Sektorale Interventionen

Hinweistext: Sektorale Interventionen

Neben den - für Österreich verpflichtend durchzuführenden - Sektorinterventionen für Obst und Gemüse, Bienenzuchterzeugnisse und Wein wird  nun fakultativ auf EU-Ebene die Möglichkeit eingeräumt, Sektorinterventionen für andere Sektoren (wie zum Beispiel Schweinefleisch, Milch) durchzuführen.
 

Das größte Sektorprogramm in Österreich wird im Obst- und Gemüsesektor im Rahmen von operationellen Programmen (OP) von Erzeugerorganisationen (EO) umgesetzt. Für diesen Bereich gibt es ab 2023 neue Vorgaben hinsichtlich Umwelt- und Klima sowie bei Forschung und Entwicklung.

Was ändert sich: 

  • Erweiterung des Zielsetzungs- und Maßnahmenkatalogs
  • Verlängerung der Programmlaufzeit für operationelle Programme 
  • Erweiterung der Beihilferegelungen (unter anderem für Vereinigungen von EO und transnationaler EO) vorgenommen.

Im Weinbereich setzt man auf bewährte Fördermaßnahmen: 

  • Kellertechnik: unterstützt werden Investitionen in Gärtanks, Lagertanks, Filtration, Abfüllung, Pressen
  • Auspflanzen eines Weingartens
  • Terrassen und Bewässerungen  
  • Absatzförderungsmaßnahmen (Messen, Medien, Präsentationen)  innerhalb der EU und in  Drittstaaten

Für den österreichischen Imkereisektor beträgt das EU-Budgetvolumen pro Jahr rund 1,48 Mio. €. Unterstützt wird die Unterstützung der Imkereiwirtschaft, dessen wichtigste Funktion die Erzeugung von Honig und anderen Imkereierzeugnissen ist. 

In bestimmten EU-Mitgliedstaaten werden auch in den Bereichen Hopfen, Olivenöl und Tafeloliven Sektorprogramme durchgeführt.

Mit den national festzulegenden Zielen, Interventionskategorien und Maßnahmen werden gezielte individuelle Möglichkeiten geschaffen, um den jeweiligen Sektor zu stärken.