Auswirkungen des Klimawandels auf das österreichische Berggebiet

Landschaft
Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Der Klimawandel wird sich nachhaltig auf das Berggebiet, seine Ökosysteme und alle Sektoren auswirken.

Die stärkere Betroffenheit des Berggebietes erklärt sich aus seiner naturräumlich bedingten Exponiertheit. Die stärksten Auswirkungen des Klimawandels werden weniger kurzfristig, sondern mittel- und langfristig auftreten. Eine Erwärmung über 2°C hinaus dürfte Stabilität und Anpassungsfähigkeit der Ökosysteme ernsthaft gefährden.

Ein großer Risikofaktor bleibt auch bei einer moderaten Klimaerwärmung das Auftreten von Wetterkapriolen und Witterungsextremen: Die Schadenswirkung einzelner Wetterereignisse kann schwerer wiegen als eine im Durchschnitt moderate Erwärmung. Die einzelnen Sektoren wie die Forstwirtschaft, die Berglandwirtschaft- und Almwirtschaft, der Tourismus, der Verkehr sowie die Wasser- und Energiewirtschaft erfahren unterschiedliche positive, negative oder auch neutrale Auswirkungen.

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