Dritter Stakeholder-Dialog zum österreichischen GAP-Strategieplan

GAP-Stakeholder-Dialog 22.11.2021
Foto: Paul Gruber

Die Arbeiten für Österreichs Strategieplan sind weitgehend abgeschlossen. Begleitet wird der gesamte Prozess von einem Dialog mit der Landwirtschaft und allen im und für den ländlichen Raum engagierten Personen.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger lud im Rahmen des Beteiligungsprozesses zur Erstellung des nationalen GAP-Strategieplans am 22. November zum bereits dritten Mal zu einem Online-Stakeholder-Dialog ein. Mehr als 300 Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich zu den geplanten Inhalten des Strategieplans zu informieren und online ihre Fragen zu stellen. Die Ministerin unterstrich in diesem Zusammenhang einmal mehr die Bedeutung einer breiten Einbindung und Information.

Zur Beantwortung der Fragen standen neben Bundesministerin Köstinger auch wieder die Expertinnen und Experten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) zur Verfügung. Zuvor gingen Fachreferentinnen und Fachreferenten auf ökonomische und ökologische Aspekte des GAP-Strategieplans ein und stellten die geplanten Interventionen als Herzstück der inhaltlichen Umsetzung vor.

Die Einladung, das Programm sowie die Präsentationen stehen ebenso im Downloadbereich zur Verfügung wie eine zusammenfassende Beantwortung noch offen gebliebener Fragestellungen. Da die Veranstaltung aufgezeichnet wurde, finden Sie dort auch einen Streaming-Link, unter dem der Stakeholder-Dialog nachgesehen werden kann.

HinweisHinweis

Ebenfalls auf der BMLRT-Website verfügbar sind die Aufzeichnungen sowie weiterführende Informationen zu den beiden bereits stattgefundenen Stakeholder-Dialogen im November 2020 sowie im Juli 2021.

Für die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) ist das Jahr 2021 von entscheidender Bedeutung: Im Sommer haben sich die beiden Ko-Gesetzgeber Rat und Europäisches Parlament auf den Basisrechtsakt für die GAP-Strategiepläne geeinigt. Für Anfang Dezember 2021 ist die formelle Annahme der GAP-Strategieplanverordnung vorgesehen. Danach werden die Strategiepläne von den Mitgliedsstaaten bis Ende des Jahres zur Genehmigung an die Europäische Kommission übermittelt. Damit soll sichergestellt werden, dass die neue GAP-Periode wie geplant ab 2023 umgesetzt werden kann.

Weiterführende Informationen