Virtueller Spaziergang durch Brüssels EU Institutionen am EU Schülerinnen- und Schülertag

Foto: BMLRT/EUKIA

Unter dem Motto „Experience Europe – ein virtueller Spaziergang durch Brüssels EU Institutionen“ tauschten sich Schülerinnen und Schüler der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen am 6. Mai 2021 mit österreichischen Vertreterinnen und Vertretern in EU-Institutionen aus.

Jedes Jahr lädt Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger Schülerinnen und Schüler zu einem Treffen anlässlich des Europatages am 9. Mai ein. Aufgrund der COVID-19 Situation veranstaltete das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) in diesem Jahr den ersten virtuellen EU Schülerinnen- und Schülertag.

Ganz im Zeichen des heurigen „Europäischen Jahres der Schiene“ machten sich rund 180 europainteressierte Jugendliche sowie Pädagoginnen und Pädagogen virtuell mit der Bahn von Wien aus auf die Reise nach Brüssel, um – ebenfalls auf dem Bildschirm – wichtige EU-Institutionen zu besuchen, die Einblicke in die Funktionsweise der EU und den Prozess der Gesetzgebung lieferten.

Aus Wien begrüßte Landwirtschaftsministerin Köstinger die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Europatag, der ihr ein besonderes Anliegen ist: „Der EU Schülerinnen- und Schülertag ist mittlerweile zu einer liebgewordenen Tradition geworden. Als ehemalige EU-Parlamentarierin ist es mir besonders wichtig, dass wir den Europatag gemeinsam begehen und auch die Schülerinnen und Schüler früh die Möglichkeit haben, die EU von innen kennenzulernen.“ Denn grundsätzlich gilt: „Wer mitgestalten will, muss wissen, wie Prozesse funktionieren“, so Bundesministerin Köstinger. Der Landwirtschaftsministerin war es wichtig, auf die Entwicklungsfähigkeit der EU seit ihrem Beginn hinzuweisen: „Seitdem der Grundstein der EU am 9. Mai 1950 gelegt wurde, hat sich die EU stark weiterentwickelt. Die Errungenschaften eines gemeinsamen Binnenmarktes und der Personenfreizügigkeit haben wir über die Jahre zu schätzen gelernt. Es liegt an jedem einzelnen von uns an einer modernen und bürgernahen EU zu arbeiten“, unterstrich die ehemalige EU Parlamentarierin.

Die Reise nach Brüssel begann mit der Abteilung „EU-Koordination und internationale Angelegenheiten“ des BMLRT in Wien, die über die Arbeiten auf österreichischer Ebene im Bereich EU- und internationaler Politik und die nationalen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Rat der EU informierte. Weitere Stationen waren die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament in Brüssel. Österreichische Vertreterinnen und Vertreter in den EU-Institutionen erzählten aus ihrem Arbeitsalltag und stellten sich den Fragen der Jugendlichen. Letztere konnten sich damit einen Überblick über die Arbeitsweisen der EU-Organe, über den Einfluss Österreichs in den EU-Institutionen und den Alltag in Brüssel verschaffen. Im abschließenden EU-Quiz konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen überprüfen.

Das BMLRT bedankt sich beim Besucherdienst der Österreichischen Vertretung in Brüssel sowie beim Verein Europa und Bildung für ihre wertvolle Unterstützung.