Hauptauszahlung 2021: Wichtige Stütze und Planungssicherheit für bäuerliche Einkommen

Bergbauernhof
Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Mit der Hauptauszahlung für das Österreichische Agrarumweltprogramm (ÖPUL), der Ausgleichszulage (AZ) und den Direktzahlungen für das Antragsjahr 2021 werden am 20. Dezember knapp 1,2 Milliarden Euro an die heimischen Bäuerinnen und Bauern überwiesen. 
 

Mit dieser Abgeltung werden auch die von den Bäuerinnen und Bauern erbrachten Umweltleistungen honoriert, die die Aufrechterhaltung der flächendeckenden Landbewirtschaftung gewährleisten.

Mit der Auszahlung werden 75 Prozent des Agrarumweltprogramms (ÖPUL) und 75 Prozent der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (AZ) sowie bei den Direktzahlungen 100 Prozent der Leistungsabgeltungen für Betriebe mit vollständig eingearbeiteten Kontrollergebnissen ausbezahlt. Die Restzahlungen bzw. Zahlungen für die Betriebe mit noch nicht eingearbeiteten Kontrollergebnissen werden im April 2022 ausbezahlt.

Im Durchschnitt erhält ein österreichischer landwirtschaftlicher Betrieb für das Antragsjahr 2021 daher 6.487 Euro an Direktzahlungen, 3.750 Euro im Rahmen des Agrarumweltprogramms (ÖPUL) und 2.325 Euro pro Betrieb (ohne Top-ups) Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete.

„Trotz Corona-Pandemie und trotz des Mehraufwandes der zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen, die wir heuer über die Agrar Markt Austria abgewickelt haben, können wir die Mittel aus der Gemeinsamen Agrarpolitik wieder fristgerecht überweisen. Mit 1,2 Mrd. Euro wird ein Großteil der Mittel frühzeitig ausbezahlt – damit schaffen wir Planungssicherheit und Stabilität für unsere Bäuerinnen und Bauern“ so Elisabeth Köstinger.