Österreichisches Bienengesundheitsprogramm 2016

eine Bienenlarve mit Varroamilben-Mehrfachbefall in der Wabe
Foto: BMLRT / AGES

Bienenseuchen wie die Varroamilbe oder die Amerikanische Faulbrut stellen zurzeit die größte Gefahr für die Bienenvölker dar und unsere Imkerinnen und Imker vor große Herausforderungen. Um die österreichischen Imkerinnen und Imker bei ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen, wurde das „Österreichische Bienengesundheitsprogramm 2016“ erstellt.

Das Österreichische Bienengesundheitsprogramm 2016 wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (damals: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) von der erweiterten Arbeitsgruppe „Bienen“ des Beirates „Tiergesundheitsdienst Österreich“ erarbeitet. Es gilt seit Anfang 2016 und wird - wenn erforderlich - den neuesten wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen beziehungsweise etwaigen neuen fachlichen Anforderungen angepasst.

Die Durchführung des Programmes erfolgt durch den Verein „Biene Österreich“ als Dachverband der österreichischen Imkerverbände und durch die Tiergesundheitsdienste der Bundesländer.

Im Rahmen des EU-kofinanzierten Imkereiförderprogrammes 2020 - 2022, das mit 1. August 2019 startete, wird den Maßnahmen für die Bienengesundheit ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Die Teilnahme der Imkerinnen und Imker am Österreichischen Bienengesundheitsprogramm 2016 und die Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen sollen damit noch zielgerichteter unterstützt werden.

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