ZAMm – Lehrgangsbäuerinnen besuchten Ministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Gruppenfoto, Menschen stehen im Halbkreis
Foto: BMLRT / Michael Gruber

Rund 60 Bäuerinnen waren am 22. Jänner 2020 im Rahmen des ZAMm Lehrgangs im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus zu Gast.

ZAMm Lehrgang im BMLRT am 22.01.2020

Erwachsenenbildung im ländlichen Raum - ZAMm – was ist das?

 

Hohe Qualifikation und Bildung sind eine wesentliche Voraussetzung, den zukünftigen Herausforderungen im ländlichen Raum wirksam zu begegnen und Chancen erkennen und bestmöglich nutzen zu können.

Eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten bietet die Grundlage zur Erfüllung dieser Voraussetzung.

ZAM steht für „Zukunftsorientierte Agrarwirtschaftliche Motivation“ und wurde im Rahmen des Bildungsprojektes des Ländlichen Fortbildungsinstitutes  in Zusammenarbeit mit der ARGE Österreichische Bäuerinnen sowie dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft entwickelt.

 

Zertifikatslehrgang am 22. Jänner 2020 im BMLRT

Der Lehrgang ist modular aufgebaut und speziell für Bäuerinnen konzipiert, die eine Funktion in der Landwirtschaftskammer, der Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen, in agrarischen Verbänden und Vereinen und/oder in ihrer Region oder Gemeinde ausüben bzw. zukünftig ausüben möchten.

Der gesamte Zertifikatslehrgang ist in fünf zweitägige Module zu den Themen

  • Persönliche Kompetenzen
  • Agrarwirtschaft und Agrarpolitik
  • Interessenspolitische Landschaft in Österreich
  • Führungskompetenzen und Öffentlichkeitsarbeit

gegliedert.

Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen fakultativ an einer Studienreise zu den europäischen Institutionen nach Brüssel teilnehmen.

Im BMLRT wurden die teilnehmenden Bäuerinnen vom ZAMm Lehrgang „Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum – Österreichische Bäuerinnen zeigen Profil“ von der Frau Bundesminister Elisabeth Köstinger begrüßt. Die Bäuerinnen diskutierten mit der mit der Frau Bundesminister über agrarpolitisch relevante Themen von Herkunftskennzeichnung bis hin zur häuslichen Pflege.

Vom Leiter der Sektion "Steuerung und Service" im BMLRT DI DDr. Reinhard Mang erhielten die Teilnehmerinnen einen Überblick über die neuen Aufgaben des Ministeriums und einen Einblick in die Organisation. Ebenso wurden die Zuständigkeiten des Ressorts, das Wirkungsziel für den ländlichen Raum sowie das Regierungsprogramm erläutert.

Im Anschluss erläuterte Theresia Meier, Obmann-Stellvertreterin in der Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS), den Zusammenschluss von SVS und SVB und sich daraus ergebende Veränderungen.

DI Manuela Schürr, Leiterin Unternehmenskommunikation der AMA Marketing bildete den Abschluss der halbtägigen Veranstaltung im BMLRT. Sie berichtete über die Aufgaben der AMA Marketing und das AMA-Gütesiegel. Ihre Kernbotschaft war, dass österreichische Bäuerinnen auf ihre hochwertigen Produkte stolz sein können.

Die regen Diskussionen machten deutlich, dass die Landwirtschaft in Österreich von großem Enthusiasmus getragen wird. Die Bildungsangebote und –möglichkeiten, welche das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus mitentwickelt hat, sind ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung der  zukünftigen Herausforderungen im ländlichen Raum. Die österreichische Landwirtschaft ist ein wichtiges Gut und braucht Qualifikation und Bildung der Akteurinnen und Akteure um  ihrer Aufgabe, die Versorgung mit frischen, regionalen und hochwertigen Lebensmitteln, gerecht zu werden.