Geflügelhaltung in Österreich

Hühner
Foto: AMA

Die Geflügelhaltung teilt sich in Österreich zwischen Legehennen, Masthühner, Putenmast und zu einem geringen Teil Wassergeflügel auf.

Während der Trend in der Eierproduktion zusehend zur Freiland- und Biohaltung geht, findet sich biologisch produziertes Geflügelfleisch eher im Premiumlebensmittelsektor wieder und unterliegt saisonalen Schwankungen (zum Beispiel Martinizeit). 

Im Vergleich zur Milchviehhaltung wird in der Geflügelhaltung streng zwischen den Produktionsschritten Kükenerzeugung (Brüterei) und Fleischproduktion (Mästerei) unterschieden. 

Für den Eigenverbrauch ist die Haltung von Geflügel besonders beliebt. Im landwirtschaftlichen Haupt- oder Nebenerwerb handelt es sich um größere Einheiten, um sowohl hygienische als auch ökonomische Anforderungen gewährleisten zu können. 

2019 wurden auf rund 1.775 Betrieben etwa 20,2 Millionen Tiere gehalten. Diese Zahlen beziehen sich auf Betriebe in Österreich die über 350 Tiere (Legehennen, Masthühner und Mastputen) halten. 

2019 betrug die Bruttoeigenerzeugung von Geflügelfleisch 134.063 Tonnen. Die Bruttoeigenerzeugung von Konsumeiern lag über 1,9 Milliarden Stück, mit steigendem Trend zur Freiland- und Biohaltung. 

Der Selbstversorgungsgrad bei Geflügel liegt derzeit bei rund 72 Prozent. Bei Eiern liegt der Selbstversorgungsgrad bei 86 Prozent.