Aufruf zur Einreichung von Förderungsanträgen für die Vorhabensart 7.6.5

Logo Ländliche Entwicklung 2014-2020

Die Einreichung von Förderungsanträgen für die Vorhabensart „Stärkung der Potenziale des alpinen ländlichen Raumes" war bis 28. Februar 2019 möglich.

Im Rahmen der Vorhabensart

„Stärkung der Potenziale des alpinen ländlichen Raumes" (7.6.5.)

ergeht in Anwendung der Allgemeinen Rahmenrichtlinien für die Gewährung von Förderungen aus Bundesmitteln (ARR) 2014 der Aufruf für die Einreichung von Projektanträgen mit anschließendem Auswahlverfahren zum Themenbereich „Umsetzung der Alpenkonvention in Gemeinden“.

Für die wirksame Umsetzung der im Jahr 2002 in Kraft getretenen Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention ist die Gemeindeebene unabdingbar. Daher wurden in der Vergangenheit für Gemeinden Leitlinien publiziert und verteilt, wie ein Handbuch zur Umsetzung oder eine auf die Kommunen abgestimmte Broschüre mit Umsetzungsbeispielen zu allen Durchführungsprotokollen der Alpenkonvention, um die Implementierung der Durchführungsprotokolle zu forcieren. Trotz all dieser Bemühungen gibt es aber gerade in der Umsetzung durch die Gemeinden noch immer große Informationsdefizite. Gleichzeitig ist es auch jener Bereich, der eine große Chance in sich trägt, die Sichtbarkeit und damit die Wahrnehmung der Alpenkonvention in der ansässigen Bevölkerung zu verstärken. Es geht daher darum, praxisrelevante Umweltkriterien und motivierende Maßnahmen für Alpenkonventions-Gemeinden zu definieren, sodass die Ziele der Durchführungsprotokolle die Gemeinden positiv inspirieren und die Umwelt- und Lebensqualität in der Gemeinde beleben.

Dieser Auswahldurchgang wendet sich dabei vor allem an Gemeinden und Gemeindeverbände, aber auch an Vereine, die mit neuen, kreativen Ansätzen die Implementierung, die Akzeptanz und die Umsetzung der Ziele der Alpenkonvention und ihrer Protokolle in den Kommunen vorantreiben.

Als Fördervolumen sind dafür € 300.000, -- geplant. Zudem wird die Projektlaufzeit auf maximal 2 Jahre ab Zuschlagserteilung begrenzt.

Einreichstelle und Frist

Förderungsanträge müssen bis spätestens

28. Februar 2019, 12:00

bei der Bewilligenden Stelle beziehungsweise Einreichstelle, dem

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)
Referat Präsidium 4b – Bewilligende Stelle für die EU-kofinanzierten Programme
Stubenring 1, 1010 Wien
Telefax: 01/711 00-602375
E-Mail: BST.Praes.4b@bmnt.gv.at

vollständig eingelangt sein. Es sind die beigelegten Formulare zu verwenden. Die Förderungsanträge können postalisch, per Fax beziehungsweise eingescannt übermittelt werden. Wenn der Förderungsantrag postalisch übermittelt wird, sind dem Schreiben die erforderlichen Unterlagen auch in elektronischer Form (gebrannt auf CD) beizulegen. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Einlangens bearbeitet.

Erforderliche Unterlagen

Von den Förderungswerbern sind folgende Unterlagen vorzulegen:
 

  • beiliegendes Antragsformular
  • ausführliche Projektbeschreibung
  • Bestätigung Finanzamt (sofern nicht vorsteuerabzugsberechtigt)
  • detaillierte Kostenaufstellung
  • Angaben  bzw. Unterlagen zur Kostenplausibilisierung
  • De-minimis-Erklärung

Hinweis:

Nach Feststellung der Vollständigkeit des Förderungsantrages und Überprüfung der Zugangsvoraus-setzungen erfolgt ein Auswahlverfahren nach den Kriterien, die für diese Vorhabensart festgelegt sind.

Im Auswahlverfahren werden nur vollständige Förderungsanträge berücksichtigt. Unvollständige Förderungsanträge sind vom aktuellen Auswahlverfahren ausgeschlossen. Eine neuerliche Beantragung des Vorhabens im Rahmen nachfolgender Auswahlverfahren ist zulässig.

Die Auswahlkriterien, die für das Auswahlverfahren herangezogen werden, sind im Dokument „Auswahlverfahren und Auswahlkriterien für Projektmaßnahmen im Rahmen des österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020“ auf der Homepage des BMNT beschrieben und auch dort abrufbar.

Downloads