Breitbandnetze zu forcieren. All jenen Gebiete, die durch den Markt nicht ausreichend erschlossen werden, soll dadurch eine verbesserte Versorgung mit Gigabit-fähiger Infrastruktur ermöglicht werden. Aktuell betrifft dies 67 Breitbandausbauprojekte, denen mit einem Förderungsvolumen von 184 Millionen Euro in Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich und Kärnten Unterstützung geboten wird.

„Wir brauchen schnelles Internet auch in den ländlichen Gebieten. Die Menschen haben ein Recht darauf, mit Breitband-Anschlüssen versorgt zu werden, auch dann, wenn Unternehmen das nicht von selbst tun wollen. Diese Förderungen gehen vor allem in bisher benachteiligte Gebiete, um dort den Ausbau zu beschleunigen. Das sind gut investierte 184 Millionen Euro in 250 Gemeinden“, so Telekomministerin Köstinger.

Insgesamt wird somit in 250 Gemeinden und rund 24.000 Haushalten weiter ausgebaut, wovon etwa 70.000 Bürgerinnen und Bürger profitieren. Somit können Projekte in besonders förderungswürdigen Gebieten, die bereits fertig geplant und positiv bewertet wurden, aber noch nicht ausfinanziert sind, zum Abschluss gebracht werden.