Telekommunikation & Post Köstinger/Kaiser/Schaunig: 3 Mio. Euro für Digitalisierungsprojekte in Kärnten

Bundesministerin Köstinger beim Pressetermin zu den Digitalisierungsprojekten in Kärnten
Foto: BMLRT / Paul Gruber

Telekomministerin Köstinger gibt zwei Digitalisierungsprojekte der Betriebsansiedelungs- und Beteiligungsgesellschaft (BABEG) frei.

Flächendeckender Breitbandzugang und stabile Kommunikationsinfrastruktur sind entscheidend für die gute Lebensqualität in den ländlichen Regionen. Deshalb hat Bundesministerin Elisabeth Köstinger dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig Unterstützung für zwei Digitalisierungsprojekte zugesagt. „Mein Ziel als Telekom- und Regionenministerin ist es, den Wirtschafts- und Technologiestandort Kärnten zu stärken – und gleichzeitig die Lebensqualität für den ländlichen Raum zu verbessern. Der Breitbandausbau ist dabei ein wichtiger Zukunftsfaktor,“ so Köstinger. Für zwei Digitalisierungsprojekte stellt die Ministerin nun Mittel in Höhe von 3 Millionen Euro zur Verfügung.

5G-Testlabor und Smart City im Lavanttal

Konkret gefördert werden der „5GPlayground Carinthia“ und der „Campus2050“. Erster soll das modernste 5G-Testlabor Österreichs werden und Forschungsinstitutionen, Bildungsanstalten und Unternehmen die Möglichkeit bieten, 5G-Anwendungen unter Realbedingungen zu erforschen. So wird etwa die Smart City der FH Kärnten Umwelt- und Verkehrsmonitoring auf dem 5G Playground testen. „5G-Anwendungen sind die Zukunft und genau in diese Richtung müssen wir weiter Forschung und praxistaugliche Projekte umsetzen“, streicht Telekomministerin Köstinger die Bedeutung der Technologie heraus. Der Campus 2050 ist ein Projekt zur Regionalentwicklung im Lavanttal, welcher Unternehmen und Organisationen moderne Smart-City-Infrastruktur zur Verfügung stellt und einen Beitrag zur Effizienzsteigerung sowie zum Klimaschutz leisten kann. Das bietet dem Lavanttal die Möglichkeit, ein Leuchtturm der Smart City Entwicklung zu werden. Landeshauptmann Peter Kaiser weist auf die Potentiale der Digitalisierung hin: „Neue Technologien eröffnen eine immense Vielzahl an neuen Möglichkeiten. Es ist ganz wichtig, diese vorab intensiv zu erforschen und zu testen, um den Wandel, den wir gerade erleben, zum Wohle aller Menschen zu gestalten. Darauf zielen die beiden Projekte der BABEG ab.“

Stärkung der Regionen

Der Breitbandausbau trägt aber auch entscheidend zur Entwicklung der Regionen bei. Konkrete Projekt ermöglichen dabei, starke Zeichen zu setzen, wie Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig betont: „Die flächendeckende Erschließung sowohl des ländlichen als auch des Zentralraums mit schnellen Internetanbindungen zählt zu einer der wichtigsten Infrastrukturaufgaben der heutigen Zeit. Kärnten setzt dabei voll auf den Glasfaserausbau.“