Österreich isst regional: Bundesheer setzt auf regionale Lebensmittel

Bundesministerinnen Köstinger und Tanner in einer Heereskantine gemeinsam mit einem Heeresbediensteten, halten regionale Lebensmittel und ein Schild "Das isst Österreich"
Foto: BMLRT / Paul Gruber

Das Projekt "Österreich isst regional" rückt regionale Lebensmittel in den Fokus. Das Bundesheer geht nun mit gutem Beispiel voran und verpflegt künftig unter dem Motto "Unser Heer isst regional" die Soldatinnen und Soldaten mit regionalen Lebensmitteln.

Das Projekt „Österreich isst regional“ wurde vom BMLRT mit dem Ziel ins Leben gerufen, regionalen Lebensmitteln noch mehr Stellenwert einzuräumen. Ziel der Initiative ist es, dass auch bei der öffentlichen Beschaffung regionale Lebensmittel den Vorzug bekommen.

Bundesheer geht mit gutem Beispiel voran

Das österreichische Bundesheer geht mit guten Beispiel voran und verpflegt künftig unter dem Motto „Unser Heer isst regional“ ihre Soldatinnen und Soldaten mit regionalen Lebensmitteln.

Beim Bundesheer wurde das Tageskostgeld für die Verpflegung in Kasernen und Dienststellen von 4 auf 5 Euro angehoben. Damit können die Qualität und Nachhaltigkeit der verwendeten Lebensmittel gesteigert werden. Im Bundesheer gibt es knapp 90 Verpflegungseinrichtungen, die Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete versorgen.

Regionale öffentliche Beschaffung

Ziel im Regierungsprogramm ist die hundertprozentige regionale öffentliche Beschaffung. Damit werden Saisonalität, regionale Wertschöpfung und Klimaziele unterstützt. Zudem können Tierwohl- und Produktionsstandards gefördert und digitale Schnittstellen implementiert werden.

Die öffentliche Hand will dabei mit gutem Beispiel vorangehen und gestaltet ihre Beschaffung so nachhaltig wie möglich. Der Wareneinsatz in der öffentlichen Beschaffung liegt bei 1,35 Millionen Euro pro Tag und mehr als 330 Millionen Euro pro Jahr.

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