100 Jahre Bundesgärten: Duftende Sonderbriefmarke

Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Brief und Finanzen der Österreichischen Post AG, stellten anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Bundesgärten eine nach Rosen duftende Sonderbriefmarke des Palmenhauses in Schönbrunn vor.
Foto: BMLRT / Michael Gruber

Seit über hundert Jahren sind die Österreichischen Bundesgärten eine Institution und als Erholungsräume bei Einheimischen wie Touristen sehr beliebt. Die Österreichische Post würdigt das Jubiläum mit einer Sonderbriefmarke, die nach Rosen duftet.

Die Österreichischen Bundesgärten feiern ihr hundertjähriges Jubiläum. Die Österreichische Post hat zu diesem wichtigen Anlass eine eigene Sondermarke herausgebracht. Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter der Post, stellten die Sondermarke gemeinsam vor.

Elisabeth Köstinger ist als Bundesministerin sowohl für die Österreichischen Bundesgärten als auch für die Österreichische Post zuständig. „Die Bundesgärten sind auf der ganzen Welt als Sehenswürdigkeiten bekannt. Diese Briefmarke ist ein Zeichen der großen Wertschätzung für die historischen Gärten, die auch für Wienerinnen und Wiener beliebe Naherholungsräume sind“, freut sie sich, „Jede Postkarte und jeder Brief, die mit dieser Marke frankiert werden, zeigen auch, wie stolz wir auf unsere schönen Bundesgärten und ihr 100jähriges Bestehen sind.“

Duftende Sondermarke

Die Marke zeigt blühende Blumenbeete vor dem Palmenhaus Schönbrunn und duftet nach Rosen, wenn man vorsichtig über die Oberfläche rubbelt. Die Marke ist 33,35 x 42 cm groß und hat einen Nominalwert von 4,20 Euro. Der Grafikentwurf stammt von Anita Kern. Gedruckt wurde die Marke von Joh. Enschedé Stamps B.V. mit einer Auflage von 212.000 Marken in Bögen zu fünfzig Stück. der NomZum besonderen Anlass wurde vor dem Palmenhaus in Schönbrunn ein eigenes Sonderpostamt eingerichtet, von dem aus Bundesministerin Köstinger die erste Karte mit der neuen Marke verschickte.

100 Jahre Bundesgärten

Seit über hundert Jahren sind die Österreichischen Bundesgärten Eigentum der Republik Österreich. Die damaligen kaiserlichen Gärten gingen mit dem Ende der Habsburgermonarchie 1918/19 ins Eigentum der Republik Österreich über. 1921 wurden sie dann zusammengefasst zur Institution der „Österreichischen Bundesgärten“, als die wir sie heute kennen. Zu den Bundesgärten gehören Schlosspark Schönbrunn, Augarten, Burggarten, Volksgarten und die Gärten des Belvedere in Wien sowie Hofgarten und Schlosspark Ambras in Innsbruck. Früher waren die Gärten nur einem ausgesuchten Personenkreis zugänglich. Heute sind denkmalgeschützten Anlagen ein beliebtes touristisches Ziel und wertvoller  Erholungsraum für Einheimische.