600.000 Euro Nahrungsmittelhilfe für den Libanon

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Foto: EU

Die tragische Explosion Anfang August sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen die Bevölkerung im Libanon vor große Herausforderungen. Rund die Hälfte der Menschen ist nicht ausreichend mit Nahrungsmitteln versorgt. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus leistet mit seinen Mitteln einen Beitrag zur Linderung der Nahrungsunsicherheit.

„Mein Ressort stellt 600.000 Euro für Nahrungsmittelhilfe im Libanon zur Verfügung. Damit können rund 30.000 Menschen vor Ort unterstützt werden“, so Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger.

Im Rahmen der Food Assistance Convention hat sich Österreich verpflichtet, pro Jahr mindestens 1,495 Millionen Euro an anrechenbarer Nahrungsmittelhilfe für Projekte an bedürftige Drittstaaten (DAC-Staaten), von Naturkatastrophen oder kriegerischen Konflikten bedrohten Menschen zu leisten. Die Umsetzung erfolgt über anerkannte Organisationen, wie dem UN-Welternährungsprogramm WFP, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) oder dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK).

In diesem Jahr stehen ca. 1,6 Millionen Euro dafür zur Verfügung. 1 Millionen Euro wurde davon bisher für das UN World Food Programme (WFP) zur Unterstützung in Syrien verwendet.