Regionale Lebensmittel in Kantinen

Gruppenfoto mit Bundesministerin Köstinger beim Besuch eine Betriebskantine
Foto: BMLRT / APA-Fotoservice/Greindl

Regionale Lebensmittel überzeugen durch hohe Qualität, schützen das Klima und stärken die regionale Wirtschaft. Kantinen und Großküchen haben dabei Vorbild- und Hebelwirkung. Bundesministerin Elisabeth Köstinger machte bei einem Besuch in der oberösterreichischen Kantine von ETA Heiztechnik auf dieses Anliegen aufmerksam.

Den Menschen in Österreich werden regionale Lebensmittel immer wichtiger. Kantinen und Großküchen haben durch die großen Bestellmengen dabei eine Hebelwirkung. Bundesministerin Köstinger machte bei einem Besuch in der oberösterreichischen Kantine von ETA Heiztechnik auf das Anliegen der regionalen Beschaffung aufmerksam.

Die Kantine von ETA Heiztechnik achtet bereits auf regionale Beschaffung der Lebensmittel und bezieht zum Beispiel ihr Rapsöl von der Hausruckölmühle. Diese arbeitet eng mit regionalen Landwirtschaftsbetrieben zusammen und verarbeitet ausschließlich Raps aus einem Umkreis von 50 Kilometern. Das Hausrucköl wurde mit dem Gütesiegel „AMA Genussregion Manufaktur“ ausgezeichnet, das regionale Herkunft, kurze Transportwege und höchste Qualität garantiert. Das Öl wird durch traditionelle mechanische Kaltpressung ohne Zusatzstoffe gewonnen. Dabei fällt als Nebenprodukt Rapskuchen an, der als Eiweißfutter für die Nutztierhaltung dient. Diese Vorgehensweise schont die Umwelt, stärkt die regionale Wertschöpfung und trägt zur Versorgungssicherheit bei.

Bund setzt auf regionale öffentliche Beschaffung

Mit der Initiative „Österreich isst regional“ fördert der Bund regionale Lebensmittel in der öffentlichen Beschaffung. Die Bundesbeschaffungsgesellschaft unterstützt öffentliche Einrichtungen bei entsprechenden Initiativen. Ziel ist eine hundertprozentige regionale und saisonale öffentliche Beschaffung von Lebensmitteln. Das Land Oberösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, bei den mehr als 1,25 Millionen Mahlzeiten, die in den öffentlichen Kantinen zubereitet werden, bis 2025 auf 70 Prozent regionale und 30 Prozent biologische Lebensmittel zu kommen.