Forschung im BMLRT

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Foto: Forschungsreport

Das BMLRT betreibt und unterstützt Forschung und Entwicklung in seinem gesamten Kompetenzbereich. Diese Aktivitäten decken ein breites Spektrum an wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Fragen ab.
 

Ressortforschung

Die Ressortforschung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus liefert an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft neue Erkenntnisse, die direkt in die Praxis einfließen und als Grundlage für politische Entscheidungen dienen.

Von der Lebensmittel- und Wasserversorgung über die Kreislaufwirtschaft und die Digitalisierung bis zu sicheren Lebensräumen: die Forschungsaktivitäten des BMLRT leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Lebensqualität in Österreich.

Die Ressortforschung des BMLRT ist praxisnah und problemorientiert, die Schwerpunkte sind in einem eigenen Programm für „Forschung und Entwicklung“ definiert. Ressortforschung greift Fragen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf und ist interdisziplinar ausgelegt. Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse für fachliche Entscheidungen und die Politikberatung zu gewinnen.

Die BMLRT-Forschung basiert auf drei Säulen:

  • Forschungseinrichtungen des Ressorts
  • Forschungsaufträge an externe Projektwerber und Projektwerberinnen
  • Mitwirkung an nationalen und europäischen Forschungsprogrammen.

Das BMLRT beschäftigt sich mit wesentlichen Zukunftsfragen: Haben wir in Zukunft genug gesundes Essen und sauberes Wasser? Wie gehen wir mit dem Klimawandel um und wie schützen wir die Umwelt und unsere Ressourcen? Wie erhalten wir die Wälder und die Böden gesund?  Wie steht es um die Versorgungssicherung mit Rohstoffen und Energie? Wie werden wir weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern?  Wie sichern wir attraktive Lebens- und Wirtschaftsräume für die Menschen in diesem Land? Die Forschungsarbeit ist auf diese Fragen ausgerichtet.

Dienststellen und Forschungsaufträge

Eine zentrale Rolle spielt die Arbeit der insgesamt neun forschungsaktiven Dienststellen des BMLRT, die mit Partnern aus dem In- und Ausland zusammenarbeiten. Dazu kommen zwei ausgegliederte Einrichtungen, die aktiv Forschung betreiben. Das Spektrum der Arbeit reicht von den Herausforderungen des Klimawandels über eine moderne, ressourcenschonende Produktion mit den Chancen der Digitalisierung bis zur Sozial- und Bildungsforschung.

Ergänzend dazu vergibt das BMLRT Forschungsaufträge an externe Forschungspartner. Ein wichtiger Bereich ist auch die Beteiligung an nationalen sowie internationalen Forschungsprogrammen und damit die Vertretung in den entsprechenden Forschungsgremien. Dadurch wird die ressorteigene Expertise ergänzt. Durch die internationalen Kooperationen ermöglicht das BMLRT Forschungsorganisationen die Teilnahme an europäischen Forschungsprojekten. Zudem werden Themen beforscht, die einer transnationalen Zusammenarbeit bedürfen.

Forschung und Bildung

Fünf forschungsaktive Dienststellen sind mit höheren landwirtschaftlichen Schulen zu Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalten (HBLFA) kombiniert. Für Jugendliche, die sich für die Wissenschaft interessieren, hat das BMLRT damit ein einzigartiges Angebot. Schon als Schülerinnen und Schüler werden sie zu Forscherinnen und Forschern und im Unterricht profitieren sie von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen

Sicherheitsforschung

Mit den Forschungsprogrammen KIRAS und Forte koordiniert und fördert das BMLRT Forschung in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung. Dabei werden primär österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung neuer Technologien und bei der Schaffung von Know-How unterstützt. Durch neue wettbewerbsfähige Sicherheitsgüter und Dienstleistungen für den globalen Markt können auch Arbeitsplätze in Österreich erhalten und geschaffen werden.

Ziel der aus dem zivilen Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS und dem militärischen Verteidigungsforschungsprogramm FORT bestehenden „Sicherheitsklammer“ ist es, Antworten und Lösungen für sicherheitspolitische Probleme zu finden, bevor diese zum Problem werden.