Telekommunikation & Post Köstinger: Österreich bei Digitalisierung im EU-Vergleich an der Spitze

„Digital Economy and Society Index“ 2021 der Europäischen Kommission stellt Österreich gutes Zeugnis aus: Österreich unter top-10!

Heute wurde der „Digital Economy and Society Index“ 2021 der Europäischen Kommission veröffentlicht. Er bildet jährlich die Entwicklung der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft in Europa ab. Im „DESI“ Index 2021 gehört Österreich zur europäischen Spitze. Für Telekomministerin Elisabeth Köstinger ist diese Bilanz das Ergebnis erfolgreich gesetzter Maßnahmen im Bereich der digitalen Infrastruktur: „Harte Arbeit beim Ausbau digitaler Infrastruktur zahlt sich aus. Österreich hat sich um drei Plätze verbessert und liegt jetzt unter den Top-10! Damit rangieren wir über dem EU-Durchschnitt und vor Deutschland. Dieses Ergebnis beweist, dass wir mit unseren Maßnahmen, etwa der Breitbandmilliarde, auf dem richtigen Weg sind. Jeder Euro, den wir in die digitale Infrastruktur investieren, ist gut angelegt und eine Investition in die Lebens- und Arbeitsqualität unserer Regionen.“

Auch beim Preisindex setzt sich Österreich im Vergleich zu anderen EU-Ländern positiv ab: „Ob Telefonieren, online surfen oder andere digitale Dienstleistungen – kaum ein Land hat so günstige Preise für die Konsumenten, wie wir“, so Köstinger.

Bei der Nutzung von und Versorgung mit Festnetz-Breitbandanschlüssen und Mobilfunk-Breitbandanbindung hat sich Österreich vom 22. auf den 11. Platz deutlich verbessert. Laut der Europäischen Kommission hat Österreich gute Fortschritte bei der Erreichung der EU-Gigabit-Ziele gemacht. In dem Bereich der 5G-Mobilfunkversorgung sowie 5G-Readiness belegt Österreich einen Spitzenplatz und hat eine fast vollständige 4G-Abdeckung, sowie eine 50%ige Abdeckung der besiedelten Gebiete mit 5G. Die Verfügbarkeit von Gigabit-fähigen Anschlüssen hat sich von 14 auf 45 Prozent verdreifacht.

„Gerade die Coronakrise hat gezeigt, wie wichtig eine flächendeckende Versorgung mit ultraschnellem Internet ist. Digitale Anwendungen, vom Home-Office angefangen, bishin zur Freizeit-Nutzung von Streaming-Diensten oder Videokonferenz-Systemen im Bildungsbereich oder dem beruflichen Umfeld boomen. Um die Verfügbarkeit Gigabit-fähiger Anschlüsse vor allem in den ländlichen Regionen weiter voran zu treiben habe ich mit meinem Ressort die Initiative Breitband Austria 2030 ins Leben gerufen. Wir wollen gleiche Chancen zwischen urbanen und ländlichen Gebieten schaffen.“