Mineralrohstoffpolitik

Straße im Tagbau bei Nebel
Foto: C. Reichl

Mineralische Rohstoffe bilden die Grundlage der modernen Volkswirtschaft. Sie decken nicht nur allgemeine Grundbedürfnisse wie Ernährung, Wohnen, Mobilität, Infrastruktur und Gesundheit, sondern liefern auch einen wichtigen Beitrag für innovative Schlüsseltechnologien und tragen zur Lösung zentraler Herausforderungen im Bereich Klima und Energie bei.

Ziele wie Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Lieferketten, Innovation und Konkurrenzfähigkeit sind in der Rohstoffpolitik oberstes Gebot, jedoch stets unter Rücksichtname der gebotenen Sorgfaltspflicht und der Einhaltung internationaler Standards.

Die Aufgabe der Rohstoffpolitik ist es geeignete Rahmenbedingungen für eine nationale Rohstoffgewinnung und für eine gesicherte Versorgung über internationale Zulieferquellen zu schaffen. Dabei gilt es auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit zu achten.

Tagtäglich verwenden wir Produkte aus mineralischen Rohstoffen, die entweder primär oder sekundär gewonnen wurden. Ein Leben ohne mineralische Rohstoffe ist somit undenkbar. Sie sind nicht nur für unseren Alltag unverzichtbar, sondern kurbeln auch die industrielle Wertschöpfung an. Ebenso trägt die nachhaltige Rohstoffgewinnung und –verarbeitung mit hochwertigen Arbeitsplätzen und ihrer Wertschöpfung wesentlich zur regionalen Entwicklung bei.

Aufstrebende Volkswirtschaften mit einer wachsenden, zunehmend wohlhabenden und städtischen Bevölkerung lassen die Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen auch in Zukunft weiter steigen; aber auch durch den technologischen Wandel ändert sich der Rohstoffbedarf hin zu Hochtechnologierohstoffen.

Es gilt auf ständig ändernde Rahmenbedingungen und neue Herausforderungen auf den Rohstoffmärkten gut vorbereitet reagieren zu können. Ein umfassendes Wissen, ein Erkennen von Zusammenhängen, ein Analysieren und vorausschauendes Denken im Bergbau und in der Mineralrohstoffpolitik sind Gold wert.

Eine nachhaltige und verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung, -produktion, -verarbeitung und -nutzung muss ökonomisch, energieeffizient, umwelt- und sozialverträglich sein.