Bergbau in Österreich

Fahne mit Schlägel und Eisen vor alpiner Berglandschaft
Foto: C. Reichl

In Österreich werden pro Jahr rund 80 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe bergbaulich, sowohl unter- als auch obertage, gewonnen. Im Bereich der Baurohstoffe wie Sand und Kies ist Österreich Selbstversorger. Bei Metallen und fossilen Energieträgern ist Österreich in hohem Maße von Importen abhängig.

Der Bergbau hat für die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs seit jeher große Bedeutung und eine lange Tradition. Die Bergbaugeschichte ist nicht nur in Ortsnamen, der Sprache und dem Brauchtum der Bergleute erhalten geblieben. Stete Weiterentwicklung von Techniken und wissenschaftlichem Kenntnisstand brachten Österreich in einigen Bereichen in eine herausragende Position.

Das österreichische Montan-Handbuch, welches jährlich erscheint, illustriert die wichtigsten Kennzahlen des österreichischen Bergbaus und verdeutlicht damit auch die Bedeutung und Leistungsfähigkeit der rohstoffgewinnenden und rohstoffverarbeitenden Industrie.

Mit rund zwei Drittel stellen die grundeigenen mineralischen Rohstoffe den größten Anteil der heimischen Produktion dar, gefolgt von den bergfreien und bundeseigenen mineralischen Rohstoffen.

Die in Österreich gewonnenen mineralischen Rohstoffe werden unter den einzelnen Rohstoffgruppen BaurohstoffeEnergieträger, Industrieminerale und Metalle näher beschrieben.