Start der Notifikation der Sonderrichtlinien durch die Europäische Kommission

Begutachtung der Sonderrichtlinien

Eine funktionierende, leistungsstarke und flächendeckende digitale Infrastruktur ist das Rückgrat für Gesellschaft und Wirtschaftsstandort. Um den Breitbandausbau in den ländlichen Regionen voranzutreiben, stellt die Bundesregierung 1,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2026 zur Verfügung.

Die Mittel in der Höhe von 1,4 Milliarden Euro werden besonders für den Ausbau von Open-Access-Netzen verwendet, um den Wettbewerb weiter zu fördern.

Start der Förderungsprogramme voraussichtlich Ende Februar

Die Sonderrichtlinien für diese zweite Breitbandmilliarde wurden an die Europäische Kommission zur Notifikation übermittelt. Nach Freigabe durch die Europäischen Kommission, welche in der Regel rund drei Wochen in Anspruch nimmt, starten die Fördercalls voraussichtlich Ende Februar.

Unser Ziel als Bundesregierung ist es, Österreich bis 2030 flächendeckend mit Gigabit-fähigen Anschlüssen zu versorgen. Die zweite Breitbandmilliarde ist der Weg dorthin. Bis 2026 stellen wir 1,4 Mrd. Euro neue Mittel für den Ausbau zur Verfügung. Das ist das größte Breitbandförderbuget, das wir in Österreich je hatten! Nach intensiven Vorverhandlungen und dem Abschluss der Prä-Notifizierung wurden die Sonderrichtlinien der Europäischen Kommission zur Notifikation übermittelt. So können unsere neuen Fördercalls Ende Februar starten.

Telekomministerin Elisabeth Köstinger

Förderungszusage in der Höhe von über 1 Milliarde Euro

Im Rahmen der bis Ende 2021 durchgeführten Ausschreibungen haben über 600 Förderungsnehmer in rund 1.760 Projekten Förderungszusagen in der Höhe von über 1 Milliarde Euro erhalten. Durch die bis Ende 2021 gelaufenen Fördervergaben findet ein unmittelbar initiierter Ausbau in über 1.600 der rund 2.100 österreichischen Gemeinden statt.